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    Google for Jobs: Recruiting-Boost bald nur noch gegen Bares? 

    Im Mai 2017 startete der Suchmaschinenriese Google eine Recruiting-Revolution. Google for Jobs wurde in den USA eingeführt – eine Suchfunktion mit dem Ziel, Stellenanzeigen schneller auffindbar zu machen. Wir stellen Google for Jobs vor, zeigen Ihnen, wie Sie davon profitieren können und decken auf, dass eine Revolution der Revolution womöglich kurz bevorsteht. Setzt Google künftig auf bezahlte Google for Jobs Ads?  

    Hände halten Geldscheine

    Eine Suchfunktion geht um die Welt 

    Seit dem Anfang in den USA vor rund sechs Jahren expandiert Google for Jobs und wurde im Mai 2019 auch in Deutschland gelauncht. Doch das ist längst nicht das Ende der Fahnenstange. Ob Schweiz, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Nordirland, Kanada oder Indien – mittlerweile ist die Suchfunktion in weit über 100 Ländern verfügbar. In Deutschland mit Erfolg: Wenn Talente nach einem Job suchen, führt ihr Weg seitdem häufiger zu Google als zu den bekannten Jobbörsen. Während es 23 Prozent zu Stepstone, Monster und Co. zieht, nutzen 27 Prozent die beliebte Suchmaschine. 

    Was ist Google for Jobs?  

    Es ist wichtig zu betonen, dass Google for Jobs kein eigenständiges Jobportal ist. Dabei wäre es dem Suchmaschinengiganten durchaus zuzutrauen, ein solches Projekt an den Start zu bringen. Vielmehr ist Google for Jobs eine Jobsuche innerhalb der Google-Suche.  

    Um geeignete Stellenanzeigen zu finden, werden unter anderem Jobbörsen und Karriere-Websites von Unternehmen durchsucht. Die Treffer werden dann prominent und übersichtlich in einer Box direkt unter den bezahlten Google Ads und über den normalen Suchergebnissen sehr gut sichtbar angezeigt. Es ist für Unternehmen also vielversprechend, wenn ihre Stellenanzeigen von Google wahrgenommen werden. 

    Dabei sein ist alles

    Seitdem Google for Jobs auch in Deutschland verfügbar ist, treibt Arbeitgeber eine Frage um: „Wie landen meine Stellenanzeigen in der verheißungsvollen Box bei Google?“ Tatsächlich gibt es dafür eine ganze Reihe von Dingen zu beachten. Es empfiehlt sich unter anderem die eigene Karriere-Website für Google zu optimieren und natürlich auch die Stellenanzeigen, die dort veröffentlicht werden.  

    Was die Suchmaschine dort zum Beispiel honoriert, sind Gehaltsangaben und ein Höchstmaß an strukturierten Informationen. Das sollte in Ihre Stellenanzeigen rein:  

    • Ein klarer, aussagekräftiger Jobtitel. 
    • Detaillierte Angaben, was die ausgeschriebene Position auszeichnet und welche Eigenschaften und Fähigkeiten Sie als Arbeitgeber von Kandidaten erwarten.  
    • Informationen über den Einsatzort, das Unternehmen, Benefits und die Art der Stelle – also: Vollzeit oder Teilzeit? 

    Außerdem sollten Ihre Stellenanzeigen möglichst übersichtlich aufbereitet sein – zum Beispiel durch Absätze, Formatierungen und ein mobiloptimiertes Layout. Möchten auch Sie Ihre Karriere-Website und Ihre Stellenanzeigen fitmachen für Google for Jobs? Laden Sie jetzt unseren Ratgeber und unsere Checkliste herunter. 

    Unbezahlbar, aber kostenlos 

    Ein weiterer Vorteil, der Google for Jobs für Arbeitgeber so attraktiv macht, ist die Tatsache, dass der Service nichts kostet. Wer bekommt nicht gerne Reichweite geschenkt? Natürlich dürfen wir nicht die Personalkosten übersehen für die Mitarbeiter, die Karriere-Website und Stellenanzeigen für Google for Jobs optimieren. Aber alles in allem bietet die Suchmaschine hier eine riesige Gratis-Bühne für das Recruiting. Die Frage ist jedoch: Wie lange wird das noch der Fall sein? Einige Experten haben bereits beim Launch der Suchfunktion vermutet, dass die Suchmaschine bald den naheliegenden Schritt zu bezahlten Google for Jobs Ads vollzieht. 

    Im Leben bekommt man nichts geschenkt. Diese bekannte Redewendung könnte bald auch für Google for Jobs gelten. Nach Jahren des Gratis-Genusses gibt es einen ersten Hinweis darauf, dass Arbeitgeber bald in die Tasche greifen müssen, damit ihre Stellenangebote auch weiterhin prominent platziert in der Google-Suche erscheinen.  

    In den USA sind nun erstmals bezahlte Google for Jobs Ads aufgetaucht – oberhalb der erwähnten Box. Mehr ist bislang nicht bekannt. Es scheint sich um eine Testphase zu handeln. Während bereits der Launch der Jobsuchfunktion von Google ein neues Recruiting-Zeitalter eingeläutet hat, könnte mit bezahlten Google for Jobs Ads das nächste folgen. Ja, nein, vielleicht? 

    Müssen Stellenbörsen jetzt zittern? 

    Die Frage ist durchaus berechtigt. Denn ein Teil des Geldes, das Unternehmen bisher bei klassischen Jobportalen ausgegeben haben, könnte somit künftig direkt bei Google landen. Die meisten (großen) Anbieter von Bewerbermanagementsystemen haben längst ihre Stellenanzeigentemplates inhaltlich und technisch für Google for Jobs optimiert. Wenn Recruiter ihre Stellenanzeigen nun künftig über ihr Bewerbermanagementsystem über eine Schnittstelle direkt bei Google veröffentlichen könnten – warum sollten Sie dann noch bei Monster, Stepstone und Co. schalten? Mit einem Klick ließe sich eine gesponserte und extrem reichweitenstarke Stellenanzeige erstellen. Kein Copy & Paste der Stellenanzeigeninhalte in die Templates der Jobbörsen mehr. Vermutlich würden sich viele Unternehmen dann die Kosten für andere Portale sparen. 

    Es wäre nicht der erste Angriff von Google auf Jobbörsen, wie auf dem Blog von on apply nachzulesen ist. Im Jahr 2020 hat Google konventionelle Jobbörsen wie Stepstone, Indeed und zahlreiche kleine Dienstleister schon einmal stark geschädigt. Google zeigt seitdem keine bezahlten Werbeanzeigen der Jobportale mehr oberhalb der Box von Google for Jobs an, sondern nur noch darunter. Das geht zu Lasten der Sichtbarkeit. Kommt bald der Todesstoß für die Jobportale?

    Welche weiteren Schritte Google in Zukunft genau plant, bleibt abzuwarten. Auf Stellenbörsen könnten aber unruhige Zeiten zukommen, während für Google ein warmer Geldregen drin wäre. Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden! Wenn Sie keinen weiteren Recruiting Trend mehr verpassen wollen, abonnieren Sie gerne unseren Newsletter 

    Bild von gpointstudio auf Freepik