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    Kolumne: Was Covid-19 für die eigene Arbeitgebermarke bedeutet 

    In dieser Woche ist das Coronavirus endgültig in Deutschland angekommen – und mittlerweile bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Gesprächsthema Nummer eins. Was bedeutet diese Entwicklung für Arbeitgeber und Ihr Employer Branding? Patric Cloos diskutiert in seiner Kolumne die Chancen, die in der Krise stecken.

    Diese Kolumne wird nicht der erste und auch mit Sicherheit nicht der letzte Beitrag sein, der sich mit dem Thema Employer Branding und Coronavirus auseinandersetzt. Kein Wunder: Die aktuelle Situation ist kein Stress-„Test“, sondern wird uns sehr bald vor Augen führen, welche Arbeitgeber wirklich zu Ihren Arbeitgeberversprechen stehen. Oder besser gesagt: stehen können. Es wird sich herausstellen, ob im HR-Marketing nur mit Worthülsen und bunten Bildern geworben wurde – oder ob deutsche Unternehmen tatsächlich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitenden gerecht werden. Und wir werden sehen, in welchen Unternehmen Angestellte auch angesichts großer Herausforderungen zusammenhalten und hinter ihrem Arbeitgeber stehen – und wo die Worte von der „großen Familie“ nur Makulatur sind.

    Spannend.

    Aber was heißt das für HR-Verantwortliche ganz praktisch? Was sollten wir mit Blick auf unsere Arbeitgebermarke beachten? Und was können wir tun, um die aktuelle Krise gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bewältigen?

    Mein wichtigster Tipp lautet, klare Prioritäten zu setzen: Intern vor Extern. Immer ein Ohr beim Team und das andere Ohr am Markt. Sorgen ernst nehmen. Überreaktionen vermeiden. Offen, ruhig, souverän und möglichst eindeutig handeln und kommunizieren. Gemeinsamkeit schaffen. Informations- und Dialogmöglichkeiten anbieten. Kurz und knapp: ein professionelles Krisenmanagement sicherstellen.

    Keiner kann heute absehen, was kommen wird: Ist das Schlimmste im Sommer überstanden? Wie wird sich die Epidemie auf die Weltkonjunktur auswirken? Und was bedeutet Covid-19 für das zukünftige Leben und Arbeiten?

    Trotzdem sollten Unternehmen nicht wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen. Warten Sie nicht passiv auf das Ende der Krise! Bleiben Sie präsent auf dem Markt. Zeigen Sie weiterhin, was Sie auszeichnet. Denn eines ist sicher: Wenn Sie heute Ihre Personalmarketing-Aktivitäten komplett einstellen, werden Sie später umso mehr Ressourcen benötigen, um sie von Neuem wieder aufzubauen.

    Sehen wir in der Krise also auch eine Chance! Die aktuelle Situation gibt uns die Möglichkeit, intern Vertrauen und Gemeinschaft auszubauen, an unseren Kernthemen weiterzuarbeiten und uns auf die Zeit danach vorzubereiten. Wir haben jetzt als HR die Möglichkeit, teils verlorenes Terrain wieder zurückzugewinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu zeigen, was moderne Personalarbeit für sie leisten kann: zum Beispiel durch gute Erreichbarkeit, individuelle Gesprächs- und Beratungsangebote, klare Aussagen, berechenbares und aktives Handeln. Damit wir in einigen Wochen und Monaten gestärkt aus der derzeitigen Situation hervorgehen.