OMT auf der ZP Europe 23

„The Big New“: Hat die ZP Europe 23 in Köln ihr Motto erfüllt?

In jedem Jahr ist die Zukunft Personal Europe, kurz ZP Europe, so etwas wie das Gipfeltreffen der HR-Szene. Alles, was in der Branche Rang und Namen hat, reist nach Köln. Dieses Mal stand die ZP Europe unter dem Motto „The Big New“ – wir waren vor Ort und haben unsere Fühler danach ausgestreckt. Haben wir es gefunden? Und ob!
In jedem Jahr ist die Zukunft Personal Europe, kurz ZP Europe, so etwas wie das Gipfeltreffen der HR-Szene. Alles, was in der Branche Rang und Namen hat, reist nach Köln. Dieses Mal stand die ZP Europe unter dem Motto „The Big New“ – wir waren vor Ort und haben unsere Fühler danach ausgestreckt. Haben wir es gefunden? Und ob!

Inhaltsverzeichnis

Die Zukunft Personal Europe 23 im Überblick 

Es besteht kein Zweifel: Es sind neue Zeiten angebrochen. Und diese werfen neue Fragen auf, die nach Antworten verlangen. Vom 12. bis 14. September 2023 herrschte daher Aufbruchstimmung auf der Zukunft Personal Europe 23 in Köln. Aus ganz Deutschland waren HR-Experten angereist, um sich auszutauschen, Lösungen zu finden und Innovationsimpulse zu erhalten.  

 

20 Stages, 750 Sessions in interaktiven Formaten, 600 Aussteller, Sponsoren und Partner – in den drei Messehallen wurde jede Menge Input geliefert. Dass sich die HR-Welt inmitten einer Transformation befindet, wurde angesichts der Themenvielfalt spürbar. Längst ist HR mehr als eine administrative Abteilung für Personalangelegenheiten.  

Recruiter: Mehr Skills denn je gefragt 

Allein im Recruiting werden HR-Experten zunehmend zu einer Art eierlegenden Wollmilchsau, die alles können muss: Treffsichere Stellenanzeigen schreiben und sie wie ein Marketer an das richtige Talent bringen, wobei das in Zeiten des Fachkräftemangels immer schwerer wird. Und dann wäre da noch der Prozess der Personalauswahl: Interviews vereinbaren, Eignungsdiagnostik durchführen, Absprachen mit der Fachabteilung. Und das ist gerade mal die Spitze des Eisbergs.    

 

Klar ist: Wer an veralteten, zeitaufwändigen Prozessen festhält, wird in Zukunft in der Personalbeschaffung kaum mehr wettbewerbsfähig sein. Was hilft? Auf diese Frage kristallisierte sich bei vielen Gesprächen, Pandeldiskussionen und Keynotes eine sehr konkrete Antwort heraus: Tools und Technik. Genauer gesagt: KI – Künstliche Intelligenz. Diese sorgt bereits beim Erstellen von Stellenanzeigen für ein Plus an Effizienz, Qualität und Produktivität, wie aus der Podiumsdiskussion „Was geht schon, was kommt noch? Wie sieht die Stellenanzeige der Zukunft aus? Schreibt ChatGPT zukünftig die Anzeigen?“ hervorging.

 

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Gehört KI generierten Stellenanzeigen die Zukunft?  

Die Plätze auf dem Podium hatten Branchenkenner wie Tim Verhoeven, Senior Manager Talent Intelligence bei Indeed, und Dr. Eva Birkmann, CEO der jobvector GmbH, sowie Marius Luther, CEO der HeyJobs GmbH, eingenommen. Der Vierte im Bunde: Florian Grösch, Senior Expert Recruiting Solutions der Raven51 AG.  

 

Danach gefragt, ob die Stellenanzeige ein aussterbendes Relikt sei, meinte letzterer: „Die Stellenanzeige ist die Basis des Recruitings, Unternehmen müssen Menschen immer über Jobs informieren, daher wird die Stellenanzeige nie aussterben, auch wenn das immer proklamiert wird.“ In diesem Punkt waren sich alle Diskutanten einig. So weit, so gut. Aber jeder weiß: Eine gute Stellenanzeige zu erarbeiten, ist aufwändig. Wie gut kann eine KI bei der Stellenanzeigenerstellung helfen?  

Neue Tools, neue Möglichkeiten 

„Wir sehen, dass auf der einen Seite Tools wie ChatGPT ganz viele Möglichkeiten bieten, schöne Stellenanzeigen zu erstellen, auf der anderen Seite sehen wir aber auch, dass diese Stellenanzeigen nicht zwingend performanter werden, das ist die Kernherausforderung“, meinte Tim Verhoeven von Indeed. „Ich glaube, es ist ungemein wichtig, das individuelle Know-how des Recruiters oder der Recruiterin mit einfließen zu lassen, die natürlich viel mehr wissen, als das, was in einen kleinen Prompt hineingepackt werden kann. KI-Tools kennen im Zweifel keine Detailinformationen. Zum Beispiel: Was bietet ein Unternehmen an besonderen Benefits?“ 

 

Florian Grösch warf einen Blick in die Zukunft und stellte in Aussicht, dass Künstliche Intelligenzen im Bereich der Stellenanzeigenerstellung schon bald besser werden: „Mit ChatGPT allein lassen sich in der Tat eher oberflächliche Ergebnisse erzielen. Kombiniert man den Bot hingegen mit einem Tool, das die wichtigsten Informationen über einen Arbeitgeber aus dessen Karriere-Website herausliest, fallen die Ergebnisse deutlich genauer aus.“ Florian Grösch stimmte aber zu: Auch dann müsse eine automatisch generierte Stellenanzeige immer noch einmal durch Expertenhände gehen und geprüft und feingetunt werden. Wobei das Feintuning mit dem richtigen Tool deutlich weniger Zeit in Anspruch nehme.   

Was geht in Zukunft in puncto KI?

Artificial Intelligence und smarte Tools waren auch im Start-up-Bereich der Zukunft Personal Europe 23 das beherrschende Thema. Das zeigte zum Beispiel die KI-Jobplattform ikigai, die Talente smart mit Unternehmen verbindet. Keine langen Korrespondenzen oder veraltete Bewerbungen mehr. Hier teilen Talente ihren gewünschten Impact, ihre Ziele und Stärken einem Chatbot auf ChatGPT-Basis mit, während Teamleiter auf dem gleichen Weg ihre Vision, Teamkultur, Werte und Probleme präsentieren. Fehlen Informationen, hakt der Bot nach und bittet um Ergänzung. In Echtzeit werden so bedeutsame Verbindungen hergestellt. Dabei liest die KI auch zwischen den Zeilen und analysiert die Eingaben. Sind die Übereinstimmungen zwischen einem Talent und Unternehmen hoch, schlägt sie einander vor: „Ihr solltet definitiv miteinander sprechen.“  

 

In eine ähnliche Richtung haben die Macher von Nioomi gedacht, dem digitalen Marktplatz für internationales IT-Recruiting! Der Gedanke dahinter: Den Fachkräftemangel in der IT mit ausländischen IT-Talenten bekämpfen. Mit nur einem Klick finden und kontaktieren Recruiter die besten Experten weltweit, so das Versprechen des Herstellers. Umfassende Profile liefern nicht nur fachliche Skills, sondern auch viele wertvolle Informationen wie Gehaltswunsch und die Motivation, nach Deutschland zu kommen. Die Plattform bietet auch kostenlos einen Relocation Self-Service für einen schnellen und effizienten Recruiting-Prozess. 

Der Weg zum grünen Unternehmen 

Auch im Bereich Learning & Development gab es spannende Neuigkeiten zu entdecken. Die Plattform Glacier etwa. Das Credo: Veränderung und Nachhaltigkeit beginnen auf einer individuellen Ebene. Damit das gelingt, vermittelt die Online-Klimaschutz-Weiterbildung des Start-ups Mitarbeitern das notwendige Bewusstsein, Wissen und entscheidende Kompetenzen mit modularen Lernpfaden. Die Themen reichen von den Klimaschutz-Grundlagen bis zu vertiefendem Spezialwissen je nach Branche und Tätigkeit im Unternehmen.  

 

„Ein Tool, mit dem sich das Employer Branding eines Unternehmens definitiv verbessern lässt. Denn immer mehr Talente achten bei der Wahl eines Arbeitgebers darauf, wie es dieser mit dem Thema Nachhaltigkeit hält“, resümiert Matthias Schröder, Chief Sales und Innovation Officer bei der Raven51 AG. Bei der Zukunft Personal schüttelte er nicht nur vielen bestehenden Partnern, sondern auch potenziellen neuen die Hände. „Als eine der führenden Personalmarketing-Agenturen sind wir permanent auf der Suche nach Partnern, die das Recruiting und Employer Branding vereinfachen und innovieren. Wer weiß – vielleicht entwickelt sich mit den genannten Start-ups eine Verbindung.“ 

Die Zukunft steht vor der Tür 

Fazit: Viele große Veränderungen werfen ihre Schatten voraus. Die Zukunft Personal Europe 23 hat den Blick auf „The Big New“ freigelegt und damit die Tür zur Zukunft von HR aufgestoßen. Jetzt darf diese nicht mehr zufallen, sondern muss von HR-Spezialisten weiter geöffnet werden. Dazu müssen viele neue Methoden und Tools unter die Lupe genommen werden.  

 

Hierbei unterstützen wir Sie gerne. Wir verfügen über ein großes Partnernetzwerk, das auch für Ihre Recruiting-Bedürfnisse das richtige Tool bietet. Wir sind sehr kontaktfreudig, Sie auch?   

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