3 Wege, wie Google for Jobs das Online-Recruiting verändert hat

Als vor einem halben Jahr Google for Jobs endlich in Deutschland startete, war die Aufregung groß: Vom HR-Engagement des Suchmaschinen-Giganten wurde vielerorts nicht weniger als eine Recruiting-Revolution erwartet. Nach sechs Monaten wissen wir: Der große Knall ist zwar ausgeblieben. Trotzdem hat Google for Jobs Recruiting verändert und klare Impulse für Personalwerbung in Deutschland gesetzt. Welche genau das sind, fassen wir hier für Sie zusammen.

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Google for Jobs hat Anreize für bessere Stellenanzeigen geschaffen

Technisch und inhaltlich mangelhafte Stellenanzeigen sind ein Dauerthema: Veralteter Code und lieblos gestaltete Texte stehen noch in zu vielen Unternehmen auf der Tagesordnung. Google for Jobs hat durch seine klaren Standards beide Themen wieder neu auf die Agenda gesetzt:

 

  • Um bei Google for Jobs gelistet zu werden, müssen Online-Anzeigen bei der Programmierung nach den allgemeinen Vorgaben von schema.org strukturiert werden: für viele Personaler ein guter Anlass, um gemeinsam mit IT und Marketing veraltete HTML-Templates zu überarbeiten.
  • Weil Google seinen Nutzern eine optimale User Experience bieten will, setzt Google for Jobs auch inhaltliche Mindeststandards. Das gilt zum Beispiel für den Jobtitel, der einschlägig und leicht verständlich sein muss – andernfalls wird die komplette Anzeige nicht bei Google for Jobs gelistet.

 

Beide Anforderungen haben zu einer objektiven Verbesserung vieler Stellenanzeigen auf dem deutschen Markt geführt. Insbesondere aus Bewerbersicht ist das ein positives Ergebnis!

Google for Jobs hat das Onlinemarketing von Jobbörsen verändert

Google ist nicht erst mit Google for Jobs zu einem wichtigen Player im Online-Recruiting geworden: Schon vorher begann hier mehr als jede zweite Jobsuche. Jobbörsen haben deshalb bereits in der Vergangenheit alles darangesetzt, ihre Websites bei Google möglichst prominent zu platzieren. Die Folge: Die Ergebnisse der großen Stellenportale erschienen bei entsprechenden Suchanfragen immer auf den obersten Positionen. Und nicht nur das: Auch viele der parallel ausgespielten Google Ads verwiesen auf StepStone, Monster und Co.

Mit Google for Jobs steht nun statt bezahlter Werbeanzeigen und den organischen Suchergebnissen etwas anderes im Zentrum der Ergebnisliste: Eine Auswahl der von Google for Jobs gefundenen Stellenangebote. Manche Jobbörsen tauchen in dieser Auswahl gar nicht auf, andere erscheinen erst sehr weit unten – wie genau gerankt wird, ist nicht klar. Aufgrund dieser neuen Unwägbarkeiten im Google-Marketing haben viele Jobbörsen in den vergangenen sechs Monaten neue Wege im Online-Marketing beschritten: StepStone beispielsweise hat Teile seines Budgets von Google Ads auf soziale Netzwerke verlegt. Andere, kleinere Jobbörsen setzen wiederum gerade wegen des Umschwenkens der großen Player auf Google for Jobs und generieren so neue Reichweiten.

Für Recruiter mit Lust auf Reichweite sind das perfekte Rahmenbedingungen: Der Wettbewerb der Jobportale führt zusammen mit Google for Jobs zu einer vielfältigeren Arbeitgebersichtbarkeit – vor allem, wenn man für seine Anzeigenveröffentlichungen Multipostings nutzt.

Google for Jobs hat Karriere-Websites als Recruiting-Kanal gestärkt

Bis vor einem Jahr hatten Jobbörsen ein Monopol auf das Gros des Google-Traffics. Das ist heute anders: Denn weil Google for Jobs auch Stellenzeigen von technisch optimierten Karriere-Websites crawlt, können die dort veröffentlichten Jobangebote sehr prominent bei Google gerankt werden – und das ganz ohne kostenpflichtige Stellenportale.

Google führt damit allen Arbeitgebern vor Augen, was HR-Experten schon seit Jahren predigen: welche herausragende Rolle eine moderne Karriere-Website im Recruiting-Mediamix spielt. Sie ist nicht nur Herz der Arbeitgebermarke, sondern wird mit den passenden Trafficquellen wie Google for Jobs zur zentralen Schaltzentrale für sämtliche Aktivitäten der Personalbeschaffung. Unternehmen sollten ihre Online-Präsenz deshalb unbedingt für die neue Google-Funktion optimieren. Wie das geht, hat der Suchmaschinenanbieter in einem eigenen Dokument zusammengefasst.

Sie wollen mit Ihrem anzeigengestützten Recruiting und Ihrer Karriere-Website sämtliche Potenziale von Google for Jobs nutzen? Holen Sie das Maximum aus Ihren Stellenanzeigen heraus: Unsere Anzeigenexperten beraten Sie gerne!