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    Google Ads: Definiton und Vorteile

    Google Ads (bis Juli 2018 bekannt als Google AdWords) ist ein Werbeprogramm von Google und wurde im Jahr 2000 auf den Markt gebracht. Google Ads ist ein Produkt für Unternehmen, um dort im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) gezielt Suchmaschinenmarketing (SEM) zu betreiben und über diese Plattform Online-Werbung zu schalten. Webseitenbetreiber platzieren ihre Werbeanzeigen in den Suchergebnislisten und leiten so den Kunden auf ihre Internetseite. Google ist die weltweit bekannteste Suchmaschine und generiert mittlerweile über 90 % des Gewinnes über Werbeanzeigen, also Search Engine Advertising (SEA). Google Ads gilt als das größte Online-Werbenetzwerk weltweit. Die Anzeigen können den Usern auf zwei verschiedene Arten ausgespielt werden:

    • Im Suchnetzwerk (die Anzeigen erscheinen in der Suchergebnisliste über oder unter den organischen Suchergebnissen)
    • Im Google Display Netzwerk (die Werbung erscheint als Video, Text- oder Imageanzeige auf anderen Homepages)

    Inhaltsverzeichnis

    AdWords, jetzt Ads, stellt eine Ergänzung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung, der Search Engine Optimization, kurz: SEO) dar. Für einen prominenten Online-Auftritt muss ein Unternehmen seine Webseite nach bestimmten Kriterien optimieren, um bei Suchmaschinen gut gefunden zu werden.

    Genauso verhält es sich mit den Werbeanzeigen. Ziel einer solchen Kampagne ist ein gutes Ranking in den oberen Ergebnissen, wenn von einem User nach einem bestimmten Thema gesucht wird. Jede Anzeige hat das Ziel, beim Nutzer in seiner Suchintention anzusprechen und ihn dazu zu animieren, auf die Anzeige zu klicken. In den meisten Fällen weist diese auf die Startseite eines Unternehmens oder zu einem bestimmten Produkt in einem Online-Shop.

    Es gibt verschiedene Arten, Search Engine Advertising (SEA) bzw. Search Engine Marketing (SEM) zu betreiben:

    Textanzeigen

    Dies ist die klassische Form. Die Zweizeiler bestehen aus Titel, Anzeigentext und Links. Es werden die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Die Zeichen hier sind allerdings begrenzt: Für den Titel stehen 3x30, für den Anzeigentext 2x90 und für die Links 2x15 Zeichen zur Verfügung.

    Banner

    Werbebanner werden als Bilddateien am Rand oder auf Partnerwebseiten anzeigt. Erlaubte Dateiformate sind .gif oder Flash-Dateien. Diese können sowohl unternehmensintern als auch mit Hilfe des AdWords-Tools erstellt werden.

    Videos

    Videoclips funktionieren wie Banner oder Textanzeigen. Ein Unternehmen kann mit eigenen Clips oder YouToube-Videos Marketing betreiben und Interessierte auf ihr Produkt oder die Homepage leiten.

    Product Listing Ads

    Hierbei handelt es sich um eine klassische Bildanzeige für einzelne Produkte. Diese Art der Anzeige besteht aus Produkttitel, Produktpreis, Produktbild und evtl. einem Slogan.

    Click-to-Call

    Diese Form des Online Marketing meint die Funktion, einen Telefonanruf ausführen zu können. Voraussetzung hierbei ist, dass der User entweder gezielt das Unternehmen oder eine Branche mit zugehörigem Ort sucht. Wird er bei den Adressen fündig, hat er die Option, direkt auf den Telefonhörer zu klicken und weitergeleitet zu werden.

    Wie funktioniert Google Ads?

    Werbung über Google Ads zu schalten, beruht auf der CPC-Methode, als Cost-per-Click: Es fallen nur Kosten an, sobald die Anzeige angeklickt wird. Google hat seine Werbeplattform nach einem Versteigerungsmodell ausgerichtet, dem sogenannten Bidding-Verfahren. Der Werbende gibt sein Gebot auf ein bestimmtes Keyword ab und hat passend zu diesem einen Text oder Banner hinterlegt. So steht er in direkter Konkurrenz zu anderen Geboten auf genau dieses Schlagwort, das Suchende eingeben. Je höher das Gebot, desto besser stehen die Chancen, an prominenter Stelle über den organischen Suchergebnissen zu stehen oder an der Seite zu erscheinen.

    An welcher Stelle die Anzeige tatsächlich erscheint, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

    • Höhe des Gebots, bzw. Preises: Der Klickpreis hängt von der Popularität, Häufigkeit und Branche ab.
    • Keyword-Qualität: Mit Hilfe dieses Faktors wird ermittelt, wie relevant das einzelne Keyword in Bezug auf die Zielseite ist. Das System berechnet die Zielseitenerfahrung sowie die voraussichtliche Klickrate.
    • Konkurrierende Unternehmen: Je mehr Unternehmen auf ein Keyword bieten, desto höher steigt die Konkurrenz und damit auch der Klickpreis.
    • Zielgruppe: Durch diverse Targeting-Optionen, je nachdem ob ein Keyword überregional Interessenten ansprechen soll und wie breit gefächert es ist, kann der Klickpreis variieren, z. B. sinken.
    • Werbeform: Bei Banner- oder Videoanzeigen kann der Klickpreis höher ausfallen als bei der rein textbasierten Anzeigenausspielung.

    Welche Abrechnungsmodelle gibt es?

    Je nach Art der SEA-Kampagne (Search Engine Advertising) gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle:

    CPC (Cost-per-Click)

    Hier kostet der einzelne Klick Geld, die Einblendung hingegen ist kostenfrei. Der maximale Klickpreis, den das Unternehmen bereit ist zu zahlen, wird vorab selbst festgelegt und wird von Google nicht überstiegen.

    CPM (Cost-per-Mille):

    Bei diesem Modell wird nicht pro Klick abgerechnet, sondern pro 1.000 Impressions, also Einblendungen.

    CPA (Cost-per-Action):

    Ähnlich wie dem CPC-Modell wird hier eine Aktion des Nutzers, bzw. potenziellen Kunden vorausgesetzt. Nicht jeder Klick auf die Anzeige, sondern jede Aktion, die der Interessent auf der Homepage ausführt, ist kostenpflichtig. Diese Aktionen können beispielsweise sein: Downloads von Dateien oder die Kontaktaufnahme per Formular.

    CPV (Cost-per-Video):

    Hier gilt dasselbe Prinzip wie bei dem CPC-Modell, allerdings wird jeder Videodurchlauf kostenpflichtig.

    Welche Vorteile bietet Ads?

    Über 90 % der deutschen Internetuser nutzen Google als die Suchmaschine erster Wahl. Mit einer Kampagne über Ads bieten sich flexible Möglichkeiten und viele Vorteile im Vergleich zu einer Zeitungsannonce, einem Radiospot oder gar einem Werbeclip im Fernsehen:

    • Maximale Relevanz: Durch gezielte Ausspielungen wird die Streuung reduziert und für eine optimale Ansprache gesorgt.
    • Vielfältige Werbeformate: Ads bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um für Produkte das jeweils richtige Format zu wählen.
    • Enorme Reichweite: Durch die flexible geografische Ausrichtung kann regional geschaltet werden.
    • Employer Branding: Die Ausspielung von Werbeanzeigen bei Ads trägt dazu bei, die Arbeitgebermarke nachhaltig zu stärken.

    Zusammenfassung

    Ads (vormals AdWords) stellt eine gute Möglichkeit dar, die eigene Präsenz in den Suchergebnissen kurzfristig zu erhöhen. Es ist nicht nur für große Unternehmen, sondern sogar für kleine und mittelständische Firmen eine sehr gute Chance, erfolgreich mit dem eigenen Produkt oder der Homepage gefunden zu werden.

    Um eine wirklich auf Dauer kosteneffiziente und wirksame Kampagne aufzusetzen, benötigt es allerdings Zeit und Know-how.

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