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    Interview: „Anzeigengestütztes Recruiting hat massiven Digitalisierungsschub erlebt!“ 

    Trotz Corona bleibt der Fachkräftebedarf bei deutschen Arbeitgebern hoch. Wer es sich leisten kann, rekrutiert deshalb antizyklisch – und stellt genau jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die in Zeiten einer boomenden Wirtschaft nur schwer zu gewinnen sind. Ralf Kuncser, CEO der Raven51 AG, erklärt im Interview, welche Rolle dabei anzeigengestütztes Recruiting spielt und wie sich die Digitalisierungswelle der vergangenen zehn Monate auf HR in Deutschland ausgewirkt hat.

    Ralf Kuncser, CEO bei Raven51 AG

    Auch nach zehn Monaten und mehreren Lockdowns bleiben Deutschland und die Welt im Corona-Modus. Warum sollten Arbeitgeber gerade jetzt auf anzeigengestütztes Recruiting setzen?

    Einerseits, weil es schlichtweg notwendig ist. Denn der Fachkräftemangel bleibt trotz Corona hochaktuell. Beispiele: StepStone Österreich zufolge ist der Bedarf an qualifiziertem Personal im letzten Jahr nur minimal gesunken, trotz Krise! Insbesondere im öffentlichen Dienst werden in den nächsten Jahren zahlreiche Mitarbeiter aus der Babyboomer-Generation in den Ruhestand gehen. Da braucht es dringend qualifizierten Nachwuchs.

    Andererseits haben Arbeitgeber aktuell sehr gute Möglichkeiten, um mit ihren Stellenanzeigen zur Zielgruppe durchzudringen. Denn derzeit werden in Deutschland ca. 25 % weniger Stellen ausgeschrieben. Die Konkurrenz auf den Stellenmärkten ist arbeitgeberseitig also niedriger als sonst, was für ausschreibende Unternehmen eine höhere Sichtbarkeit bedeutet.

    Darüber hinaus suchen viel mehr Menschen aktiv nach neuen beruflichen Perspektiven, das sehen wir an dem gestiegenen organischen Traffic auf den Jobportalen. Rekrutierende Arbeitgeber haben also gerade jetzt beste Chancen, Jobs erfolgreich anzubieten – und zwar auch anspruchsvollen Zielgruppen wie IT-Fachkräften oder Ingenieuren, die sie zuvor nur schwer erreichen konnten. Sobald der Aufschwung wieder startet, ist diese Chance vorbei!

    Anzeigengestütztes Recruiting wird durch Corona also nicht bedroht?

    Im Gegenteil: Die klassische Stellenanzeige ist angesichts der geschilderten Situation weiterhin das wichtigste Recruiting-Medium – vor allem, wenn sie in ein cleveres Recruiting-Paket eingebunden ist, das via Social Media oder Google Ads auch bei passiven Kandidaten für Traffic sorgt.

    Auch Arbeitgebern, die aufgrund der Krise keine Neueinstellungen vornehmen, kann ich deshalb nur empfehlen: Bringt eure Anzeigen schon jetzt für die Zeit nach Corona auf Vordermann, um im Aufschwung schnell rekrutieren zu können! Unser E-Book hält dafür ein paar wertvolle Tipps bereit.

    Die Stellenanzeige bleibt also hochrelevant. Trotzdem haben sich HR und Recruiting seit dem vergangenen Frühjahr grundlegend gewandelt, oder?

    Wir haben in der gesamten Gesellschaft einen unglaublichen Digitalisierungsschub erlebt: Die Kinder werden durch das staatliche verordnete Homeschooling zu echten „Digital Natives“; im Geschäftsleben sind Online-Konferenzen schon jetzt nicht mehr wegzudenken; und selbst konservative Unternehmen haben einen Großteil ihrer Geschäftsprozesse in die Cloud verlagert und lassen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten.

    Aus meiner Sicht hat die Corona-Pandemie damit ein vollkommen neues digitales Mindset unserer Gesellschaft erzeugt, das auch auf HR ausstrahlt. Und das gilt nicht nur für Vorstellungsgespräche per Video oder digitales Onboarding, sondern auch für die Anzeigenschaltung selbst. Wir sehen in unserem Agenturalltag, dass viel mehr Unternehmen als bisher unsere digitalen Services aus dem Bereich „Next Level Recruiting“ in Anspruch nehmen: zum Beispiel performancebasierte Anzeigenschaltungen, KI-gesteuerte Social Media Ads mit Wonderkind, CPC-Produkte wie SOCIALboost und JOBboost oder die Arbeit mit Budgets bei Indeed & Co. Mit dem großen Digitalisierungsschub sind Recruiter definitiv mutiger geworden, neue digitale Wege zu gehen.

    Und dieser neue Digitalisierungsmut wird auch langfristig bleiben?

    Davon bin ich überzeugt. Wie viele andere gesellschaftliche Bereiche ist auch das Recruiting in der Krise gewachsen, effizienter und moderner geworden. Da gibt es auch nach Corona keinen Weg mehr zurück!

    Exklusives Expertenwissen für Ihr anzeigengestütztes Recruiting: Laden Sie hier kostenlos unser E-Book „Stellenanzeigen – Alles, was Sie wissen müssen“ herunter!