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    Mitarbeiter­empfehlungs­programme

    Mitarbeiterempfehlungsprogramme werden im Human Resource Management als Instrument zur Personalrekrutierung eingesetzt. Dabei werden die Angestellten eines Unternehmens mit in den Recruitingprozess einbezogen. Sie werden dazu aufgefordert, Personen aus ihrem Bekanntenkreis zu empfehlen, die als potenzielle Bewerber für das Unternehmen in Frage kommen könnten.
    Als weitere Möglichkeit können Mitarbeiter auch darum gebeten werden, offene Stellen in ihren privaten sozialen Netzwerken zu teilen, um ihre Kontakte darauf aufmerksam zu machen. Als Anreiz für eine solche Empfehlung bieten Arbeitgeber meist eine attraktive Prämie an.

    Inhaltsverzeichnis

    Wie funktionieren Mitarbeiterempfeh­lungsprogramme?

    Durch den derzeit herrschenden Fachkräftemangel sind Unternehmen dazu gezwungen, neue Wege in der Personalbeschaffung zu gehen, um neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. Zu diesem Zweck bieten sich Mitarbeiterempfehlungsprogramme besonders an. Denn das Prinzip „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ basiert auf der Annahme, dass sich Menschen ihre sozialen Kontakte aufgrund von ähnlichen Charakterzügen und Wertvorstellungen auswählen.

    Außerdem kennen die meisten Leute viele weitere Fachkräfte aus ihrer Branche. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass ein zuverlässiger und leistungsfähiger Mitarbeiter Personen mit vergleichbaren Einstellungen und Qualifikationen empfiehlt.

    Wird eine Empfehlung ausgesprochen bzw. bewirbt sich ein Kandidat über den Link auf dem Netzwerk eines Mitarbeiters, so wird diese Person gezielt angesprochen. Dadurch wird sie auf das Unternehmen und die vakante Stelle, für die sie in Frage käme, aufmerksam gemacht.

    Durch diese proaktive Maßnahme zur Personalbeschaffung können Mitarbeiterempfehlungsprogramme als eine Erweiterung des Active Sourcing verstanden werden.
    Durch die Mithilfe der Angestellten können die Recruiter schnellere und bessere Entscheidungen treffen und wertvolle Arbeitskräfte für das Unternehmen gewinnen. Neben Zeit spart man durch diese Methode des Recruitings auch einiges an Kosten.

    Warum sind Mitarbeiterempfehlungen wichtig?

    Für Arbeitnehmer besteht der Vorteil, eine Empfehlung auszusprechen, darin, dass die meisten Unternehmen dafür attraktive Incentives anbieten. Das bedeutet, dass falls eine Empfehlung so erfolgreich war, dass es durch sie zu einer Einstellung kommt, der Mitarbeiter dafür mit einer Prämie belohnt wird. Diese sind, abhängig von Branche und Anstellungsverhältnis, unterschiedlich hoch und können entweder Geldzahlungen oder nicht-monetäre Belohnungen sein.

    Damit sollen die Angestellten motiviert werden, das Unternehmen und dessen vakante Stellen weiterzuempfehlen. Zudem bekommen Mitarbeiter durch ein solches Empfehlungsprogramm die Möglichkeit, mit ihren Freunden oder Bekannten zusammen arbeiten zu können.

    Für Arbeitgeber bietet das Empfehlungssystem gleich mehrere Vorteile. Die Angestellten sind die besten Repräsentanten des eigenen Unternehmens. Sie kennen die Unternehmenskultur sehr gut und können sie daher auch gezielt weiterempfehlen. Dies fördert sowohl den Cultural Fit, also die Übereinstimmung zwischen Arbeitgeber und Bewerber, als auch eine langfristige Mitarbeiterbindung.

    Zudem bietet dieser Recruiting-Kanal eine große Reichweite, da die eigenen Mitarbeiter durch das Posten der Stellenanzeigen über ihre Social-Media-Kanäle (Social Media Recruiting) als Multiplikatoren fungieren.

    Welche Arten von Empfehlungsprogrammen gibt es?

    Mitarbeiterempfehlungsprogramme zählen, aufgrund ihrer Effektivität, zu den wichtigsten Recruiting-Methoden. Momentan nutzt der Großteil der Unternehmen noch manuelle Empfehlungssysteme, doch immer häufiger werden auch digitale Mitarbeiterempfehlungsprogramme eingeführt.

    Manuelle Mitarbeiterempfehlungsprogramme

    Manuelle Mitarbeiterempfehlungsprogramme lassen sich beispielsweise durch Employer Branding Kampagnen umsetzen. Durch Kommunikationsmaßnahmen soll der Stolz der Mitarbeiter auf ihren Arbeitgeber erhöht werden. Dieser soll sie dazu motivieren, das Unternehmen ihren Bekannten weiterzuempfehlen. Entweder durch die konkrete Empfehlung einer bestimmten Person, oder auch durch das Teilen der Stellenanzeigen auf ihren Social-Media-Kanälen. So erfahren auch Personen, die nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind, von der offenen Stelle.

    Außerdem wirken solche persönlichen Empfehlungen von Mitarbeitern sehr authentisch, da Angestellte ihren Freunden einen Betrieb nur dann empfehlen würden, wenn sie mit der Unternehmenskultur und dem Arbeitsklima zufrieden sind. Dies hilft dabei, den Employer Brand zu stärken.

    Digitale Mitarbeiterempfehlungsprogramme

    In Zeiten des Fachkräftemangels kann das Einführen von digitalen Empfehlungsprogrammen hilfreich sein, um neue Mitarbeiter noch effizienter zu werben als mit analogen Empfehlungen. Denn oft haben Mitarbeiter eines Unternehmens keine Kenntnis über vakante Stellen im Unternehmen oder sind kaum über das Bestehen eines Empfehlungsprogrammes informiert.

    Durch die Einführung einer Software wird die Empfehlung eines Kandidaten noch einfacher gemacht. Diese ist mobil nutzbar und die Mitarbeiter können dadurch digital über ihre sozialen Netzwerke Empfehlungen aussprechen. Durch die Registrierung auf der Seite werden freie Stellen, zum Beispiel per Newsletter, publik gemacht. Die Mitarbeiter können die Stellenanzeigen dann direkt posten und so mit all ihren Kontakten teilen, oder aber sie als persönliche Nachricht an bestimmte Personen verschicken. Dadurch werden die Angestellten selbst zu Headhuntern.

    Anbieter für solche digitalen Lösungen existieren bereits auf dem Markt. Dabei funktionieren sie jeweils ein wenig anders, bieten aber alle den Vorteil, dass sich die sozialen Plattformen mit den Systemen verbinden lassen. Dadurch wird das Werben von neuen Mitarbeitern noch einfacher gestaltet.

    Für welche Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Empfehlungs­programmen?

    Grundlegend eignet sich die Verwendung eines Mitarbeiterempfehlungssystems für alle Unternehmen. Denn ca. 40 % aller empfohlenen Kandidaten werden tatsächlich eingestellt und bleiben, im Vergleich zu Mitarbeitern, die über traditionelle Wege rekrutiert wurden, auch länger bei dem Unternehmen tätig. Zudem bringen sie Kosten- und Zeitersparnisse mit sich und tragen zum Employer Branding bei, was für jedes Unternehmen vorteilig ist.

    Allerdings lohnt sich der Einsatz für Arbeitgeber, die hochqualifizierte Fachkräfte benötigen, wie es beispielsweise in der IT-Branche der Fall ist, besonders. Solche Fachkräfte durch herkömmliche Stellenanzeigen über Jobbörsen zu werben, ist schwierig. Angestellte hingegen kennen, entweder aus früheren Tätigkeiten oder durch ihr Studium, meist einige qualifizierte Personen und können diese erfolgreich weiterempfehlen.

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