Performance Job Marketing

Eine kosteneffiziente Recruiting-Strategie

PERFORMANCE JOB MARKETING: POTENZIALE ZUR REICHWEITENSTEIGERUNG UND KOSTENSENKUNG

Online-Recruiting: Status quo

Recruiting ist für viele Unternehmen zu einer zentralen Herausforderung geworden. Die Kombination aus (1) einer immer größeren Konkurrenz um geeignete Arbeitskräfte und (2) abnehmenden Reichweiten verschiedener Recruiting-Kanäle (Karriere-Website, traditionelle Online-Stellenbörsen etc.) erschwert die Gewinnung
von geeignetem Personal.

Vor diesem Hintergrund führt die klassische „Post-and-Pray“-Taktik – die Schaltung von Stellenanzeigen in einzelnen Jobbörsen – oft nicht mehr zu ausreichenden Erfolgen. Und auch Multipostings, in denen Anzeigen parallel in mehreren klassischen Jobbörsen veröffentlicht werden, verschaffen häufig keine Abhilfe.

Um die zielgruppenspezifische Bewerberreichweite zu verbessern, bedarf es deshalb neuer Recruiting-Strategien und -Werkzeuge. Ein Beispiel: das Performance Job Marketing der Raven51 AG.

Performance Job Marketing: Was ist das eigentlich?

„Performance Job Marketing“ (PJM) leitet sich vom allgemeinen „Performance Marketing“ ab. Diese Methode hat die zielgruppenspezifische Ansprache im Internet bereits vor Jahren revolutioniert: Im Performance Marketing können Werbetreibende dank verschiedener Mess- und Optimierungsinstrumente Anzeigen genau dort veröffentlichen, wo eine größtmögliche Interaktion mit den Nutzern stattfindet.

Aktuell wird dieses Marketing-Konzept als Performance Job Marketing auf das Online-Recruiting übertragen – in zwei Varianten:

  • CPC-Multipostings verteilen Stellenanzeigen dynamisch in verschiedenen CPC-Jobbörsen, um aktiv suchende Kandidaten zielgerichtet anzusprechen.
  • Das u. a. um Search Engine Marketing, Display-Werbung und Social Media Ads erweiterte PJM erlaubt zusätzlich die Ansprache passiver Kandidaten.

Die große Chance beider Ansätze: Die gute Messbarkeit der eingesetzten Werbemittel und die Möglichkeit, Budgets, Kanäle und Inhalte dynamisch anzupassen, versprechen schnellere, skalierbare Recruiting-Erfolge, eine gesteigerte Budget-Effizienz sowie zielgerichtetere Kampagnen, die sogar lernfähig sind und auch passive Kandidaten erreichen können.

Konventionelles Vorgehen
(traditionelle Online-Stellenbörsen)

  • Manuelles Anzeigen-Handling
  • Statisches Posting (nach Laufzeit)
  • Statisches Pricing (Festpreismodell)
  • Keine Optimierungsoptionen (performanceunabhängig)

Performance Job Marketing
(hier: Multiposting in CPC-Stellenbörsen)

  • Automatisches, softwarebasiertes Handling
  • Dynamisches Posting (performancebasiert)
  • Dynamisches Pricing (CPC-Modell)
  • Optimierungsoptionen (automatisch, datenbasiert)

Die Studie: Performance Job Marketing vs. klassisches Online-Recruiting

Um die Reichweiten- und Kostensenkungspotenziale der PJM-Methode zu untersuchen, hat die Raven51 AG zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Jäger Studiengang Media Management, Hochschule RheinMain) eine Pilotstudie initiiert. Hierzu wurden 32 Online-Stellenanzeigen verschiedener Unternehmen und Branchen und mit unterschiedlichen Zielgruppen veröffentlicht: sowohl auf dem „klassischen“ Weg (als Multiposting in einer Auswahl von acht Jobbörsen) als auch mit Hilfe des PJM-Ansatzes (automatisierte Veröffentlichung und Kampagnenoptimierung in sieben CPC-Online-Stellenbörsen mit der Software
„Recruitics“).

Auf diese Weise konnte ermittelt werden, welche Reichweitensteigerungen (bei konstanten Kampagnenkosten) bzw. Kosteneinsparungen (bei einer vordefinierten Reichweite) mit PJM im Vergleich zum konventionellen Ansatz möglich sind. Die Ergebnisse zeigen die Durchschnittswerte des PJM und der konventionellen Online-Stellenbörsen, wobei nicht jede Stellenanzeige in jeder Online-Stellenbörse veröffentlicht wurde. Beim PJM-Ansatz werden die jeweils genutzten CPC-Stellenbörsen aggregiert dargestellt.

Die Studienergebnisse: NEXT LEVEL RECRUITING in der Praxis

Auf Basis der zugrundeliegenden Daten ist PJM als kosteneffizienteste und zu favorisierende Recruiting-Strategie zu identifizieren. Aus aggregierter Sichtweise (über alle Stellenanzeigen und Online-Stellenbörsen hinweg) verursachte der PJM-Ansatz die geringsten Klick-Kosten (durchschnittlich 2,22 €/Klick). Alle untersuchten konventionellen Stellenbörsen (JB1 – JB8) erreichten nur mittlere Klick-Preise, die zwischen 22 und 206 Prozentpunkten darüber lagen (s. Abbildung 1).

Zudem konnte der PJM-Ansatz das höchste positive Reichweiten-Kosten-Verhältnis realisieren. Das heißt: Für jeden in den PJM-Ansatz investierten Euro konnten im Vergleich zu den konventionellen Kanälen überdurchschnittlich hohe Reichweitenanteile erzielt werden. Im Mittel kann eine Umschichtung des Budgets zugunsten des PJM-Ansatzes also eine Reichweitensteigerung um bis zu 50 Prozent (bei konstantem Recruiting- Budget) bzw. entsprechend korrespondierende Kostensenkungen ermöglichen (s. Abbildung 2). Es erscheint also sinnvoll, verstärkt den PJM-Ansatz zu nutzen und einzelne schlecht performende Recruiting-Kanäle durch die neue Methode zu ersetzen.

Die vorgestellte Studie wurde von Prof. Dr. Wolfgang Jäger an der Hochschule RheinMain durchgeführt.

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Hinweis: Die Studie steht ab Anfang Oktober 2018 zur Verfügung.