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War for Talents

Welche Gründe hat der War for Talents?

Durch den demografischen Wandel, das heißt durch die immer weiter sinkende Geburtenrate und dem damit verbundenen, höher werdenden Altersdurchschnitt der Gesellschaft, fehlt es auf dem Arbeitsmarkt an Nachwuchskräften. Dies ist vor allem in den Industriestaaten der Fall. Hochschul-Absolventen haben es dadurch leichter, einen Job zu finden, da es nun mehr offene Stellen als Bewerber gibt. Die Machtpositionen in der Arbeitswelt haben sich also zugunsten der Arbeitnehmer verschoben.

Zusätzlich dazu konkurrieren Unternehmen heute nicht mehr bloß auf regionaler Ebene miteinander. Stattdessen müssen sie sich nun auch gegen internationale Konkurrenz durchsetzen. Auch aus diesem Grund findet also ein Kampf um die besten Mitarbeiter statt, damit sich die Unternehmen auf lange Sicht im Wettbewerb behaupten können.

Die Ansprüche der heutigen Generation Y, auch Millennials genannt, haben sich gegenüber denen der früheren Generation (Babyboomer) verändert. Wo die Menschen früher noch nach Sicherheit und einem hohen Gehalt strebten, so ist es den Arbeitnehmern heute wichtiger, dass ihr Job flexible Arbeitszeiten, Selbstbestimmung und eine gesunde Work-Life-Balance mit sich bringt. Da die Bewerber an Macht gewonnen haben und sich mittlerweile ihren Job aussuchen können, sollten Arbeitgeber diesen Bedürfnissen entgegenkommen und damit besondere Anreize für die Kandidaten schaffen.

Außerdem entwickelt sich die Wissensgesellschaft ständig weiter, wodurch auch Unternehmen und deren Angestellte eine stetige Weiterentwicklung durchmachen und neue Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben müssen, damit sie langfristig erfolgreich bleiben. Daraus entstehen auch neue Jobs und Anforderungsprofile für die sogenannten High-Potentials.

Wie wirkt sich der War for Talents auf die Unternehmen aus?

Wie die Studie „Arbeitslandschaft 2040“ des Forschungsinstituts Prognos zeigt, wird der Kampf um die Fachkräfte der Generation Y wohl auch in Zukunft weiter bestehen, wenn nicht sogar noch zunehmen. Das bedeutet, dass das Recruiting künftig vor großen Herausforderungen steht. Es müssen Strategien und kreative Ansätze entwickelt werden, um sich positiv von anderen Unternehmen abzuheben und damit geeignete Kandidaten von sich zu überzeugen. Dafür ist es notwendig, dass sich ein Unternehmen klar positioniert und sowohl nach innen als auch nach außen kommuniziert, wofür es steht und was es ausmacht.

Wie können Nach­wuchstalente erfolgreich ge­worben werden?