Darum geht es konkret:
- Ein BMS digitalisiert und zentralisiert den Recruiting-Prozess
- Es automatisiert wiederkehrende Aufgaben wie Kommunikation und Terminplanung
- Wichtige Funktionen reichen von Multiposting bis Analyse-Tools
- Unternehmen sparen Zeit und reduzieren Fehlbesetzungen
- Die Candidate Experience verbessert sich messbar
- Einführung erfordert klare Anforderungen und gute Planung
- Besonders sinnvoll bei hohem Bewerbungsaufkommen
- DSGVO und Integration in bestehende Systeme sind entscheidend
- Datenbasierte Entscheidungen werden möglich
Was ist ein Bewerbermanagementsystem? Eine Definition.
Ein Bewerbermanagementsystem (BMS) ist eine Software zur zentralen Steuerung von Bewerbungsprozessen. Es handelt sich um eine Software, die Personalsuchende dabei unterstützt, Bewerbungen strukturiert zu erfassen, zu verwalten und den gesamten Auswahlprozess zu optimieren – von der Stellenausschreibung bis zur finalen Entscheidung.
Kurz gesagt: Ein Bewerbermanagementsystem (BMS) ist so etwas wie Ihr digitales Recruiting-Büro. Schluss mit überall verteilten E-Mails, unübersichtlichen Excel-Listen oder Bewerbungen, die irgendwo zwischen „Muss ich noch beantworten“ und „Ach, da war ja was!“ verloren gehen. Ein BMS bringt Ordnung ins Chaos. Aber wie funktioniert das konkret? Dem gehen wir jetzt auf den Punkt.
Was muss ein Bewerbermanagementsystem können? Die wichtigsten Anforderungen
Ein gutes BMS verwaltet nicht nur Bewerbungen, sondern unterstützt den kompletten Recruitingprozess durch Automatisierungen und vereinfachte Workflows in einem einheitlichen Tool. Nicht jedes Bewerbermanagementsystem ist gleich – und nicht jedes passt zu jedem Unternehmen. Bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden, sollten Sie wissen, welche Funktionen wirklich wichtig sind.
Hier sind ein paar wichtige Funktionen, auf die es ankommt:
#1 Stellenanzeigen-Schaltung
Stellenanzeigen sollten direkt aus dem BMS heraus auf Jobbörsen, Karriereseiten und Social Media veröffentlicht werden können – idealerweise mit Schnittstellen zu Plattformen wie Indeed, Stepstone oder LinkedIn.
#2 Kommunikationsmanagement
Wie oft wurde eine Kandidatin bereits kontaktiert? Wann gab es das letzte Feedback? Ein BMS speichert alle Interaktionen mit Bewerbern – damit keine Nachrichten verloren gehen und das Recruiting-Team immer auf dem aktuellen Stand ist.
#3 Talent Pool
Nicht jede Bewerbung führt sofort zu einer Einstellung – aber vielleicht passt der Kandidat in Zukunft perfekt. Ein BMS sollte den Aufbau eines Talent Pools ermöglichen, in dem Sie interessante Bewerber speichern und später gezielt ansprechen können.
#4 Automatisierte E-Mail-Kommunikation
Ein effizientes BMS ermöglicht die Automatisierung von E-Mail-Prozessen, wie z. B. das Versenden von Eingangsbestätigungen, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen oder Absagen. Dies spart Zeit und stellt sicher, dass Bewerber zeitnah informiert werden.
#5 CV-Parsing
Durch CV-Parsing werden Bewerberdaten automatisch aus Lebensläufen extrahiert und in das System übertragen. Dies erleichtert die Datenerfassung und ermöglicht einen schnellen Überblick über die Qualifikationen der Kandidaten.
#6 Karriereseite-Integration
Ein gutes BMS bietet die Möglichkeit, eine ansprechende Karriereseite zu erstellen oder die bestehende zu integrieren. So können Stellenanzeigen direkt auf der Unternehmenswebsite veröffentlicht und Bewerbungen nahtlos in das System geleitet werden.
#7 Multiposting von Stellenanzeigen
Mit einer Multiposting-Funktion können Stellenanzeigen gleichzeitig auf mehreren Jobportalen und Social-Media-Plattformen veröffentlicht werden, was die Reichweite erhöht und den Verwaltungsaufwand reduziert.
#8 Onboarding-Unterstützung
Einige BMS bieten Funktionen, die den Onboarding-Prozess neuer Mitarbeiter unterstützen, z. B. durch Checklisten oder automatisierte Willkommensnachrichten, um den Einstieg zu erleichtern.
#9 Mobile Zugänglichkeit
In der heutigen mobilen Welt ist es wichtig, dass Recruiter und Bewerber von überall auf das System zugreifen können. Ein mobilfreundliches BMS oder eine entsprechende App ermöglicht Flexibilität und schnelle Reaktionen.
#10 Integration mit Kalendern und E-Mail-Systemen
Die nahtlose Integration mit Kalender- und E-Mail-Systemen erleichtert die Terminplanung für Interviews und die Kommunikation mit Kandidaten, wodurch der Prozess effizienter gestaltet wird.
#11 Individualisierbarkeit
Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen – ein gutes BMS lässt sich auf jedes Bedürfnis anpassen. Sei es durch skalierbare Workflows, eigene Bewertungskriterien oder individuelle Vorlagen für Kommunikation und Vertragsmanagement.
#12 Analysefunktionen
Wer bewirbt sich? Welche Kanäle bringen die besten Kandidaten? Wie lange dauert der Auswahlprozess? Ein BMS mit guten Analyse- und Reporting-Tools liefert wertvolle Einblicke, mit denen Sie Ihr Recruiting laufend optimieren können.
Welche Vorteile bringt ein Bewerbermanagementsystem?
Ein BMS beschleunigt und standardisiert unterm Strich also alle Abläufe im Recruiting.
Automatisierte E-Mails, klare Workflows und zentrale Daten reduzieren manuelle Arbeit. Entscheidungen lassen sich schneller treffen, da alle Beteiligten Zugriff auf dieselben Informationen haben. Wer im Recruiting auf eine moderne Software setzt, profitiert von einer Vielzahl an Vorteilen.
Allem voran sorgt ein BMS zum Beispiel für einen höheren Automatisierungsgrad. Viele Prozesse im Recruiting sind wiederkehrend und können daher von einer Software übernommen werden: Bestätigungsmails verschicken, Termine koordinieren, Bewerbungen bewerten. Ein gutes BMS automatisiert diese Aufgaben, sodass sich das Recruiting-Team auf das Wesentliche konzentrieren kann – die richtigen Talente zu finden und für das Unternehmen zu begeistern.
Überblick bewahren
Ein weiterer Vorteil: Ein BMS bündelt alle relevanten Daten an einem zentralen Ort, sodass das gesamte Recruiting-Team jederzeit Zugriff auf Bewerbungen, E-Mails, Notizen und Bewertungen hat – egal, ob aus dem Büro oder im Homeoffice. Das erleichtert die Kommunikation enorm.
- Bewerbungen lassen sich direkt zuweisen
- Feedback kann zentral hinterlegt werden
- Die Kommunikation mit Kandidaten bleibt nachvollziehbar
- Das sorgt für schnellere Entscheidungen und eine konsistente Bewerberkommunikation.
Hinzu kommen die zahleichen Auswertungsmöglichkeiten, die ein Bewerbermanagementsystem mit sich bringt. Ein BMS liefert auf Basis von Daten wertvolle Insights, mit denen Sie Ihr Recruiting kontinuierlich verbessern können – von der Auswahl der besten Kanäle bis hin zur Optimierung der Candidate Journey.
Weniger Zeitaufwand bei besserer Candidate Experience
Überdies führt ein solches Tool auch zu einer Senkung von Zeit- und Kostenaufwänden:
- Schnellere Prozesse = Weniger unbesetzte Stellen
- Automatisierung = Geringerer Verwaltungsaufwand
- Bessere Auswahl = Weniger Fehlbesetzungen
In der Regel amortisiert sich die Investition in ein BMS daher oft schon nach kurzer Zeit. Und last but not least: Ein gutes BMS verbessert die Candidate Experience durch
- schnelle Rückmeldungen,
- eine einfache, mobile Bewerbungsmöglichkeit,
- transparente Kommunikation über den Status der Bewerbung.
Das reduziert Bewerbungsabbrüche und sorgt dafür, dass Top-Talente nicht zur Konkurrenz abwandern.
Die Vorteile eines Bewerbermanagementsystems sind also enorm. Doch wie führt man ein solches System erfolgreich im Unternehmen ein? Darauf werfen wir im nächsten Abschnitt einen genaueren Blick.
Was muss bei der Neueinführung eines Bewerbermanagementsystems beachtet werden?
Eine erfolgreiche Einführung erfordert klare Planung und interne Abstimmung.
Unternehmen sollten zunächst ihre Anforderungen definieren und passende Systeme vergleichen.
Die Entscheidung ist gefallen: Ein Bewerbermanagementsystem soll her! Doch bevor sie einfach die erstbeste Lösung auswählen, gibt es einige Dinge zu beachten. Die Einführung eines BMS ist nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische Entscheidung – und kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie gut geplant ist.
Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Implementierung eines BMS beachten sollten:
#1 Definieren Sie, welche Funktionen Ihr Unternehmen benötigt
Definieren Sie, welche Funktionen Ihr Unternehmen benötigt.
- Soll das BMS eine Schnittstelle zur Karriereseite haben?
- Welche Analysefunktionen sind wichtig?
- Muss das System mehrsprachig sein?
Eine detaillierte Anforderungsliste hilft, die passende Lösung zu finden und spätere Enttäuschungen zu vermeiden.
Das richtige System auswählen
Es gibt viele Anbieter mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein kleines Unternehmen benötigt andere Funktionen als ein Konzern mit mehreren Standorten. Vergleichen Sie verschiedene Systeme, lesen Sie Bewertungen und nutzen Sie Testversionen, um herauszufinden, welches Tool am besten passt.
Mitarbeiter einbeziehen
Ein neues BMS bedeutet eine Veränderung für Ihr Team – und Veränderungen stoßen nicht immer auf Begeisterung. Daher:
- Binden Sie frühzeitig alle relevanten Abteilungen ein.
- Holen Sie Feedback von Führungskräften und der IT ein.
- Erklären Sie den Nutzen des Systems und schaffen Sie Akzeptanz.
- Nur wenn alle an Bord sind, wird das BMS auch wirklich genutzt.
#4 Schnittstellen und Integrationen prüfen
Ein Bewerbermanagementsystem funktioniert am besten, wenn es nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft eingebunden wird. Prüfen Sie vorab, ob das System mit Ihren E-Mail-Programmen, Kalendern, HR-Softwarelösungen oder Jobbörsen kompatibel ist.
#5 Datenschutz und DSGVO-Konformität sicherstellen
Achtung: Ein BMS verarbeitet personenbezogene Daten und muss daher den Datenschutzrichtlinien entsprechen. Prüfen Sie:
- Werden Daten sicher gespeichert?
- Gibt es eine automatische Löschfunktion für nicht mehr benötigte Bewerbungen?
- Können Bewerber ihre Daten einfach abrufen oder löschen lassen?
Ein datenschutzkonformes BMS schützt Ihr Unternehmen vor rechtlichen Problemen.
#6 Schulung und Support nicht vergessen
Ein System ist nur so gut, wie die Menschen, die es nutzen. Stellen sicher, dass Ihr Team weiß, wie das BMS funktioniert – sei es durch Schulungen, Webinare oder eine gute Dokumentation. Ein Anbieter mit gutem Kundensupport kann bei Fragen oder Problemen schnell helfen.
#7 Testphase einplanen
Bevor das System endgültig live geht, sollte eine Testphase mit ausgewählten Nutzern durchgeführt werden. So lassen sich Kinderkrankheiten beheben, Prozesse optimieren und die letzten Anpassungen vornehmen, bevor das gesamte Unternehmen mit dem BMS arbeitet.
Ein gute Planung bei der Einführung eines Bewerbermanagementsystems kann Ihr Recruiting auf das nächste Level heben – aber nur, wenn die Einführung durchdacht erfolgt. Doch für welche Unternehmen lohnt sich ein BMS überhaupt? Schauen wir uns das mal an.
Für wen lohnt sich ein Bewerbermanagementsystem?
Ein BMS lohnt sich besonders bei regelmäßigem oder wachsendem Recruiting-Bedarf.
Unternehmen mit vielen Bewerbungen verlieren ohne System schnell den Überblick.
Nicht jedes Unternehmen benötigt also sofort ein Bewerbermanagementsystem, aber für viele kann es eine erhebliche Erleichterung sein. Ob sich die Einführung eines BMS lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem Unternehmen, die regelmäßig neue Mitarbeitende einstellen, profitieren von einem BMS.
Je mehr Bewerbungen eingehen, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten – und desto wertvoller sind automatisierte, gebündelte und strukturierte Prozesse. Insbesondere Start-ups oder Unternehmen mit schnellem Wachstum sollten daher frühzeitig in ein BMS investieren. So bleibt der Recruiting-Prozess auch bei steigender Zahl an Bewerbungen effizient.
Welche Fragen Sie sich vor der Anschaffung eines BMS stellen sollten
Sie sind unsicher, ob ein Bewerbermanagementsystem für Sie infrage kommt? Um herauszufinden, ob sich die Einführung eines Bewerbermanagementsystems (BMS) für Ihr Unternehmen lohnt, sollten Sie sich die folgenden Fragen stellen:
1. Wie hoch ist das Bewerbungsaufkommen?
- Wie viele Bewerbungen erhält Ihr Unternehmen pro Monat oder Jahr?
- Ist es schwierig, den Überblick über alle eingehenden Bewerbungen zu behalten?
- Gibt es Probleme mit der Verwaltung oder Nachverfolgung einzelner Kandidaten?
2. Wie werden Bewerbungen derzeit organisiert?
- Gibt es eine zentrale Ablage für Bewerberdaten oder werden Informationen an verschiedenen Stellen gespeichert?
- Wie aufwendig ist die Suche nach bestimmten Bewerberinformationen?
3. Wie effizient ist Ihr aktueller Recruiting-Prozess?
- Wie lange dauert es im Durchschnitt, eine Stelle zu besetzen?
- Gibt es Verzögerungen oder ineffiziente Abläufe, die den Prozess verlangsamen?
- Gehen Bewerbungen verloren oder werden nicht rechtzeitig bearbeitet?
4. Wie wird die interne Zusammenarbeit im Recruiting gehandhabt?
- Arbeiten verschiedene Abteilungen oder Führungskräfte an der Personalauswahl mit?
- Gibt es eine zentrale Möglichkeit, Feedback zu Kandidaten zu erfassen und zu teilen?
- Wie leicht lassen sich Bewerberdaten innerhalb des Unternehmens weitergeben?
5. Wie wird mit Bewerberkommunikation umgegangen?
- Werden Bewerberinnen und Bewerber schnell über den Stand ihrer Bewerbung informiert?
- Gibt es klare und einheitliche Kommunikationsprozesse?
- Wie oft kommt es zu Verzögerungen oder Fehlern bei der Kommunikation mit Kandidaten?
6. Welche Rolle spielen Daten und Analysen im Recruiting?
- Werden Kennzahlen wie die Time-to-Hire oder die Erfolgsquote von Recruiting-Kanälen analysiert?
- Ist es möglich, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, um den Bewerbungsprozess zu verbessern?
- Gibt es Transparenz über den Erfolg von Stellenanzeigen und Recruiting-Maßnahmen?
7. Werden Bewerberdaten datenschutzkonform verwaltet?
- Werden Bewerberdaten sicher gespeichert und rechtzeitig gelöscht?
- Ist der Recruiting-Prozess DSGVO-konform?
- Gibt es automatische Prozesse zur Verwaltung und Löschung sensibler Daten?
8. Ist Skalierbarkeit ein Thema für Ihr Unternehmen?
- Plant Ihr Unternehmen zu wachsen und in Zukunft mehr Personal einzustellen?
- Werden langfristig immer mehr Bewerbungen erwartet?
- Ist Ihr aktuelles Bewerbermanagement in der Lage, mit steigenden Anforderungen mitzuhalten?
9. Wie hoch ist der Verwaltungsaufwand für Ihr Recruiting-Team?
- Verbringt Ihr HR-Team unverhältnismäßig viel Zeit mit administrativen Aufgaben?
- Gibt es Prozesse, die durch Automatisierung effizienter gestaltet werden könnten?
- Würde ein BMS den Zeitaufwand für manuelle Tätigkeiten spürbar reduzieren?
10. Sind Bewerbungsabbrüche ein Problem?
- Erhalten Sie viele unvollständige oder abgebrochene Bewerbungen?
- Könnten eine schnellere Bearbeitung und eine bessere Kommunikation dazu beitragen, Talente zu halten?
- Gibt es Hinweise darauf, dass ein umständlicher Prozess Bewerber abschreckt?
Wenn Sie mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, könnte ein Bewerbermanagementsystem eine sinnvolle Investition für Ihr Unternehmen sein. Besonders Unternehmen mit einem hohen Bewerbungsaufkommen, ineffizienten Abläufen oder Problemen mit der internen Zusammenarbeit profitieren von den Vorteilen einer digitalen Lösung.
Tooltipp: BITE – das Bewerbermanagementsystem
Das BMS von BITE ist eine cloudbasierte Softwarelösung, die Unternehmen dabei unterstützt, den gesamten Recruiting-Prozess effizient zu steuern. Die Lösung bietet zahlreiche Funktionen zur Automatisierung und Optimierung der Bewerberverwaltung.
Wichtige Funktionen:
✔ Zentrale Verwaltung: Alle Bewerbungen und Kandidateninformationen werden an einem Ort gespeichert.
✔ Automatisierung: Standardisierte Workflows, automatische E-Mail-Benachrichtigungen und Terminplanung erleichtern den Prozess.
✔ Multiposting von Stellenanzeigen: Direkte Veröffentlichung auf Jobbörsen und der eigenen Karriereseite.
✔ Analyse- und Reporting-Tools: Echtzeit-Auswertungen zur Optimierung der Recruiting-Strategie.
✔ Talent Pool: Speicherung qualifizierter Bewerber für zukünftige Vakanzen.
✔ DSGVO-konform: Sichere Speicherung und automatisierte Löschung von Bewerberdaten.
✔ Mobile Optimierung: Zugriff von jedem Gerät, ortsunabhängig nutzbar.
BITE richtet sich an Unternehmen aller Größen und Branchen, die ihr Recruiting effizienter gestalten möchten.
➡ Mehr Infos: raven51.de/produkte/bite
Dürfen wir vorstellen? Dirk Kümmerle
Dirk ist Gründer von recruware

Wer den digitalen Recruiting-Markt kennt, kennt Dirk Kümmerle: Als Mitgründer von Yourfirm.de und Gründer von recruware verbindet er HR, Technologie und Personalmarketing. Im Interview gibt er Einblicke hinter die Kulissen.
Was darf ein Bewerbermanagementsystem kosten?
Sie fürchten sich vor teuren Lizenzgebühren? Das muss nicht sein. Mit recruware ist ein Bewerbermanagementsystem am Start, das Sie nichts kostet. Wie kann das sein? Wir haben mit dem Gründer Dirk Kümmerle gesprochen. „Lizenzgebühren sind in Zeiten von AI immer weniger zeitgemäß. Warum zum Beispiel für ein bestimmtes Feature ein Upgrade bezahlen, wenn man als Software dieses Feature dank AI mit wenig Aufwand bauen und maintainen kann?“, fragt er und ergänzt: „Recruware ist maximal effizient konzipiert und bildet genau das ab, was man für einen schlanken Recruiting-Prozess braucht. Nicht mehr und nicht weniger. Keine „Sonderlocken“. Deshalb können wir die Software wirklich ohne Wenn und Aber lizenzgebührenfrei anbieten.“
Recruware hat alles, was ein professionelles ATS oder eine Recruiting-Software benötigt. Von der Erstellung professioneller Online-Stellenanzeigen über die maximal effiziente Schaltung auf mehreren Kanälen – Stichwort: Multiposting – bis hin zu der Tatsache, dass wir ein DSGVO-konformes Management der eingehenden Bewerbungen vom Eingang bis zur Zu- oder Absage sicherstellen. Bei recruware entstehen nur Kosten, wenn man für seine Stelle reichweitenstärkere Jobbörsen zubuchen möchte.
Fazit: Ein Bewerbermanagementsystem lohnt sich
Wenn wir an dieser Stelle eines festhalten können: Ein Bewerbermanagementsystem ist längst kein Luxus mehr, sondern eine essenzielle Unterstützung für modernes Recruiting. Unternehmen, die regelmäßig neue Mitarbeitende suchen, profitieren von strukturierteren Prozessen, schnelleren Entscheidungen und einer besseren Candidate Experience. Ein BMS hilft dabei, Bewerbungen effizient zu verwalten, interne Abläufe zu optimieren und Recruiting-Daten gezielt zu nutzen.
Besonders für Unternehmen mit wachsendem Personalbedarf, hoher Bewerbungsanzahl oder ineffizienten Verwaltungsprozessen kann die Einführung eines BMS einen großen Unterschied machen – sowohl in Bezug auf Zeitersparnis als auch auf die Qualität der Einstellungen.
Ob sich die Investition lohnt, hängt von den individuellen Anforderungen ab. Wer jedoch Recruiting-Prozesse digitalisieren, Bewerber professionell betreuen und wertvolle Zeit sparen möchte, sollte sich mit den Möglichkeiten eines Bewerbermanagementsystems auseinandersetzen. Wir beraten Sie gerne!
FAQ
Was kostet ein Bewerbermanagementsystem?
Die Kosten variieren je nach Anbieter und Funktionsumfang.
Kleine Lösungen starten oft im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat, während Enterprise-Systeme deutlich teurer sind. Wichtig ist die Betrachtung des ROI durch Zeitersparnis und bessere Einstellungen
.
Ist ein BMS auch für kleine Unternehmen sinnvoll?
Ja, besonders bei Wachstum oder regelmäßigem Recruiting.
Auch kleine Teams profitieren von strukturierten Prozessen und Automatisierung. Viele Anbieter bieten skalierbare Lösungen speziell für KMU.
Wie lange dauert die Einführung eines BMS?
Die Implementierung dauert meist wenige Wochen bis mehrere Monate.
Das hängt von Systemkomplexität und Integrationen ab. Eine Testphase hilft, Prozesse vor dem Go-live zu optimieren.
Ist ein Bewerbermanagementsystem DSGVO-konform?
Seriöse Anbieter erfüllen die DSGVO-Anforderungen.
Wichtig sind Funktionen wie Datenlöschung, sichere Speicherung und transparente Prozesse. Unternehmen sollten dies vorab genau prüfen.
Kann ein BMS bestehende HR-Systeme ersetzen?
Ein BMS ergänzt meist bestehende HR-Software.
Es fokussiert sich auf Recruiting, während andere Systeme z. B. Payroll oder Personalverwaltung abdecken. Schnittstellen sorgen für reibungslose Integration.
Interview: Weniger Komplexität, mehr Wirkung: Wie recruware Recruiting neu denkt
Die Einführung neuer Features ist oft der Moment, in dem sich zeigt, wohin sich ein Produkt entwickelt. Bei recruware ist genau das gerade passiert: Mit gleich drei neuen KI-gestützten Funktionen – von der automatisierten Anzeigenerstellung über intelligentes Matching bis hin zur datenbasierten Stellenanzeigenschaltung – setzt das Tool bewusst auf Effizienz statt Komplexität.
In einem Markt, in dem viele Bewerbermanagementsysteme (ATS) immer umfangreicher, schwerfälliger und kostenintensiver werden, wirkt dieser Ansatz fast wie ein Gegenentwurf. Wir haben mit Dirk Kümmerle, Gründer von recruware, über die Idee hinter dem System, den bewussten Verzicht auf Lizenzgebühren und die Rolle von KI im Recruiting-Alltag gesprochen – und darüber, warum weniger Features manchmal genau das sind, was Recruiter wirklich weiterbringt.
Viele ATS werden immer komplexer – und teurer. Warum geht ihr mit recruware ganz bewusst den umgekehrten Weg?
Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens sind die meisten ATS gerade für Unternehmen, die nicht 30, 40 oder 50 Stellen im Jahr zu besetzen haben, viel zu komplex geworden. Als Recruiting-Verantwortlicher in einem mittleren Unternehmen ist die Personalsuche häufig eine von vielen Aufgaben. Da will man sich nicht in ein komplexes ATS reinfuchsen, sondern wie bei einem Carsharing-Auto „einsteigen und losfahren“. Genau das bieten wir: Alles, was man braucht, aber keinen unnötigen Schnickschnack.
Und zweitens: Was für viele Anwender in Zeiten eines enormen Kostendrucks wahrscheinlich ein enormes Argument ist – recruware erhebt keine Lizenzgebühren, richtig?
Genau! Lizenzgebühren sind in Zeiten von AI immer weniger zeitgemäß. Warum sollte ich z. B. für die Monate Januar, Februar, März Lizenzgebühren zahlen, wenn ich erst im April Stellen zu besetzen habe? Das Gleiche gilt für Features. Warum für ein bestimmtes Feature ein Upgrade bezahlen, wenn man als Software dieses Feature dank AI mit wenig Aufwand bauen und maintainen kann? Warum soll es mich mehr kosten, wenn ich statt ein bis zwei Stellen fünf bis zehn Stellen gleichzeitig managen will? Sollten die Grenzkosten einer weiteren Stelle für einen Softwareanbieter nicht nahe 0 sein?
Ja, klingt logisch – aber wie ist das in der Praxis umsetzbar?
Recruware ist maximal effizient konzipiert und bildet genau das ab, was man für einen schlanken Recruiting-Prozess braucht. Nicht mehr und nicht weniger. Keine „Sonderlocken“. Deshalb können wir die Software wirklich ohne Wenn und Aber lizenzgebührenfrei anbieten.
Was kann recruware heute tatsächlich steuern?
Recruware hat alles, was ein professionelles ATS oder eine Recruiting-Software benötigt. Von der Erstellung professioneller Online-Stellenanzeigen über die maximal effiziente Schaltung auf mehreren Kanälen – Stichwort: Multiposting – bis hin zu der Tatsache, dass wir ein DSGVO-konformes Management der eingehenden Bewerbungen vom Eingang bis zur Zu- oder Absage sicherstellen.
Wie unterscheidet ihr euch von klassischen BMS?
Wir unterscheiden uns an drei Stellen von klassischen Bewerbermanagementsystemen. Vor allem ist KI in unserer DNA. Klassische ATS sind noch klassisch gebaut. Sie benötigen hohe Entwicklerkapazitäten und erzeugen damit Kosten zur Amortisation. Echte KI-Features sind selten und oft schlecht integriert. recruware ist „humanmade“, aber unter maximaler Anwendung von KI. Unsere Kosten sind somit minimal und wir bieten KI-Features mit echtem Mehrwert.
Spannend! Welche?
Wir haben z. B. einen KI-Generator für Stellenanzeigen und eine Matching-KI, die für jeden neuen Bewerber DSGVO-konform einen Candidate-Fit ermittelt, anhand dessen priorisiert werden kann. Hinzu kommt eine Posting-KI, die auf Basis von Performance-Daten von mehr als 100.000 historischen Anzeigen für eine Stelle das sinnvolle Budget und die voraussichtlich effizientesten Mediakanäle empfiehlt und auf Wunsch einbucht.
Hand aufs Herz: Wie finanziert man ein System, das kostenlos ist und trotzdem solche Premium-Features bietet?
Recruware ist maximal übersichtlich und intuitiv. Alles, was man braucht, aber kein Schnickschnack. Weil KI in unserer DNA ist, können wir den Service ohne jede Lizenzgebühr oder „Preise pro verwalteter Stellenanzeige“ anbieten. Aber natürlich müssen auch wir von etwas leben.
Bei recruware entstehen nur Kosten, wenn man für seine Stelle reichweitenstärkere Jobbörsen zubuchen möchte. Dabei bündeln wir die Nachfrage unserer User und bekommen so bei den wesentlichen Plattformen Mengenrabatte. Diese reichen wir zu einem Teil in Form attraktiver Rabatte an den Schaltenden weiter, vom Rest leben wir. Eine Win-Win-Situation.
Apropos Stellenanzeigenschaltung. Ihr dreht die Logik im Multiposting komplett um. Nicht mehr „Wo schalten wir?“, sondern „Wie viele Bewerbungen wollen wir?“. Recruiter können in der Software genau festlegen, wie viele Bewerbungseingänge sie erhalten wollen. Das ist vollkommen neu. Warum ist dieser Perspektivwechsel aus eurer Sicht so relevant?
Weil gerade in kleineren und mittleren Unternehmen der Personalsuchverantwortliche häufig nicht oft genug schaltet, um Erfahrungswerte aufbauen zu können, wie viel Budget sinnvoll ist und wo man schalten sollte. Wie viele Bewerbungen er oder sie haben möchte, davon hat aber jeder eine gute Vorstellung.
Dank der von uns und unserem Partner gesammelten Performance-Daten historischer Stellenanzeigen haben wir eine einzigartige Grundlage, um über unsere KI auf Basis der vom Kunden gewünschten Bewerbungszahlen abzuleiten, wie viel Budget dafür höchstwahrscheinlich nötig sein wird und welche Kanäle die effizientesten sind.
Interessant! Kannst du ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern? Wie funktionieren eure Algorithmen?
Wie die KI genau funktioniert, ist natürlich Betriebsgeheimnis. Aber die Grundlogik ist sehr einfach: Für jede historische Stellenanzeige werden Stellentitel, Einsatzort und Aufgaben oder erforderte Qualifikationen zusammengebracht mit den für die Schaltung gewählten Plattformen, dem pro Plattform berechneten Preis sowie den erfolgten Aufrufen der Stellenanzeige und im System gelandeten Bewerbungen pro Mediakanal. Mit diesen Informationen wird die KI trainiert und leitet daraus für die Stelle des Kunden eine Empfehlung des Budgets sowie der bzgl. Preis-Leistungs-Verhältnis sinnvollsten Kanäle ab.
Lass uns noch kurz über eure Matching-KI sprechen. Ihr setzt auf skillbasiertes Matching statt auf klassische Lebenslauf-Logik – auch eher neu. Welche Hintergründe gibt es dafür?
Auch unsere KI setzt auf dem CV des Bewerbers auf. Sie ist aber auch in der Lage, aus den Berufsstationen, der Ausbildung etc. Eigenschaften und Skills des Bewerbers abzuleiten und diese mit der Stelle abzugleichen. Ganz wichtig sind dabei zwei Dinge: Die Matching-KI soll dem Recruiter erstens eine gute und sinnvolle erste Priorisierung der eingehenden Bewerbungen geben, im Sinne von „welches sind vermutlich die Top-Kandidaten, an denen du schnell dran sein solltest?“.
Es geht also vor allem um die effiziente Priorisierung der Bewerbungen und das „Identifizieren der Besten“. Ob ein Kandidat oder eine Kandidatin dann wirklich auf eine spezielle Stelle passt, hängt ja von noch viel mehr Faktoren ab: dem Eindruck im ersten Gespräch, Aspekten, die nicht in den Daten der Bewerbung stecken, etc. Aber auch da sind wir dran und verbessern unser Modell fortlaufend, um auch diese Aspekte zunehmend abzudecken.
Und zweitens?
Zweitens entscheidet oder handelt die Matching-KI nicht. Sie ist nur ein Werkzeug des Recruiters, der am Ende immer entscheiden soll und muss.
Okay, Themenwechsel: Es gibt inzwischen unzählige Text-KIs. Warum braucht es trotzdem einen integrierten KI-Generator direkt im BMS?
Der KI-Generator textet nicht nur gute, professionelle Online-Stellenanzeigen, die beim Bewerber gut rüberkommen. Der User-Case „Das ist der Stellentitel, schreib mal eine schöne Stellenanzeige“ ist auch häufig und natürlich abgedeckt, aber er ist nur die eine Seite der Medaille. Der KI-Generator ist auch ein Instrument, um herauszufinden, wen man eigentlich genau sucht, wenn man mal nicht Stellen besetzt, die man schon x-Mal besetzt hat. Der richtige oder falsche Stellentitel kann da entscheidend sein.
Kannst du ein typisches Beispiel nennen?
Die Fachabteilung meldet „Wir bräuchten eigentlich jemanden, der X, Y und Z macht“. Das gibt man in den KI-Generator ein und lässt sich den sinnvollen Stellentitel und die typischsten Stellenbeschreibungen für eine solche Position geben. Und schon weiß man deutlich klarer, wen man sucht und vor allem, wie man diese Person deutlich realistischer über Online-Kanäle erreicht. Häufig stellt man sonst erst im Verlauf der ersten Bewerbungen fest, dass man irgendwie den falschen Titel gewählt hat, weil die Kandidaten nicht passen oder etwas Falsches erwarten.
Nun noch zu einem kritischen Aspekt. KI im Recruiting wird regulatorisch immer stärker beobachtet – Stichwort EU AI Act. Wie geht ihr mit diesem Thema konkret um?
DSGVO-Konformität ist für uns sehr wichtig. Sämtliche Daten – egal ob es die „klassischen“ Daten wie CV, Personendaten etc. sind oder die KI-Anwendungen – sind ausschließlich auf Servern gehostet, die in der EU stehen.
Und zum Schluss: Was plant ihr als Nächstes mit recruware?
Wir haben ja nun drei große Features gelauncht. In den nächsten drei bis sechs Monaten dürfte es sich vor allem um kleinere Feinjustierungen dieser Features sowie ein paar kleinere nützliche Zusatzfeatures gehen, die eine Vielzahl unserer Nutzer angeregt hat.
Was wir sicher nicht machen werden, ist, uns in Customized Solutions für einzelne Kunden zu verlieren – egal mit wie viel Geld diese winken. Denn das haben letztlich alle bisherigen ATS gemacht – und sind so unnötig komplex, träge und teuer geworden.
Recruware ist und bleibt lizenzgebührenfrei. Wir werden immer am Ball bleiben und sinnvolle Funktionalitäten ergänzen, wenn es für alle sinnvoll ist. Aber es wird bzgl. Funktionen und Features immer gelten: „Take it or leave it.“ Wobei ich eigentlich nur sagen würde: „Take it, don’t miss it.” 😉

