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    Digitalisierung: Bewerberinterview mit Künstlicher Intelligenz

    Können Sie sich das vorstellen? Der erste Dialog im Recruiting-Prozess mit einem Talent wird von einer Künstlichen Intelligenz (KI) geführt. Gibt’s nicht? Doch! Gibt es. Die Lösung justappl.ai macht genau das. Wir stellen Ihnen das Prinzip einmal vor.

    Digitalisierung: Bewerberinterview mit Künstlicher Intelligenz

    Das justappl.ai-Prinzip 

    Das Prinzip von justappl.ai funktioniert so: Klickt ein Talent zum Beispiel in einer Stellenanzeige auf den Bewerben-Button, eröffnet das Tool dem Bewerber drei Möglichkeiten: Er kann klassisch einen Lebenslauf hochladen. Er kann sich aber auch per Voice- oder per Text-Chat bewerben. Die beiden letzten Punkte funktionieren mit der Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz (KI).

    Die Bewerbung per Voice- oder Text-Chat ist aufgebaut wie ein kurzes Jobinterview und nimmt maximal zwei Minuten in Anspruch. Die Künstliche Intelligenz, die im Hintergrund läuft, sorgt dafür, dass bei der Bewerbung keine überflüssigen Informationen abgefragt werden, sondern nur die, die für eine Stelle relevant sind. Die KI führt den Chat oder das Gespräch also nicht wie ein klassischer Chatbot, der immer wieder den gleichen Fragenkatalog abarbeitet.

    KI-gesteuertes Jobinterview

    Stattdessen erkennt die KI, ob es sich etwa um einen Vertriebsjob handelt, auf den sich ein Talent bewerben möchte, oder um einen Marketingjob: Daraufhin passt sie ihre Fragen automatisch auf die ausgeschriebene Stelle an. So kommt ein Interview zustande, das sich sehr natürlich anfühlt, auch wenn nur einer der Interviewpartner menschlich ist: der Bewerber.

    Für das Talent verkürzt sich damit der Bewerbungsprozess, da sich die KI nur auf die wesentlichen Punkte konzentriert. Und auch für Personaler und Personalerinnen wird vieles effizienter. Denn Sie als Recruiter bekommen genau die Informationen, die Sie brauchen, und können direkt damit arbeiten.

    KI macht automatisch den Vollständigkeits-Check

    Ein weiterer, ganz wichtiger Punkt: Das System meldet Talenten vor dem Versand der Bewerbung, falls bestimmte Informationen fehlen. „Bevor Kandidatinnen und Kandidaten ihre Bewerbung absenden, können sie Optimierungsempfehlungen abrufen. Das ist die eigentliche Analyseleistung der KI. Sie vergleicht, was andere Talente bei der Bewerbung auf ähnliche Positionen angegeben haben“, erläutert LogON-Geschäftsführer Peter Kolb.

    „In dem Optimierungsratschlägen heißt es dann zum Beispiel: Sie haben in der Kategorie Berufserfahrung bei Ihrem letzten Job keine Branche angegeben. Wollen Sie das noch ergänzen? Mit den Analysen unserer Künstlichen Intelligenz haben Kandidaten nachweislich bessere Chancen auf ein Bewerbungsgespräch. Denn Recruiter erhalten auf Anhieb Bewerbungen mit der perfekten Informationstiefe. Wobei man klar sagen muss: Unsere KI kann nur erste Informationen beschaffen, darauf ist sie trainiert.“ Im Anschluss ein qualifiziertes Jobinterview zu führen, obliege dem Recruiter. Das könne das Tool nicht leisten. „Es gibt auch hier eine klare Grenze, an der der Mensch übernehmen muss“, so Peter Kolb.

    Bewerbung „on the fly“

    Ein weiteres Feature, das Bewerberinnen und Bewerbern voraussichtlich im Sommer 2023 zur Verfügung steht und sich derzeit in der Beta-Testphase befindet: Mit der einmaligen Registrierung bei justappl.ai werden die persönlichen Daten eines Talents auf Wunsch gespeichert. Bei der nächsten Bewerbung, die ein Kandidat über das Tool vornimmt, fragt die KI nicht noch einmal alle Details ab, sondern nur die, die es noch nicht kennt und die für die Vakanz relevant sind. Alle anderen Daten werden automatisch von der KI in die Bewerbung integriert. So gelingt eine Bewerbung „on the fly“, und doppeltes oder dreifaches Erfassen von Informationen gehört der Vergangenheit an.

    Was in der Theorie so gut klingt, wirft in der Praxis aber hier und da Fragen bei Recruitern auf – das weiß LogON-Geschäftsführer Peter Kolb nur zu gut. Zum Beispiel:

    • Wie verlässlich ist das Ganze?
    • Stellt die KI im Bewerbungsprozess wirklich die richtigen Fragen, sodass keine Bewerbergruppe ausgeschlossen wird?

    Ethik und KI sind untrennbar miteinander verbunden 

    „Neben den rein rechtlichen Aspekten spielt auch die Ethik beim Einsatz von Algorithmen und KI für uns eine wichtige Rolle“, betont Peter Kolb. „Durch die wissenschaftliche Überprüfung unseres Tools können wir die absolute Neutralität unserer Systeme garantieren. Als Mitglied im Bundesverband KI engagieren wir uns auch bei Vorträgen oder Diskussionsrunden für einen ethisch gesicherten Einsatz von Technologie im Recruiting.“

    Das Besondere: Das System justappl.ai wurde aus einer Technologie zur automatisierten Bewerberanalyse weiterentwickelt, die vor ein paar Jahren in einer Studie auf Herz und Nieren überprüft wurde. Diese verglich die Vorgehensweise der KI mit der menschlicher Recruiter und kam zu dem Schluss: Das Tool von LogON gelangt zu Ergebnissen, die menschlichen Entscheidungen ähnlich oder sogar überlegen sind.

    Eine 100-prozentige Garantie dafür, dass selbst die bestdurchdachte KI niemals Fehler macht, gibt es allerdings nicht, sagt Geschäftsführer Peter Kolb. „Man erwartet immer, dass eine KI unfehlbar ist, nur dann ist sie gut“, sagt er. „Was dabei aber oft außen vor bleibt: Der menschliche Recruiter ist auch nicht unfehlbar. Aber das wird akzeptiert. Wenn jedoch eine KI eine gewisse Fehlerquote hat, die geringer ist als die des Menschen, gilt das als inakzeptabel. Logisch ist das nicht.“

    Sie interessieren sich dafür, was Künstliche Intelligenz im Recruiting leisten kann? Dann empfehlen wir Ihnen, das E-Book „KI im Recruiting – übernehmen die Roboter?“ zu lesen.

    Bildquelle: Bild von Jcomp auf Freepik