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    Employee Branding

    Inhaltsverzeichnis

    Was ist Employee Branding?

    Employee Branding (Arbeitnehmermarke) ist im Gegensatz zum Employer Branding (Arbeitgebermarke) die persönliche Humanvermögensmarke des einzelnen Mitarbeiters. Employee Branding kann die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter (Brand Ambassador) nach außen nutzen, um das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu zeigen und die Position am Markt zu stärken. Employee Branding versteht sich als Teil des gesamten Branding, sprich der Markenbildung eines Unternehmens.

    Aufgrund des anhaltenden und wachsenden Fachkräftemangels wurde die Wichtigkeit einer guten Bildung des Brands, also der Marke, von den meisten Arbeitgebern anerkannt. Doch das Image eines Arbeitgebers lässt sich nicht nur über unternehmensseitige Kommunikationskanäle bilden und stärken, sondern muss sich auch neuerer Entwicklungen des Web 2.0 (zum Beispiel Social-Media-Kanäle) bedienen. Über die sozialen Medien wird das öffentliche Bild eines Unternehmens z. B. über Arbeitgeberbewertungs-Plattformen, soziale Netzwerke oder Blogs, nachhaltig geprägt, da diese Art der offenen Kommunikation von außen als authentisch wahrgenommen wird.

    Wie bereits erwähnt, ist die Arbeitnehmermarke Teil des Gesamtkonstrukts der Markenbildung.

    Dazu gehören ebenfalls

    • die Abteilungsmarke Personalwesen (Department Brand Human Resources)
    • die Unternehmensmarke (Corporate Brand)
    • die Arbeitgebermarke (Employer Brand)

    Mittels Employer Branding möchte sich ein Unternehmen seinen Platz gegenüber (potenziellen) Mitarbeitern am Arbeitsmarkt sichern, wohingegen sich die Unternehmensmarke gegenüber Kunden und Geschäftspartnern am Markt positioniert. Beides wird durch ein aktives Management gesteuert.

    Die Arbeitnehmermarke hingegen wird eher passiv gesteuert. Sie bildet sich während der Personalentwicklung und kann durch Weiterbildungsmöglichkeiten oder Coachings der Mitarbeiter gefördert und gefestigt werden.

    Wie funktioniert Employee Branding?

    Die Grundlage, seine Marke mit Hilfe der Arbeitnehmermarkenbildung zu stärken, ist das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter.

    Diversen Befragungen zufolge nehmen (potenzielle) Angestellte bzw. Arbeitnehmer im Allgemeinen die Aussagen von Privatpersonen um einiges glaubwürdiger und authentischer wahr als Informationen, die unternehmensseitig veröffentlicht werden. Dies kann sich ein Betrieb zur Chance machen, seine Positionierung am Arbeitsmarkt zu stärken.

    Das Gros der Unternehmen ist sich dieses Potenzials auch bewusst, allerdings bleibt der Beigeschmack eines möglichen Kontrollverlustes, da sich negative Bewertungen besonders schnell im Internet verbreiten.

    Es gilt hier, interne Marketingaktivitäten anzubieten, bei denen die Mitarbeiter im Fokus stehen. Auf diese Weise können sie sich mit dem Arbeitsgerbs identifizieren. An dieser Stelle bieten sich Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit an, da diese einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden haben – denn so erfahren die Beschäftigten Wertschätzung und können Ideen und Meinungen einbringen. Auch ein eigener Mitarbeiterblog signalisiert Vertrauen – die Beschäftigten haben die Möglichkeit, ihre Meinung nach außen zu tragen und das Zielpublikum anzusprechen, ohne dass der Arbeitgeber in erster Instanz Einfluss darauf hat.

    Bei dieser Stärkung der Arbeitnehmermarke ist es unerlässlich, die Mitarbeiter zu fördern. Dies kann in Form von beispielsweise Coaching, Weiterbildungen oder Trainings stattfinden. Ein weiterer Punkt ist der Personalisierungsgrad: Hierbei wird ein Angestellter zum Spezialisten gemacht. Wird ein Beschäftigter intensiv beworben, so zeigt er sich in der Folge besonders loyal und wird zu einem Multiplikator, der seine Zufriedenheit gerne mitteilt und bei der Suche nach weiteren qualifizierten Bewerbern unterstützt.

    Als Resümee lässt sich ziehen: Employee Branding ist eine große Chance, die eigene Arbeitgebermarke zu stärken, da ein positiver Markenwert geschaffen wird und man sich in der Folge als attraktiver Arbeitgeber präsentieren kann.

    Wann ist Employee Branding sinnvoll?

    Generell lässt sich sagen, dass das Thema Arbeitnehmermarke im Management des Personalwesens angesiedelt ist (Human Resources). Richtig sinnvoll wird es aber erst dann, wenn das Unternehmen über die nötigen Mittel, sprich die Ressourcen und Kapazitäten, verfügt.

    Spezialisten können mit Hilfe des Branding ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt stärken und die Arbeitnehmer gleichzeitig von dieser (Selbst-)Vermarktung profitieren, indem sie durch höhere Qualifikationen eine solidere Verhandlungsbasis gegenüber dem Arbeitgeber schaffen.

    Schafft es das Unternehmen, dass sich die Mitarbeiter nicht von Konkurrenten abwerben lassen, so steigt der Wert des Humankapitals im Unternehmen.

    Wie kann man Employee Branding umsetzen?

    Hier sind der Kreativität des Personalmarketings keine Grenzen gesetzt. Alles, was die Mitarbeiter mit einbezieht und sie ihr persönliches (positives) Bild vermitteln lässt.

    Hier einige Ideen, die von Unternehmen bereits umgesetzt wurden:

    • Mitarbeiterblog / Corporate Blog
    • Digitaler Rundgang durch das Firmengebäude
    • Videos mit Interviews auf der Homepage
    • Als Video gedrehte Stellenanzeigen
    • Self-Assessments

    Wo liegt der Unterschied zu Employer Branding?

    Employer Branding beschreibt sowohl den Aufbau als auch die Pflege der Arbeitgebermarke. Um dies umzusetzen kommen verschiedene Methoden des Personalmarketings zum Einsatz. Ziel ist es, dass bei den potenziellen Bewerbern bestimmte (positive) Assoziationen geweckt werden, wenn sie mit dem Unternehmen in Berührung kommen. Beim Employer Branding steht somit der Arbeitgeber im Fokus.

    Anders ist es beim Employee Branding. Hier rücken die eigenen Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Sie repräsentieren als sogenannten Markenbotschafter (Brand Ambassador) auf professioneller, aber privater Ebene und unterstützen die Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit. Wichtig ist, dass die Brand Ambassadoren mit in den Prozess der Markenbildung miteinbezogen werden.

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