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    E-Recruiting

    Electronic Recruiting – abgekürzt E-Recruiting – meint die gesamte Personalbeschaffung mit Hilfe entsprechender Software, also die Personalbeschaffung über Intra- und Internet. Das E-Recruiting ist ein vollständiger Prozess: Angefangen von der Suche nach neuen Mitarbeitern über die Auswahl dieser bis zur Verwaltung des Bewerbungsverfahrens und der Kommunikation.
    Electronic Recruiting involviert bestenfalls nicht nur Bewerber und Personaler, sondern auch die Führungskräfte der jeweiligen Abteilungen.

    Inhaltsverzeichnis

    Wie funktioniert E-Recruiting?

    Der wesentliche Unterschied zur klassischen Personalbeschaffung liegt darin, dass sämtliche Prozesse im Bewerbermanagement digital stattfinden. Dies bedeutet im Einzelnen, dass die Stellenausschreibungen nicht mehr als Printanzeige veröffentlicht, Unterlagen nicht mehr via Post versendet und die Bewerbungseingänge nicht mehr mit Excel verwaltet werden. Eingesetzt wird hier eine spezielle E-Recruiting-Software, in der der gesamte Prozess koordiniert und organisiert werden kann. In dieses Tool können sämtliche Parteien eingebunden werden, die etwas mit der Vakanz zu tun haben: Der Arbeitgeber, die Personalabteilung, der Bewerber und in manchen Fällen auch ein Recruiter und die Stellenbörse.
    Dieser Schritt ist – auch im Zuge des Recruiting 4.0 – wichtig, um die Nachwuchstalente der Generation Y und ihre Nachfolger dort abzufangen, wo sie sich bevorzugt aufhalten: Im Internet.

    Welche Ziele hat E-Recruiting?

    Electronic Recruiting verfolgt in erster Linie drei Hauptziele:

    Zeitliche Beschleunigung:

    Ein Bewerbungsprozess nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, vor allem wenn die Stelle nicht besonders fachspezifisch ist, sondern viele Bewerber anlockt. Ein großer zeitlicher Aufwand stellt hier die Sichtung der Bewerbungsunterlagen dar. Ein passendes Tool sorgt mittels Matching-Verfahren (hier werden die Qualifikationen mit den Anforderungen abgeglichen) für eine Vorauswahl und erleichtert den Vergleich der Bewerber durch einheitliche Formulare.

    Vereinfachter Bewerbungsprozess:

    Dies gilt für beide Parteien: Bewerber sowie Arbeitgeber. Potenzielle Bewerber möchten gerne möglichst unkompliziert und schnell ihre Unterlagen einreichen – dies kann über einen entsprechenden Button in der Stellenanzeige geschehen (One-Click-Bewerbung).

    Steigerung der Qualität:

    Durch die u. a. verbesserte Übersichtlichkeit und Matching-Ergebnisse hilft das E-Recruiting dem Unternehmen bei dem eigentlichen Ziel der Personalbeschaffung: Den richtigen Kandidaten einzustellen.

    Welche Kanäle werden am häufigsten genutzt?

    Auch wenn nach wie vor manche Unternehmen Printanzeigen als wichtigen Faktor ansehen, so wird mittlerweile eine höhere Anzahl an Bewerbungen über andere Kanäle generiert:

    Jobbörse:

    Die Jobbörsen sind für Suchende oftmals die erste Anlaufstelle, um sich über das aktuelle Angebot an offenen Stellen zu informieren. Somit sind Online-Stellenbörsen ein gut funktionierendes Medium im E-Recruiting. Wichtig hierbei ist, eine gestaltete HTML-Anzeige vorweisen zu können – am besten in der Corporate Identity (CI) des Unternehmens.

    Social Media:

    Große und internationale Konzerne sind schon seit längerem in den sozialen Medien vertreten – aber auch die mittelständischen Unternehmen ziehen beim Thema Social Media Recruiting nach. Hierbei spielt nicht nur das eigene Firmenprofil eine große Rolle, sondern auch, ob und wie mit den Usern interagiert wird. Um Stellenanzeigen zu schalten und die besten Talente direkt anzusprechen, eignen sich Netzwerke wie zum Beispiel Xing, Facebook oder LinkedIn besonders gut.

    Firmeneigene Homepage:

    Um ein hochwertiges E-Recruiting zu betreiben, muss auch der eigene Internetauftritt stimmen. Der Großteil der Bewerber informiert sich vorab ausgiebig über das Unternehmen. Die eigene Homepage eignet sich sehr gut für vielfältige Informationen, zum Beispiel eine eigene Karriereseite mit unkomplizierten Bewerbungsmöglichkeiten, Ansprechpartnern, Weiterbildungsmöglichkeiten oder gebotene Mehrwerte. So spricht man sowohl Young Professionals als auch Interessierte mit langjähriger Berufserfahrung an.

    Mobile Recruiting:

    Um Bewerbern einen möglichst schnellen und bequemen Weg zu bereiten, setzen viele Unternehmen auf Mobile Recruiting. Bei dieser Möglichkeit durchläuft der Kandidat alle Phasen der Bewerbung am Smartphone oder Tablet: Suche der Stellenanzeige, Informationen über das Unternehmen, Kontakt und Bewerbung.
    Häufig findet dies in der börseneigenen App statt, allerdings sollte die Unternehmenshomepage auch responsiv programmiert, also für mobile Endgeräte optimiert sein.

    Welche Vorteile bietet Online-Recruiting?

    Dadurch, dass die Kommunikation im Electronic Recruiting zum Großteil online vonstattengeht, bringt es viele positive Aspekte mit sich.

    Vorteile für den Bewerber:

    • Kostenersparnis
      Eine Mappe kostet zwar nicht viel, aber wenn sich die Bewerbungen häufen, kann das sehr ins Geld gehen. Hier bleiben die Kosten für den Bewerber überall bei null. Egal, ob er eine oder hundert Bewerbungen verschickt.
    • Einfache und schnelle Recherche
      Das Internet macht die Suche nach neuen Stellen schnell und bedeutend einfacher. Früher war man an eine Zeitung gebunden, die regionale Angebote abdruckt. Heute kann man den Radius nicht nur auf deutschlandweit einstellen, sondern auch international suchen.
    • Geringer Aufwand
      Die üblichen Bewerbungsunterlagen müssen nicht mehr einzeln ausgedruckt, zusammengepackt und versendet werden, sondern können bequem digital übermittelt werden.
    • Speichermöglichkeit
      Als Jobsuchender kann man sich bei vielen Stellenbörsen ein eigenes Profil anlegen und dort wichtige Dokumente (wie zum Beispiel den Lebenslauf oder Qualifikationen) hinterlegen. So besteht die Möglichkeit, dass man nicht suchen muss, sondern gefunden wird, beispielsweise von einem Headhunter.

    Vorteile für das Unternehmen:

    • Kosteneinsparungen
      Zwar kostet E-Recruiting auch Geld, vor allem das Tool. Dennoch spart der Arbeitgeber Geld, da der Verwaltungsaufwand beim Bewerbungsprozess sehr viel zeitsparender ist als das herkömmliche Bewerbermanagement.
      Des Weiteren ist eine Online-Stellenanzeige im Kosten-Nutzen-Verhältnis weitaus preiswerter als eine Printanzeige.
    • Erweiterung der Möglichkeiten
      In der Gestaltung einer Stellenausschreibung sind dem Unternehmen nahezu keine Grenzen gesetzt. Es können Bilder oder Videos eingebaut und die Anzeige im Corporate Design gestaltet werden. So hat man einen Wiedererkennungswert; dies kann zu einer positiven Candidate Experience verhelfen.
    • Aktuelle Inhalte
      Im Gegensatz zu einer gedruckten Anzeige kann man die Online-Inhalte auch nach Veröffentlichung noch ändern. Dies geht zwar nicht unbegrenzt und unterliegt gewissen Regeln, dennoch ist es technisch problemlos möglich.
    • Größere Reichweite
      Nahezu alle Stellenbörsen arbeiten mit Kooperationspartnern. Dies bedeutet: Wird eine Anzeige auf einem Portal veröffentlicht, so erscheint sie (wenn passend) ohne Zuzahlung ebenso bei anderen Börsen.
    • Nachhaltiges Bewerbermanagement
      Manche E-Recruiting Tools bieten die Möglichkeit, dass ein Kandidat direkt im System ein Profil anlegt. So entsteht mit der Zeit eine Datenbank, auf die die Personalabteilung zugreifen kann, sobald eine neue Stelle frei wird.
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