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    Coaching

    Coaching, auch Business Coaching, versteht sich als ein Instrument der Personalentwicklung. Es dient zur beruflichen Weiterbildung, persönlichen Fortbildung und beschreibt die ziel-, lösungs- und entwicklungsorientierte Begleitung und Beratung einer Fach- oder Führungskraft (Klient, Coachee) durch einen Coach. Business Coaching ist interaktiv und personenzentriert – der Coach fungiert hierbei als Prozessbegleitung. Es ist außerdem frei von Hierarchien, selbstgesteuert, vertraulich und ohne Weisungsbefugnis.

    Um ein erfolgreiches Coaching zu absolvieren, ist sowohl die Bereitschaft des Mitarbeiters, entwicklungsorientiert geführt zu werden, als auch menschliche, fachliche und methodische Kompetenz des Coaches zwingend notwendig. Diese umfasst nicht nur betriebswirtschaftliches Know-how, sondern auch Kenntnisse in Psychologie, die in einer Coaching-Ausbildung erworben werden.

    Der Erfolg von Coaching ist insofern messbar, dass am Ende überprüft wird, ob die vorher festgelegten Ziele erreicht wurden.

    Inhaltsverzeichnis

    Was ist das Ziel von Coaching?

    Oberstes Ziel des Coaching als Weiterbildungsmaßnahme ist die individuelle persönliche, fachliche und berufliche Fortbildung. Ein Thema hierbei ist, die Führungs- und Beziehungsqualität weiterzuentwickeln und dabei die eigene Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung im Rahmen der Personalentwicklung zu fördern.

    Im Fokus stehen hierbei immer die persönlichen Ziele, die zwischen Coachee (Mitarbeiter) und Coach definiert und erreicht werden.

    Eigenschaften des Coaching

    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich Coaching immer individuell nach den Bedürfnissen des Klienten richtet. Eine einheitliche Definition des Inhalts und Themas kann so nicht getroffen werden. Dennoch unterliegt es gewissen Kriterien und Eigenschaften, an denen man diese Art der Weiterbildung erkennt.

    Interaktion und Personenzentrierung

    Wie eingangs erwähnt, ist Coaching ein interaktiver und personenzentrierter Prozess, der sowohl berufliche als auch private Themen umfassen kann. Interaktiv bedeutet hier, dass Klient und Coach zu gleichen Teilen involviert sind und auf derselben Ebene lernen und agieren.

    Prozessberatung

    Coaching versteht sich als eine (individuelle) Unterstützung auf Prozessebene. Dies bedeutet, dass der Coach keinen Lösungsweg vorgibt, sondern den Klienten dazu anregt, eigene Ziele zu definieren und die entsprechenden Wege dorthin selbst zu entwickeln lernt.

    Lösungsorientierung und Zielsetzung

    Coaching ist sowohl lösungs- als auch zielorientiert. Die Ausrichtung bleibt hier auf beruflicher Bildung, Selbstentwicklung und dem Erreichen selbstgesteckter Ziele. Dabei durchläuft der Klient einen Prozess der Selbstreflexion mit dem Ziel der Eigenständigkeit, sodass der Coach zuletzt nicht mehr benötigt wird.

    Beziehung

    Basis einer guten Beziehung zwischen beiden Parteien ist Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Diskretion. Die Teilnahme muss immer auf freiwilliger Basis stattfinden, nur so wird die Beziehung beider Parteien zueinander tragfähig.

    Hilfe zur Selbsthilfe

    Coaching fördert die Selbstreflexion, Selbstbestimmung, Verantwortung und das Selbstbewusstsein. So kann eine Betriebsblindheit abgebaut und neue Handlungsmöglichkeiten für den Beruf erarbeitet werden.

    Transparente Methoden

    Die Methoden, die angewendet werden, sind in keinem Fall manipulativ. Dies ist nicht nur kontraproduktiv, da es völlig am Ziel vorbeigeht, sondern auch hochgradig unseriös.

    Konzept

    Bevor der Workshop beginnt, wird ein Konzept ausgearbeitet. Darin steht, wie der Coach vorgeht, in welchem Rahmen er sich bewegt, welche Methoden und Techniken angewandt werden und wie die Prozesse ablaufen können. Das Konzept muss transparent sein, sodass der Verdacht einer Manipulation nicht auftreten kann.

    Zeitliche Begrenzung

    Obwohl diese Art der Personalentwicklung in regelmäßigen Abständen und zu mehreren Terminen stattfindet, ist es dennoch zeitlich begrenzt. Wie bereits erwähnt, ist es das Ziel des Coaches, nach der Weiterbildungsmaßnahme nicht mehr gebraucht zu werden.

    Zielgruppe

    Zielgruppe im Unternehmen ist die Art Personal, die unter (tendenziell) anspruchsvollen Bedingungen agiert oder im Unternehmen Aufgaben mit großer Verantwortung übernimmt. Der Coach kann beispielsweise ein Manager oder eine anderweitige Führungskraft sein.

    Qualifikation des Coachs

    Die Grundlage, um einen solchen Workshop zu halten, ist eine fundierte und professionelle Qualifikation in Form einer Ausbildung zum Business Coach. Hierfür erwirbt er eine sogenannte Schnittstellenqualifikation: Bei dieser werden Kenntnisse in Management, Führung, Personalentwicklung, Betriebswirtschaft, Supervision und Psychologie vereint.

    Psychologischer Vertrag

    Der psychologische Vertrag basiert auf der Beziehung der Beteiligten zueinander. Ein Coaching folgt gewissen „Spielregeln“, die vom Klienten verstanden und angenommen werden müssen.

    Der Inhalt des „Vertrags“ klärt die Ideologie beider Parteien (die übereinstimmen muss) und besteht unter anderem aus folgenden Themen: Kritikfähigkeit, Erwartungen, Ängste, Vorgehensweisen, Ziele und Methoden.

    Neutralität des Coachs

    Hiermit ist gemeint, dass der Coach seinem Klienten auf keinen Fall seine eigenen Werte und seine Meinung auferlegen darf. Er muss neutral bleiben und von einem objektiven Standort heraus betrachten.

    Welche Formate des Coaching gibt es?

    Einzelcoaching

    Einzelcoaching ist die bekannteste Variante, weshalb auch oft sie gemeint ist, wenn allgemein von Coaching gesprochen wird. Hier besteht ein Eins-zu-Eins-Verhältnis von Coach zu Klient. Von einem elitären Angebot für Top-Manager eines Unternehmens wandelte es sich in eine generelles Instrument der Personalentwicklung für berufliche Weiterbildung einer Fachkraft.

    Für Freiberufler bietet Einzelcoaching eine Möglichkeit zur Unterstützung, die sie sonst im Berufsalltag eher selten in Anspruch nehmen können.

    Teamcoaching / Gruppencoaching

    Hier nehmen im Schnitt 6-12 Personen an einem Workshop teil, die Gruppengröße sollte bei nur einem Coach eine Anzahl von 15 Personen nicht überschreiten.

    Der Vorteil hierbei liegt in den Synergieeffekten, die sich die Gruppe zur Teamentwicklung zu Nutze machen kann, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

    Vorgesetzten-Coaching

    Hierunter versteht man das entwicklungsorientierte Leiten einer Führungskraft. Im Fokus dieses Coachings stehen die eigenen Mitarbeiter, die im Rahmen der Personalentwicklung begleitet werden.

    Aufgrund der Arbeitnehmerrechte ist es in Deutschland schwierig, diese Form umzusetzen, da die Betreuung bis in den persönlichen Bereich hinein eher kritisch betrachtet und als unangenehm empfunden wird.

    Strategie-Coaching

    Strategie-Coaching beschreibt eine Sonderform der Weiterbildung. Die Führungskräfte in einem Unternehmen nutzen diese kommunikative Unterstützung für strategische Entscheidungen. Sie nutzen Synergieeffekte als Antrieb für einen Veränderungsprozess.

    Konflikt-Coaching

    Da Konflikte immer multikausal sind, beschäftigt sich Konflikt-Coaching mit der Lösung dieser. In einem Workshop werden Reibungspunkte erörtert und gemeinsam Ansätze entwickelt, um eine vorschnelle monokausale Lösung zu vermeiden und Konflikte professionell aus der Welt zu schaffen.

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