Große Finde-Probleme beim Active Sourcing mit dem Premium Account von XING.

Mit einem Major Update hat XING bereits vor einer Weile die Booleschen Befehle und damit die gezielte Online-Personalsuche mit dem Premium Account erheblich eingeschränkt. Selbst professionelle Sourcer dürften nun große Finde-Probleme haben. Ihnen bleiben zwei Möglichkeiten: den „TalentManager“ von XING kaufen oder auf die professionelle Unterstützung von HR-Agenturen wie Raven51 vertrauen.

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Wozu braucht man Boolesche Befehle?

Für eine gezielte Suchanfrage kombinieren Recruiter Keywords und geben sie in eine Maske ein. Um die Keywords zu verbinden, bedarf es der Booleschen Befehle AND OR NOT ( ) * ““. Fehlen diese, haben Nutzer zwar nach wie vor Zugriff auf die Suchergebnisse in Ihrem Premium Account von XING, bekommen aber ein höchst limitiertes Ergebnis. Zwar gibt es Möglichkeiten, die neuen Restriktionen zu umschiffen, doch diese „Workarounds“ sind zeitaufwändig und nicht einfach durchzuführen. Sie erfordern in jedem Fall systematisches Vorgehen und gute Kenntnisse der Methodik und Funktionsweise der Suchmaschine.

Was steckt hinter der Entscheidung von XING?

Die Einschränkung des professionellen Sourcings durch XING könnte mehrere Ursachen haben. Zum einen ist da die neue DSGVO, die ein intensiveres Datenbewusstsein und ausgefeilte Handlungsanweisungen mit sich brachte. Gleichzeitig nahm das Active Sourcing in Business Portalen wie XING in den letzten zwei Jahren erheblich zu. Leider stieg dabei auch die Zahl von Spam-Sourcern an. Das führte dazu, dass gerade Kandidaten begehrter Berufsgruppen täglich Dutzende von Angeboten erhalten, die keineswegs immer die gebotene Wertschätzung transportieren und drohen, die Online-Kandidatensuche zu diskreditieren. Ein weiterer Grund könnte LinkedIns Klage von 2017 gegen ein Start-up, dessen Businessmodell sich auf das sogenannte Scraping stütze, sein. Sie zielte darauf ab, das systematische Sammeln und Bereitstellen von öffentlichen Profil-Daten als illegales Hacking einzustufen. Denn Scraper nutzen letztlich die Profile von LinkedIn & Co. und durchsuchen diese mit Hilfe der Boolesche Befehle. Da die Klage abgewiesen wurde, mussten sich LinkedIn und XING etwas einfallen lassen, um einem Missbrauch der Userprofile vorzubeugen.

Was tun?

XING selbst hat eine Alternative im Angebot, mit der Active Sourcing nach wie vor funktioniert: das Premium Sourcing Tool „TalentManager“. Zwar wurde auch dieses überarbeitet, der Einsatz der Booleschen Befehle ist hier aber weiterhin möglich. Da die Kosten nicht unerheblich sind, benötigt man allerdings einen dauerhaften Bedarf und die Ressourcen für die konsequente Nutzung des Tools. Oder Sie beauftragen ganz einfach uns mit der Suche!

Wenden Sie sich einfach an Ihren Raven51-Ansprechpartner oder rufen Sie uns kostenfrei an unter +49 800 7283651. Wir helfen gerne.