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    Perspektiven im Employer Branding: Udo A. Völke beim Round Table der Personalwirtschaft

    Wohin steuert Employer Branding 2019? Beim Round Table der Personalwirtschaft diskutierten HR-Experten über Chancen und Perspektiven für Arbeitgeber in Deutschland. Mit dabei war Udo A. Völke, CMO von Raven51. Wir fassen die wichtigsten Thesen aus der Diskussion zusammen – und bieten Ihnen außerdem den kompletten Artikel zum kostenfreien Download an.

    Udo A. Völke, Chief Marketing Officer bei Raven51

    Employer Branding: Der Sinn entscheidet

    Arbeitnehmer stellen sich heute immer öfter die Sinnfrage: Was ist das höhere Ziel, an dem ich in meinem Job arbeite? Weil sich dieser Sinn in vielen Berufen nicht mehr von selbst erschließt, muss Employer Branding Antworten liefern. Die Chance für Arbeitgeber: Die klare Formulierung einer gemeinsamen, „sinnhaften“ Unternehmensmission wirkt nicht nur anziehend auf Bewerber, sondern stärkt auch langfristig die Mitarbeiterbindung und -identifikation.  

    EVP: Vorhandene Ressourcen nutzen

    Kern jeder Arbeitgebermarke ist die EVP: das Arbeitgeberversprechen, das ein Unternehmen an Bewerber und Mitarbeiter formuliert. Oft lagern Arbeitgeber die Entwicklung dieses Versprechens an Agenturen aus: Diese übernehmen dann nicht nur die kreative Ausarbeitung der Arbeitgebermarke, sondern auch die notwendigen Analysen im Vorfeld. Das ist jedoch nicht immer unbedingt notwendig. „Employer Branding startet nicht auf einer grünen Wiese“, so Udo A. Völke beim Round Table. In vielen Unternehmen seien viele notwendige Informationen bereits vorhanden und müssten nur noch zur EVP verdichtet werden.

    Employer Marketing: Chancen durch Automatisierung

    Die attraktivste Arbeitgebermarke bleibt erfolglos, wenn sie niemand kennt. Die zielgruppengerechte Vermarktung in Form von Kampagnen spielt deshalb eine Schlüsselrolle. Hier gibt es derzeit viele neue Möglichkeiten, um die Zielgruppe zu erreichen: zum Beispiel mit Hilfe von individualisiertem Online-Marketing und dynamischen, nutzerspezifischen Inhalten. Ein Beispiel dafür ist das Geo-Targeting: Auf Basis des Nutzerstandorts können spezifische und für den jeweiligen Nutzer unterschiedliche Vorzüge des eigenen Unternehmensstandortes beworben werden. Das erhöht die Relevanz der ausgespielten Anzeigen für den User – und damit auch die Click Through Rates.