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    Candidate Ex­perience: Immer wieder die Be­wer­berbrille aufsetzen

    Die Candidate Experience für Klinik-Bewerber perfekt zu gestalten – damit befasste sich der aktuelle Workshop aus der Themen­reihe Employer Branding beim Deutschen Ärzteverlag.

    Workshop

    Viele Impulse und Erkenntnisse kamen zusammen, als die 15 Workshop-Teilneh­mer am 26. September im Deutschen Ärzteverlag in Köln diskutierten und ihre Erfahrungen im Bereich Employer Branding teilten:Viele Impulse und Erken­ntnisse kamen zusammen, als die 15 Workshop-Teilnehmer am 26. Septem­ber im Deutschen Ärzteverlag in Köln diskutierten und ihre Erfahrungen im Bereich Employer Branding teilten:

    Diese und viele weitere Anregungen nahmen die Personal- und Marketing­verantwortlichen aus verschiedenen Gesundheitseinrichtun­gen mit nach Hause. Die Referenten der Per­so­nal­mar­ketingagentur Raven51 vermittelten Ein­blicke in gelungene Arbeitgeberprofile, in­formierten über die Chancen und Fall­stricke von Employer Branding-Strate­gien und ga­ben den Teilnehmern einen Fahrplan für ein erfolgreiches Vorgehen mit an die Hand.

    • Die Mitarbeiterbindung ist ent­scheidend für eine glaubhafte Außenkommunikation.
    • Testimonial-Kampagnen generieren einen starken emotionalen Zugang zu verschie­denen Bewerber­grup­pen.
    • Zuweilen auch kritische Themen in der Employer Branding-Kommuni­kation offen anzusprechen und ihnen ein positives Gesicht zu geben, verstärkt die Authentizität und Glaubwürdigkeit der Arbeitge­bermarke.
    • Aufmerksamkeit gelingt durch pointierte Headlines und starke Bilder.
    • Eine Bewegtbild-Strategie vermittelt größere Nähe durch tiefere Ein­blicke in den Klinikalltag.
    • Stockfotos schrecken eher ab, bauen wenig Nähe zum Adressaten auf.
    • Die Mitarbeiter – aber auch alle internen Entscheidungsträger in Bezug auf eine Employer Branding-Strategie – sollten im Vorfeld involviert werden, um alle Maßnah­men effizient voranzutreiben und glaubwürdig mitzutragen.

    Diese und viele weitere Anregungen nahmen die Personal- und Marketing­verantwortlichen aus verschiedenen Gesundheitseinrichtun­gen mit nach Hause. Die Referenten der Per­so­nal­mar­ketingagentur Raven51 vermittelten Ein­blicke in gelungene Arbeitgeberprofile, in­formierten über die Chancen und Fall­stricke von Employer Branding-Strate­gien und ga­ben den Teilnehmern einen Fahrplan für ein erfolgreiches Vorgehen mit an die Hand.

    Jonas Nordholt Porträtfoto
    Jonas Nordholt

    „Im strategischen Employer Branding muss Vieles berück­sichtigt werden: von den gelebten Werten im eigenen Haus über die aktuelle Außenwahrnehmung bei potenziellen Kan­didaten bis zu den Personalmarketing-Aktivitäten der di­rek­ten Wettbewerber“, erklärt Jonas Nord­holt, Referent des Workshops und zuständig für Text & Konzeption bei Raven51.

    Für Kliniken, die an ihrem Employer Branding arbeiten möch­ten, tun sich dabei erst einmal viele Fragen auf: Wo liegen meine Stärken als Arbeitgeber? Was sind meine Schwächen? Welche HR-Ziele möchte ich verwirklichen, welche Bewerber­gruppen ansprechen? Und wie positio­nieren sich andere Un­ternehmen meiner Branche auf dem Markt? – Die Analyse des Status quo sei das Fundament, auf dem alle weiteren Maß­nahmen aufbauen, so der Employ­er-Branding-Experte weiter.

    Kandidaten ent­scheiden sich emo­tional

    Ein weiterer Erfolgsfaktor für eine attraktive Arbeitgebermarke ist die Gestaltung der Can­didate Ex­perienceBewerber entscheiden sich emotional, daher ist das Bauchgefühl entscheidend. Viel öfter sollten Perso­nalverantwortliche, Abteilungsleiter und leitende Ärzte den Bewerbungsprozess ihrer gesuchten medizinischen Fach­kräfte daher auch aus der Perspektive ihres Gegenübers durch­spielen, sich seine Wahrnehmung an allen Berühr­ungspunkten mit der Einrichtung verge­genwärtigen. Sehr schnell fällt dann auf, an wel­chen Stellen Optimierungs­bedarf im Recruiting-Prozess besteht, wie die eigene Arbeit­gebermarke den medizinischen Arbeits­kräften begegnet und wie diese im Auswahlver­fahren positiv aufgeladen werden kann.

    Genau das taten die Teilnehmer des Workshops. In Gruppenarbeit wurden Stellenanzeigen und Karriere-Websites verschiedener Kran­kenhäuser – mitunter auch der eigenen – kri­tisch begutachtet, positive wie negative Aspekte heraus­gearbeitet und Rückschlüsse ge­zogen. Hier habe sich gezeigt, wie vielfältig die Herausforderungen sind, sagt Jonas Nord­holt. Jedes Unternehmen bringe seine ganz eigenen Voraussetzungen mit in den Emplo­yer-Branding-Pro­zess. Deshalb sei es wichtig, ganz genau in die eigene Arbeitswelt „hin­einzuhorchen“ und heraus zu kristalli­sieren, mit welchen Benefits, Geschich­ten und Alleinstellungsmerkmalen man punkten kann.

    „Ebenso entscheidend ist der Blick nach außen“, so der Referent weiter. „Wenn wir eine gute Candidate Journey sicherstel­len wollen, müssen wir uns immer wieder die Bewer­berbrille aufsetzen. Die Leit­frage: Wirke ich auf die Menschen, die ich gewinnen will, als Ar­beitgeber wirklich überzeugend?

    Stimmen der Teil­nehmer

    Das weite Feld des Employer Branding im Klinikbereich den Teilnehmern näher­zubringen, ihnen Inspirationen und Handlungsempfeh­lungen mitzugeben, das war das Ziel des Work­shops. Für Teilnehmerin Susanne Wesselmann, Mitarbeiterin Unternehmenskommuni­ka­tion bei der Stiftung der Cellitinnen, war insbesondere der strategische Ansatz wichtig: „Um das Thema Employer Branding ganz­heitlich anzugehen und nachhaltig umzusetzen, bedarf es einer Strategie von Anfang bis Ende. Der Workshop hat mir gezeigt, wo man ansetzt und mir eine Richtungs­weisung an die Hand gegeben.“

    Auch Martina Schleppinghoff, Stations­leitung Pflege im Krankenhaus der Au­gustinerinnen, konnte wichtige Er­kenn­tnisse mit nach Hause nehmen: „Die star­ke Rolle von Authentizität und Glaub­wür­digkeit in der Mitarbeitergewinnung ist mir noch einmal besonders deutlich ge­worden. Das Set-up im Krankenhaus muss stimmen, ansonsten bleibt die gewünsch­te Attraktion nach außen aus. Je stärker Werte intern gelebt werden, desto stärker wird auch die Außenwahrnehmung.“
    Quelle: www.healthrelations.de