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    Recruiter

    Recruiting (Rekrutierung, Recruitment) beschreibt – grob gesagt – die Suche nach Bewerbern, bzw. die Vermittlung von qualifizierten neuen Mitarbeitern. Das Berufsbild Recruiter ist im Bereich Personalmanagement / HR (Human Resources) angesiedelt: Der Recruiter agiert auf selbstständiger Basis oder im Angestelltenverhältnis eines Unternehmens bzw. einer Personalberatungsagentur – er ist Spezialist beim Thema Personalsuche und Recruiting.

    Inhaltsverzeichnis

    Welche Aufgaben hat ein Recruiter?

    Die voranschreitende Digitalisierung bringt uns weg von früheren Personalbeschaffungsprozessen hin zum E-Recruiting. In der Vergangenheit lagen die Aufgaben im Recruiting-Prozess schwerpunktmäßig bei der Veröffentlichung von Stellenanzeigen und der Vorauswahl der Bewerber. Heute rückt diese Administration eher in den Hintergrund und im Fokus stehen die aktive Personalsuche und Ansprache von potenziellen Bewerbern.

    Grundsätzliche Aufgaben des Recruiters sind:

    • Besuch von Jobmessen (Karrieremessen)
      In vielen deutschen Großstädten finden regelmäßig Messen statt, beispielsweise die "jobmesse", "Zukunft Personal" oder "Jobs for Future".
    • Direktansprache von Kandidaten / Active Sourcing
      Hier werden potenzielle neue Mitarbeiter direkt angesprochen – unabhängig davon, ob sie bei einem anderen Arbeitgeber unter Vertrag stehen, studieren oder nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Anstellung sind. Oft werden diese Kandidaten in einem Talent Pool gespeichert, um bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt nochmals auf sie zurückgreifen zu können. Die Kanäle für direkte Rekrutierung sind beispielsweise Social Media wie Xing, Facebook und Twitter oder klassisch über persönliche Kontakte und Recruiting-Messen.
    • Networking
      Obwohl die Automatisierung und Digitalisierung weiter voranschreitet, ist Networking (dt.: Netzwerken) ein wichtiges Instrument im Recruitment. Potenzielle zukünftige Mitarbeiter schätzen den persönlichen Kontakt und die direkte Kommunikation, um Fragen zu klären und sich zu dem offenen Job zu informieren.
    • Erstellung und Schaltung von Stellenanzeigen
      Die klassischen Stellenanzeigen von Print über Online machen noch immer den größten Teil der Personalsuche aus. Diese Inhalte werden vom Recruiter verfasst und entweder direkt an Verlage oder Stellenbörsen vermittelt oder an eine Agentur für Personalmarketing übergeben.
    • Sichtung der eingehenden Bewerbungen
      Nach Veröffentlichung einer Stellenanzeige müssen die Bewerbungen gesichtet, sortiert und bewertet werden.
    • Bewerber-Screening / Pre-Screening
      Als Bewerber-Screening, bzw. Pre-Screening, wird die legale Überprüfung eines Bewerbers vor dessen Einstellung bezeichnet. Dieses soll bezwecken, möglichst viele Informationen über den Kandidaten zu erhalten, die sich nicht den Bewerbungsunterlagen entnehmen lassen. Das Screening – auch Background Check, Background Investigation oder Referenzcheck genannt – lässt sich durch eine Recherche auf den sozialen Netzwerken durchführen. Weitere Informationen anzufordern als die, die in der öffentlichen Profilansicht einsehbar sind, verstößt gegen den Datenschutz und die Achtung der Privatsphäre. Dies zieht zivil- oder strafrechtliche Konsequenzen nach sich.
    • Führen von Bewerbungsgesprächen
      Nach dem Schalten der Stellenanzeige, der Sichtung von Bewerbungsunterlagen, bzw. dem Active Sourcing wird auch das Einstellungsgespräch vom Recruiter geführt. Er hat die meisten Informationen und kann einschätzen, inwiefern der Kandidat in das Unternehmen passt.
    • Erstellung von Talent Pools
      Um den Talent Pool zu füllen, bieten sich die Daten ehemaliger Mitarbeiter, Studenten oder Praktikanten an. Auch in der Vergangenheit abgelehnte Bewerber, die für den Moment nicht gepasst haben, können in der Zukunft eine Bereicherung für den Arbeitgeber sein. Der Vorteil einer solchen internen Datenbank ist, dass man schnell auf geeignete Kandidaten zugreifen und diese kontaktieren kann, sollte ein Job passen. Aber auch hier gilt Qualität vor Quantität.
    • Internes / externes Recruiting
      Nicht nur die Gewinnung neuer Mitarbeiter „von außen“, also durch externes Recruiting, gehören zu den Aufgaben, sondern auch die interne Personalbeschaffung. Hier haben bereits bestehende Mitarbeiter die Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens eine andere Position zu besetzen. Auch dies ist ein Prozess, der durch den Junior Recruiter oder Senior Recruiter begleitet wird.
    • Seltener: Personalmarketing-Maßnahmen
      In manchen Fällen werden auch Personalmarketing-Maßnahmen übernommen. Diese können beispielsweise sein: Ausbildungsmarketing, Imagekampagnen, Employer Branding und Kostensenkung für Recruiting-Prozesse.

    Welche Qualifikationen muss ein Recruiter mitbringen?

    Recruiting ist im Bereich HR ein wichtiges Thema – umso gefragter und bedeutender werden Recruiter für Unternehmen, die Jobs anzubieten haben. Da der Beruf allerdings relativ neu ist, gibt es hierzu bislang keine Ausbildung. Bewährt haben sich allerdings Studiengänge wie Betriebswirtschaft, (Arbeits-) Psychologie oder Soziologie mit einer Weiterbildung im Bereich Personalmanagement.

    Da der Recruiter in der Regel der Erstkontakt für den Bewerber ist, schadet ein kommunikatives und kontaktfreudiges Wesen nicht.

    Obwohl man – wie oben erwähnt – diesen Beruf nicht erlernen kann, gibt es einige Skills, die mitgebracht werden müssen.

    Muss-Anforderungen

    • Kenntnisse im Personalmanagement
    • Verständnis der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt
    • Ziel- und Ergebnisorientierung
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Strategische Kompetenzen

    Nice-to-have

    • Kenntnisse in Social Media
    • Emotionale Intelligenz
    • Kommunikationsstärke
    • Teamfähigkeit

    Welche Recruiting-Kanäle gibt es?

    Um den passenden Kandidaten für eine Position zu finden, gibt es einige Kanäle, die im digitalen Zeitalter bedeutender werden:

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