Skip to content

Ihr Merkzettel


{{vm.getItem(id).post_title}}

  • Keine Produkte vorhanden


  • Ihre persönlichen Angaben



    Ihre markierten Produkte

    • {{vm.getItem(id).post_title}}
    • Keine Produkte vorhanden

    ZUR MERKLISTE
    Search
    Generic filters
    Exact matches only

    Generation Y - Definition, Arbeitsmarkt und Unterschiede

    Unter der Generation Y, abgekürzt Gen Y, werden all diejenigen verstanden, die zwischen 1980 und den späten 1990er Jahren geboren wurden. Diese werden häufig auch als Millennials bezeichnet, da ihr Geburtstag um die Jahrtausendwende herum liegt. Sie sind der erste Jahrgang, der zu den sogenannten Digital Natives gezählt wird, welche als erste Generation mit der digitalen Technik aufgewachsen ist. Dadurch kann sie sicher mit ihr umgehen. Der Buchstabe Y, der im Englischen „why“, zu Deutsch „warum“, ausgesprochen wird, steht sinnbildlich für den hinterfragenden Charakter, der den Millennials bzw. der Generation Why nachgesagt wird.

    Inhaltsverzeichnis

    Was macht die Generation Y aus?

    Die Zugehörigen der Generation Y sind die Nachfolger der Babyboomer (ca. 1955 bis 1969) und der Generation X (ca. 1965 bis 1980) sowie dieVorgänger der Generation Z (ca. 1995 bis 2010). Die Abgrenzung der Jahrgänge kann dabei nicht eindeutig zugeordnet werden und wird oft unterschiedlich ausgelegt. Die Ypsiloner können größtenteils einen akademischen Hintergrund und ein hohes Bildungsniveau vorweisen und zählen somit zu den High Potentials auf dem Arbeitsmarkt. Als Digital Natives sind sie zudem sehr technik- und internetaffin.

    Ihnen wird nachgesagt, von Natur aus sehr neugierig zu sein und Althergebrachtes zu hinterfragen. Dieses Merkmal soll vor allem in der Arbeitswelt vorherrschend sein. So stellen sie Hierarchien in Frage und streben stattdessen nach Selbstbestimmung. Sie möchten selbst denken, eigenständig handeln sowie ihre Tätigkeit mobil und mit flexiblen Arbeitszeiten ausführen, um eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu erhalten. Den Millennials ist es wichtig, dass ihre Arbeit einen Sinn hat, Abwechslung bietet und ihnen Freude bereitet.

    Die Studie „World of Work“, welche durch das Karriereportal „Monster“ durchgeführt wurde, zeigt auf, dass bei der Generation Y ein Wertewandel im Vergleich zur früheren Gesellschaft stattgefunden hat. Denn im Gegensatz zu dieser stehen ein hohes Einkommen und Jobsicherheit bei den Millennials nicht mehr an erster Stelle. Stattdessen sind ihnen neben der Vereinbarung von Job und Privatleben zum Beispiel kontinuierliches Feedback der Vorgesetzten und eine Verbesserung der Führungsqualitäten sehr wichtig.

    Zudem ist laut der Studie ein gestärktes Selbstbewusstsein unter den Arbeitnehmern dieser Generation zu spüren. So haben bei 4.000 Befragten 70 % eine ganz genaue Vorstellung davon, wie ihre Karriere aussehen soll, wobei sich zudem über 50 % von ihnen sicher sind, dieses Ziel auch zu erreichen.

    Welche Veränder­ungen bringt die Generation Y für die Arbeitswelt mit sich?

    Durch die neuartigen Forderungen der Mitglieder der Gen Y ändert sich gerade die Arbeitswelt. Die jungen Menschen haben viel Potenzial. Aufgrund ihrer hohen Bildung und ihren Kenntnissen in Sachen Internet, Medien und neuen Technologien sind sie auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt.

    Durch den demografischen Wandel haben die Millennials kaum Mitbewerber. Es gibt weniger Menschen in dieser Altersgruppe, wodurch Fachkräfte knapp sind und es nun mehr offene Stellen als Bewerber gibt. Arbeitssuchende der Generation Y können also aus verschiedenen Job-Angeboten wählen.

    Die junge Generation ist sich der starken Nachfrage an qualifizierten Nachwuchstalenten bewusst, daher sind ihre Erwartungshaltungen und Ansprüche an ein Unternehmen entsprechend hoch. Der Wettbewerb um die besten Fachkräfte ermöglicht es der Generation Y zudem, mehr Forderungen an ihren potenziellen Arbeitgeber zu stellen als die Vorgänger-Generationen.

    Wie erreicht man die Millennials (Generation Y) am besten?

    Da die Welt sich zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt hat, müssen sich Unternehmen zunehmend anpassen, um im War for Talents junge Talente für sich zu gewinnen. Durch Employer Branding Maßnahmen in der Unternehmenskommunikation sollten daher gezielt die Wünsche und Forderungen der jungen Arbeitnehmer angesprochen werden. So müssen vor allem ein positives Arbeitsklima geschaffen und Hierarchien gelockert werden. Ein Angebot individueller Arbeitsmodelle für eine ausgeglichene Work-Life-Balance und das Angebot guter Weiterbildungsmöglichkeiten sowie von Teambuilding-Maßnahmen sind ebenso von Vorteil.

    Weshalb unterscheidet sich die junge Generation Y so stark von den vorherigen?

    Nicht allein aufgrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels kann es sich die junge Generation leisten, altbewährte Strukturen und Arbeitsmodelle infrage zu stellen und Neues zu fordern.

    Die Einstellungen der Generation kommen auch daher, dass sie in einer Zeit aufgewachsen ist, in der Gleichberechtigung ein wichtiges Thema im Leben spielt. Männer und Frauen haben dieselben Rechte und auch die Stellung des Kindes innerhalb der Familie hat sich im Vergleich zur früheren Gesellschaft deutlich gewandelt. Auf die Meinung der Kinder wurde mehr Wert gelegt und so waren sie nicht länger unmündig. Diese Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass die Generation Y es seit klein auf gewohnt ist, miteinbezogen zu werden und eigene Entscheidungen zu treffen. Aus diesen Grund wollen sie auch bei ihrem Job und dessen Arbeitsbedingungen mitreden.

    Zudem hat diese Generation eine Menge an Krisen und Umschwüngen miterlebt, wodurch sie viel Verunsicherung erfahren hat. Durch diese haben die Ypsiloner gelernt, mit Ungewissheiten umzugehen und sich viele Optionen offen zu halten, wodurch sie viel flexibler und anpassungsfähiger sind als andere Generationen.

    Hinzu kommt, dass die Angehörigen der Generation Y als Digital Natives aufgewachsen sind. Mit diesem Begriff werden Menschen bezeichnet, die in einer digital vernetzten Welt geboren sind. Ihr gesamtes Leben wurde durch den Gebrauch neuer Technologien geprägt, wodurch sie sicher mit diesen umzugehen wissen. Die Nutzung mobiler Geräte und von Instant Messaging Services gehören für sie ebenso zum alltäglichen Leben wie auch Online-Shopping und -Partnersuche zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort. Diese Einfachheit möchten sie auch an ihrem Arbeitsplatz nicht missen und wünschen sich daher eine flexible und mobile Tätigkeit, die zu ihrem Lebensstil passt.

    Was folgt auf die Millennials bzw. der Generation Y?

    Unternehmen haben sich gerade an die Anforderungen der Generation Y angepasst und ihre Recruiting-Maßnahmen speziell auf sie ausgerichtet. Allerdings müssen sie sich nun erneut umstrukturieren, denn die nächste Generation betritt bereits den Arbeitsmarkt. Die sogenannte Generation Z hat mittlerweile das Alter erreicht, indem die meisten von ihnen das Studium oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und sich nun nach ihrem ersten Job umschauen. Ebenso wie bei den Generationen zuvor lassen sich auch bei ihnen einige gemeinsame und neuartige Merkmale erkennen. So haben auch die jüngsten im arbeitsfähigen Alter neue Vorstellungen und Anforderungen an ihre Beschäftigung und ihren Arbeitgeber. Unternehmen müssen sich also erneut verändern und neue Maßnahmen ergreifen, um neben den Millennials auch die neue Generation zu überzeugen und für sich zu gewinnen.

    Fazit zu den Millennials oder auch Generation Y

    Die Generation der jetzigen Uni-Absolventen ist sehr leistungs- und erfolgsorientiert. So ist sie beispielsweise besonders an Themen wie Weiterbildung interessiert. Allerdings dürfen Familie und Freizeit bei ihnen nicht unter der Arbeit leiden. Daher lebt die Generation unter dem Motto „Work smart, not hard“. Sie legt Wert darauf, mobil und flexibel arbeiten zu können und das nur, wenn sie auch gerade gute Ideen haben und nicht nur weil sie müssen, vor allem wenn bei Familie und Freunden etwas Wichtigeres ansteht.

    Das bedeutet aber nicht, dass die Millennials faul sind. Sie setzt lediglich andere Prioritäten als die vorherigen Generationen und organisiert sich dementsprechend anders. So sind ihre Mitglieder z. B. bereit, sich auch noch spät abends oder am Wochenende an die Arbeit zu setzen, wenn sie zur üblichen Zeit anderen Dingen nachgegangen sind.

    Um diesen Wünschen nachzukommen, bieten viele Arbeitgeber mittlerweile flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Lösungen sowie Elternzeit oder firmeninterne Kindergärten an. Auch die Führungskultur entwickelt sich stetig mehr zu flachen Hierarchien, in welchen Vorgesetzte eher Coaches als Chefs sind.

    Generell ist es schwierig, eine gesamte Generation zu pauschalisieren und ihnen eine allgemein gültige Definition sowie bestimmte Charaktereigenschaften und Interessen nachzusagen. Jeder ist individuell und so kann auch ein 18-lähriger dieselben Vorstellungen bezüglich seiner Arbeit haben wie ein 55-Jähriger, obwohl sie verschiedenen Generationen angehören. Dennoch lassen sich deutliche Veränderungen im Verhalten der jungen Altersklasse ausmachen, welche sich auf Umstrukturierungen in der gesamten Arbeitswelt und damit auch innerhalb der Unternehmen auswirken.

    Footer Line