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    Influencer Marketing: der Boost für Ihr Recruiting 

    In der Werbung setzen sich Influencer immer stärker als Markenbotschafter durch. Das Prinzip: Personen mit einer hohen Reichweite in den sozialen Netzwerken präsentieren Produkte. Meist sind die Verkaufsquoten überdurchschnittlich hoch. Influencer Marketing funktioniert auch im Recruiting. Nur, dass es dabei nicht um die Vermarktung hauseigener Erzeugnisse geht, sondern um Ihr Unternehmen als Arbeitgeber und Ihre offenen Jobs. 

    <strong>Influencer Marketing: der Boost für Ihr Recruiting</strong> 

    Was ist Influencer Marketing? Wie funktioniert es? 

    Sie heißen Dagi Bee, Julien Bam, Lisa und Lena oder Sophia Thiel und haben in sozialen Netzwerken Tausende oder gar Millionen von Followern. Die Fanbase dieser Top-Influencer ist vor allem deshalb zustande gekommen, weil sie auf YouTube, Instagram, TikTok und Co. besonders unterhaltsam sind und/oder über ein bestimmtes Thema besonders gut reden können.  

    Egal, ob es um das Teilen von Beauty-Geheimnissen, Sport-Hacks, Entertainment oder gesellschaftliche Aspekte geht – es gibt kaum ein Thema, das nicht von irgendeinem Influencer abgedeckt wird. Die unglaubliche Reichweite der Broadcaster hat vor einigen Jahren zu einer neuen Spielart im Marketing geführt. Immer mehr Unternehmen gewinnen YouTuber, Instagrammer oder Facebooker, damit diese für Produkte Werbung machen.  

    Bei der Bezahlung kleckern die Unternehmen meist nicht. Sie klotzen. Denn Influencer Marketing rechnet sich. Laut einer Umfrage von „The Influencer Marketing Hub“ haben amerikanische Unternehmen 2019 für jeden ausgegebenen Dollar mehr als das Fünffache eingenommen.

    Lesen Sie am Ende des Artikels auch den Meinungsbeitrag von Matthias Schröder, unserem Chief Sales and Innovation Officer.

    Chancen, Herausforderungen und Bedeutung des Influencer Marketings 

    Das hat einen bestimmten Grund: Weil die Influencer von ihrer Community als sehr authentisch wahrgenommen werden, ist bei ihnen die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass sie ihre Follower zum Kauf animieren als ein namenloses Model aus einem Werbespot. Zumal Influencer ein Produkt meist auf Herz und Nieren testen, bevor sie es anpreisen. Denn für sie steht einiges auf dem Spiel. Schließlich stehen sie mit ihrem Namen dafür.  

    Beim Influencer Marketing verhält es sich wie mit den meisten Trends: Anfangs belächelt, hat es sich inzwischen als wertvoller Marketing-Baustein entpuppt, auf den viele Unternehmen nicht mehr verzichten wollen. Laut des Statistikportals Statista setzen inzwischen rund 59 Prozent der Unternehmen Influencer Marketing hierzulande gezielt und recht erfolgreich ein. 

    Ziele des Social Influencer Marketings im Recruiting 

    Das Prinzip funktioniert grundsätzlich auch in der Personalbeschaffung. Wie? Sie haben zwei Möglichkeiten:  

    • Sie engagieren einen Social Media Influencer, um auf Ihre offenen Stellen aufmerksam zu machen.  
    • Sie holen Ihre eigenen Mitarbeiter als so genannte Corporate Influencer ins Boot.  

    Und in den folgenden Abschnitten beleuchten wir Vor- und Nachteile.  

    Influencer Marketing Beispiele 

    Der Einsatz bekannter Influencer im Personalmarketing könnte zum Beispiel so aussehen: YouTuber oder Instagrammer betrachten einen Arbeitgeber auf unterhaltsame Art und Weise aus der Perspektive der Zielgruppe, die ein Unternehmen erreichen will. Etwa, indem sie einen Kollegen einen Tag lang mit der Kamera begleiten und so Ihre Unternehmenskultur und Ihr Betriebsklima sehr authentisch herüberbringen.  

    Das entsprechende Video geht dann auf dem YouTube-Kanal des Influencers online und erreicht so dessen Community. Sie können es außerdem auf Ihrer Karriere-Website einbetten und in den sozialen Medien teilen. Gerade bei der jungen Bewerbergeneration kommt das sehr gut an. Laut Erhebungen von Statista haben die Aussagen von Influencern immerhin bei 43 Prozent der 15- bis 24-Jährigen einen eindeutigen Einfluss auf Entscheidungen.  

    Mitarbeiter als Influencer: Wer kann Corporate Influencer werden? 

    Wichtig ist allerdings, dass das Kerngebiet, mit dem sich der Influencer normalerweise auseinandersetzt, auch zu dem Unternehmen passt. Sonst wird der Beitrag unglaubwürdig. Aber wenn etwa eine bekannte Food-Bloggerin das besondere Essen in der Kantine eines Arbeitgebers lobt oder ein Instagrammer, der sich für das Thema Nachhaltigkeit einsetzt, über den grünen Footprint eines Unternehmens berichtet, zeigt das durchaus Wirkung und hat das Potenzial, Talente zu begeistern.  

    Kommen wir nun zu der zweiten Variante des Influencer Marketings: Bauen Sie einen oder mehrere Mitarbeiter als Corporate Influencer auf. Vielleicht findet sich in Ihrem Unternehmen jemand, der kameraaffin ist und Lust hat, zum Beispiel auf ihrem unternehmenseigenen YouTube-Channel oder Ihrem Instagram-Auftritt einen regelmäßigen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.  

    Welche Social-Media-Inhalte sind denkbar? 

    Etablieren Sie zum Beispiel ein Vlog-Format, also einen Video-Blog, in dem Ihr Corporate Influencer direkt aus dem Unternehmen broadcastet. Der Vorteil: In der heutigen Zeit können hochwertige Videos mit geringen Bordmitteln erstellt werden.  

    Das wichtigste Equipment – eine Kamera – trägt ohnehin jeder in seiner Tasche. Die meisten Smartphones verfügen über eine ausreichend hohe Auflösung. Ergänzt um ein Ringlicht, ein externes Mikrofon und eine Videoschnitt-App sind Videoclips damit leicht realisierbar – und das durchaus in bemerkenswerter Qualität.  

    Aber bevor Missverständnisse entstehen: Coporate Influencing ist nicht auf das Medium Video oder Foto beschränkt. Ein Bewerber-Blog, der auf Ihrer Karriereseite gehostet, von Ihren Mitarbeitern befüllt und in sozialen Netzwerken geteilt wird, eignet sich ebenso gut. Oder eine Kombination aus Blog, Fotos und Vlog. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Im Grunde kann sich jeder Influencer das Format herauspicken, mit dem er sich am wohlsten fühlt. 

    Das richtige Influencer Konzept: Warum sind Mitarbeiter die idealen Markenbotschafter? 

    Der Einsatz eines oder mehrerer Corporate Influencer birgt gegenüber dem klassischen Influencer Marketing ein paar entscheidende Vorteile: 

    • Die Inhalte sind noch authentischer als die von externen Influencern – denn wer könnte besser über das eigene Unternehmen sprechen als die eigenen Mitarbeiter?  
    • Die Kosten sind überschaubar – Mitarbeiter erledigen die Videodrehs und den Schnitt während ihrer Arbeitszeit und es bedarf keines eigenen Budgets. 

    Aber es gibt auch ein paar Nachteile, die mit einem Corporate Influencer Programm einhergehen:  

    • Corporate Influencer verwenden einen Teil ihrer Arbeitszeit auf das Markenbotschafterdasein und gehen in dieser nicht ihrem eigentlichen Job nach.  
    • Die Reichweite und Bekanntheit von Corporate Influencern ist gerade zu Beginn bei weitem nicht so hoch wie die eines professionellen Influencers und muss erst nach und nach aufgebaut werden.  
    • Schnelle Recruiting-Erfolge sind daher unwahrscheinlich.  

    Chancen und Herausforderungen des Influencer Marketings 

    Was ist die Lösung? Falls es in Ihrem Recruiting aber doch schnell gehen soll, empfehlen wir Ihnen eine Kombination aus klassischem Influencer Marketing und Corporate Influencern. Setzen Sie für eine gewisse Zeit auf die Reichweite bekannter YouTuber oder Instagrammer und verschaffen Sie so Ihrem Unternehmen einen Bekanntheitsboost. Bauen Sie parallel eigene Corporate Influencer auf und generieren Sie mit diesen langfristig Bewerbungen. Es funktioniert! Sie werden sehen.  

    Interesse? Wir helfen Ihnen, Ihr Unternehmen für Bewerber mit dem richtigen Videocontent noch besser erlebbar zu machen. Sprechen Sie uns gerne jederzeit an.  

    <strong>Influencer Marketing: der Boost für Ihr Recruiting</strong> 

    Auf den Punkt gebracht …!

    Vier Fragen an Matthias Schröder, Chief Sales and Innovation Officer bei Raven51, zum Thema Corporate Influencer 

    Matthias, kurze Frage: Corporate Influencer im Recruiting – ja oder nein?  
    Absolut! Ja. Laut der Studie „Mitarbeiterempfehlung aus Bewerbersicht“ sind Corporate Influencer inzwischen eine sehr mächtige Waffe im Kampf um Talente. Mehr als jeder zweite Bewerber folgt inzwischen den Botschaftern eines Unternehmens, um einen neuen Job zu finden. Eine überbordende Mehrheit der Kandidaten und Kandidatinnen – fast 80 Prozent – schenkt Corporate Influencern größtes Vertrauen. Allerdings steckt der Trend noch in den Kinderschuhen. Es gibt nur wenige Unternehmen, die Corporate Influencer explizit im Recruiting einsetzen. Aber die Erfahrungen aus dem Marketing zeigen ja, wie gut das Prinzip funktioniert.

    Welche Unternehmen profitieren davon?
    Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen mit schmalem Budget kann ein erfolgreiches Empfehlungsmarketing der eigenen Mitarbeiter ein enormer Mehrwert sein.  Empfehlenswert ist, das Influencer Marketing auf die Schultern mehrerer Mitarbeiter zu verteilen. So können Arbeitgeber recht schnell von einer erhöhten Reichweite profitieren. 

    Welche Kanäle eignen sich?
    Der Trend startete zunächst auf klassischen Influencer-Kanälen wie Facebook, Instagram oder YouTube. Inzwischen sind auch immer mehr Corporate Influencer in Businessnetzwerken wie LinkedIn unterwegs. Hierüber lassen sich nicht nur Young Professionals, sondern auch High Professionals erreichen. Der entscheidende Vorteil ist der: Ihre Mitarbeiter treten in die direkte Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe. Das ist von Vorteil, um Ihr Recruiting weiterzuentwickeln. Denn sie lernen: Was brauchen Bewerber? Was erwarten sie von einem Unternehmen? Das hilft, passgenaue Angebote zu entwickeln.

    Welche Tipps würdest Du Arbeitgebern, die Corporate Influencer aufbauen wollen, mit auf den Weg geben?
    Unsere eigenen Erfahrungen auf LinkedIn haben gezeigt: Wichtig ist, die Mitarbeiter vorab zu schulen. Dazu gehört, auf sozialen Medien eine gewisse Netiquette einzuhalten und wertschätzend zu kommunizieren. Und natürlich muss die Kommunikation immer im Sinne des Unternehmens sein. Immerhin repräsentieren Corporate Influencer den eigenen Arbeitgeber. Das muss ihnen bewusst sein. Umso wichtiger ist es, Personen auszuwählen, die sich wirklich mit Ihrem Unternehmen identifizieren und besonders loyal sind. Ansonsten kann der Schuss nach hinten losgehen. 

    Bildquelle: Bild von Christina Morillo auf Pexels