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    Interview: „Arbeitgebermarke mit Corporate Volunteering stärken“ 

    Sinnstiftung und gesellschaftliches Engagement spielen bei der Jobwahl für viele Talente eine herausragende Rolle. Mit der Plattform „purpozed“ hat jetzt praktisch jedes Unternehmen die Möglichkeit, ein eigenes Corporate-Volunteering-Programm zu implementieren – bei minimalem Aufwand. Mitgründer Silvan Nikuradse erklärt im Interview, wie Arbeitgeber von der IT-gestützten Lösung profitieren können.  

    Interview: „Arbeitgebermarke mit Corporate Volunteering stärken“ 

    In maximal drei Sätzen: Was ist purpozed? 

    Silvan Nikuradse: purpozed ist eine digitale Lösung, mit der Unternehmen ihr gesellschaftliches Engagement sehr schnell und einfach starten oder auch weiter ausbauen können. Auf unserem digitalen Marktplatz bringen wir die Beschäftigten aus Unternehmen mit gemeinnützigen Organisationen zusammen. Unser Versprechen lautet: Alle Beschäftigten finden jederzeit die für sich passenden Engagements und können diese sofort starten.

    Warum sollten sich Arbeitgeber mit dem Thema Corporate Volunteering beschäftigen? 

    Silvan Nikuradse: Corporate Volunteering bringt Unternehmen zahlreiche Vorteile. Zwei davon sind besonders wichtig:  

    1. Das aktiv geförderte gesellschaftliche Engagement der Beschäftigten stärkt die Unternehmenskultur und das Employer Branding. So begegnen Unternehmen effektiv dem Fachkräftemangel und senken ihre Fluktuationsrate.  
    1. Durch Corporate Volunteering verbessern Unternehmen zudem ihre ESG-Bilanz und senken damit ihre Kapitalkosten.  

    Darüber hinaus ist Corporate Volunteering ein fester Baustein innerhalb der Corporate Social Responsibility (CSR) und damit Teil von CSR-Berichten, die in Deutschland in den kommenden Jahren für zirka 15.000 Unternehmen verpflichtend werden. 

    Ihr konzentriert euch auf Digital Corporate Volunteering. Warum? 

    Silvan Nikuradse: Richtig, wir setzen einen Schwerpunkt auf ortsunabhängiges sogenanntes virtuelles Volunteering, bei dem Beschäftigte mit den bedürftigen Menschen und den gemeinnützigen Organisationen per Telefon, Videokonferenz oder E-Mail kommunizieren. Das bringt allen Beteiligten große Vorteile:  

    1. Mehr Möglichkeiten: Wenn sich Beschäftigte bei der Suche nach Volunteerings nicht nur auf die eigene Region beschränken müssen, potenziert sich die Auswahl der Engagement-Möglichkeiten und damit die Chancen, dass Mitarbeiter für sich passende Engagements finden und gesellschaftliches Engagement überhaupt erst stattfindet. 
    1. Mehr Zeit: Die Zeit, die sonst für An- und Abfahrten durch den Feierabendverkehr zum Einsatzort fällig wird, kann beim virtuellen Volunteering vollständig in das Engagement gesteckt werden. Das steigert signifikant den Impact und schont zudem die Umwelt. 
    1. Mehr Nutzen: Zudem wird durch virtuelles Volunteering dort geholfen, wo die Hilfe gebraucht wird.  
    1. Mehr Barrierefreiheit: Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen virtuellem und barrierefreiem Volunteering, bei dem zum Beispiel auch körperlich beeinträchtigte Beschäftigte mitmachen können.  

    Klar ist aber auch, dass gesellschaftliches Engagement vielfach weiterhin vor Ort stattfinden wird, sollte und teilweise auch muss. Auch wir haben regionale Vor-Ort-Engagements auf der Plattform und aus jedem virtuellen kann immer auch ein stationäres Volunteering entstehen. Kurz gesagt: Wir möchten das Beste aus beiden Welten miteinander vereinen. 

    Welche Arbeitgeber können von purpozed besonders profitieren? 

    Silvan Nikuradse: Corporate Volunteering ist für alle Unternehmen relevant. Doch der Aufbau und die Verwaltung eines ganzjährigen Corporate-Volunteering-Programms war bisher mit sehr hohem Ressourcenaufwand in den Bereichen Organisation und IT verbunden. Diese Hemmnisse fallen mit purpozed weg – unsere Lösung ist deshalb für alle Unternehmen spannend, die die beschriebenen IT- und Organisationsressourcen nicht haben, nicht aufbauen oder sie woanders einsetzen möchten.  

    Von unserem digitalen Ansatz profitieren zudem vor allem Unternehmen, die mehrere Standorte haben oder bei denen ein Teil der Beschäftigten remote arbeitet. Bei purpozed können wirklich jederzeit alle mitmachen. Dies wiederum ist auch die Voraussetzung, dass die oben genannten positiven Effekte (Employer Branding und ESG) überhaupt erst entstehen. Eine jährliche Volunteering-Aktion, bei der nur ein kleiner Teil der Beschäftigten mitmacht, ist ein guter Anfang, hat jedoch diesbezüglich entsprechend wenig Impact.   

    Wie läuft die technische Anbindung von purpozed ab? 

    Silvan Nikuradse: Die technische Anbindung ist kinderleicht und geht superschnell. Die Software läuft bei uns. Wir legen das Unternehmen in unserer Datenbank an, und die Beschäftigten melden sich mit einer sogenannten Company ID an. Zur Vorbereitung bieten wir Workshops mit den Entscheidern der Unternehmen an, und zum Start organisieren wir Kick-off-Veranstaltungen für die Beschäftigten. Nach dem Start veranstalten wir regelmäßige Community Calls, in denen die Beschäftigten ihre Erfahrungen teilen und zu denen wir spannende Personen aus dem Non-Profit-Sektor einladen, die über ihre Projekte berichten.     

    Was kostet purpozed? 

    Silvan Nikuradse: Wir berechnen eine nutzungsabhängige Gebühr pro 100 Beschäftigte. Unternehmen zahlen also nur für bei purpozed angemeldete Beschäftigte, die sich über die Plattform auch tatsächlich ehrenamtlich engagieren.  

    Sie wollen Corporate Volunteering fest in Ihrer Unternehmenskultur verankern und so Ihre Arbeitgebermarke dauerhaft stärken? Wir beraten Sie gerne zur All-in-one-Lösung von purpozed – schreiben Sie uns direkt an partners@raven51.de!