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    Anforderungsprofil

    Das Anforderungsprofil, auch Qualifikationsprofil, ist ein wesentliches Instrument bei der Personalbeschaffung sowie -auswahl und das Ergebnis der Anforderungsanalyse. Dabei wird systematisch aufgelistet, welche Qualifikationen und Fähigkeiten ein Mitarbeiter auf einer bestimmten Position mitbringen soll. Das Profil ist Bestandteil jeder Stellenanzeige.

    Zu beachten ist, dass sich das Profil auf die Position direkt bezieht, sodass keine Person oder Personengruppe (z. B. durch das Alter oder Geschlecht) ausgeschlossen wird.

    Inhaltsverzeichnis

    Wie erstelle ich ein professionelles Anforderungsprofil?

    Ziel eines Anforderungsprofils ist, dass aus diesem genau hervorgeht, welche Anforderungen an eine bestimmte Position gestellt werden. Um ein Profil zu erstellen, sollten Personalverantwortliche vier Schritte beachten:

    • Analyse der Anforderungen
    • Recherche in der Abteilung
    • Kriterien filtern
    • Profil formulieren

    Analyse der Anforderungen

    Für ein genaues Anforderungsprofil muss zunächst analysiert werden, welche Kriterien gefordert sind. Um diese herauszufinden, hilft ein Katalog mit folgenden Fragen:

    • Welche Aufgaben hat der aktuelle Stelleninhaber zu bewältigen?
    • Welche Kompetenzen sind für diese Position notwendig?
    • Welche Qualifikationen, Ausbildung/Studium und Weiterbildungen sind relevant für die Ausübung der Tätigkeit?
    • Welche Soft Skills und persönlichen Eigenschaften sollte der Kandidat haben?

    Recherche in der Abteilung

    Ist der Fragenkatalog fertig gestellt, geht es im zweiten Schritt um die Recherche zu den einzelnen Fragen. Alle Antworten lassen sich inhouse finden. Dabei kann – wenn vorhanden – eine ältere Version des Anforderungsprofils als Grundlage genommen werden. Vor einer Anzeigenschaltung muss dieses Profil jedoch überprüft werden. Dabei sollten folgende Fragen abgeklärt werden:

    • Sind die Inhalte korrekt?
    • Sind neue Aufgaben dazu gekommen und sind andere Aufgaben dafür weggefallen?

    Der Personaler findet die Antworten in der jeweiligen Abteilung. Ein Gespräch mit dem momentanen Stelleninhaber ist in diesem Fall sinnvoll. Sollte es diese Möglichkeit nicht geben, so werden der Vorgesetzte sowie die Kollegen befragt.

    Kriterien filtern

    Liegen alle Informationen dem Personaler vor, so werden die einzelnen Kriterien nach Relevanz geordnet. Um eine Reihenfolge zu erhalten, hilft eine Einordnung in verschiedene Kategorien.

    Muss-Kriterien

    Die Eigenschaft ist für die Ausübung der Tätigkeit zwingend notwendig. Liegt diese nicht vor, wird der Kandidat nicht eingestellt.

    Soll-Kriterien

    Die Eigenschaften sollten vorhanden sein, sind aber kein Ausschlusskriterium. Sie können im Laufe der Arbeitszeit erworben werden.

    Wunsch-Kriterien

    Diese Eigenschaften sind nicht erforderlich, runden das Kandidatenprofil aber ab.

    Profil formulieren

    Im vierten und letzten Schritt wird das Anforderungsprofil vom Personaler ausformuliert. Der Aufbau eines Profils ist dabei wie folgt:

    • Formale Anforderungen (Ausbildung, Berufserfahrung)
    • Fachliche Anforderungen (spezielle Fähigkeiten oder Kenntnisse)
    • Methodische Kompetenzen (Verhandlungsgeschick, strategisches Denken)
    • Soziale Kompetenzen (Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit)

    Wichtig bei einen Anforderungsprofil ist, dass dieses präzise formuliert wird und keine Floskeln beinhaltet. So wissen sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer welche Anforderungen gestellt werden.

    Wo kommen Anforderungsprofile zum Einsatz?

    Das Anforderungsprofil kommt in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Dazu zählen die

    Wo liegt die Problematik von Anforderungsprofilen?

    Ein Anforderungsprofil kann dazu verleiten, die Ansprüche so hoch zu setzen, dass ein Bewerber diese nicht alle erfüllen kann. Die Stelle lässt sich unter den Bedingungen nur schwer besetzen. Um diese Problematik zu beheben ist es wichtig, nach der Erstellung des Anforderungsprofils dieses zu überprüfen und ggf. die notwendigen Kriterien von den wünschenswerten zu trennen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein passender Kandidat seine Bewerbung einreicht und nach dem Bewerbungsprozess die offene Stelle im Unternehmen besetzt werden kann.

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