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    Generation Z: Wer sie ist und wie sie tickt

    Nachdem die Generation Y in den letzten Jahren von Kopf bis Fuß analysiert wurde, folgt nun die Generation Z. Die Rede ist von den bis 21-Jährigen, die derzeit auf den Arbeitsmarkt strömen. Gerade für Recruiter ist es wichtig zu wissen, wie diese ticken. Umso passgenauer fällt die Recruiting-Strategie für die Zielgruppe aus. Wir haben die wichtigsten Facts über die GenZ zusammengetragen, auf die es in der Personalbeschaffung ankommt.

    Generation Z? Wer ist das?

    Bevor wir in Medias Res gehen und uns genauer mit den Vorlieben der jüngsten Arbeitnehmergeneration auseinandersetzen, ordnen wir sie erstmal gesellschaftlich ein. Die Vertreter der Generation Z sind ab dem Jahr 1999 geboren. Die ältesten Z’tler feiern also in diesem Jahr ihren 21. Geburtstag, die jüngsten sind noch im Babyalter und wurden im Jahr 2019 geboren.

    Was dies Generation Z besonders macht: Sie ist die erste, die sich zu Recht als Digital Natives bezeichnen kann. Denn sie ist komplett in einer digitalisierten Welt aufgewachsen und kennt das analoge Zeitalter nicht einmal mehr aus der frühesten Kindheit. Für Vertreter der Generation Z gehört es daher zur absoluten Selbstverständlichkeit, digital miteinander vernetzt zu sein. Dank Smartphones reißt der Kontakt zur eigenen Community niemals ab und wird rund um die Uhr über verschiedenste Medien und Netzwerke befeuert.

    Generation Z – Selbstbild vs. Fremdbild

    Mobil, mobiler, am mobilsten, Generation Z

    Das heißt, die Generation Z ist vor allem eines: Mobil. Und das hat natürlich auch Einfluss darauf, wie sie nach einem Job sucht, sich bewirbt und sich über einen potenziellen Arbeitgeber informiert. Mehr als in allen anderen Generationen vorher spielt bei den Z’lern das Smartphone eine Rolle.

    Eine Befragung des Online-Kiosks Readly ergab, dass Z’ler im Schnitt mehr als zwei Stunden pro Tag mit ihrem Smartphone im Netz surfen. Zum Vergleich: Die Generation Y verbringt gerade einmal eineinhalb Stunde pro Tag via Handy im Netz und die Generation X nur eine Stunde. Das zeigt: Arbeitgeber, die die Generation Z von offenen Vakanzen überzeugen wollen, brauchen mobiloptimierte Recruitingstrategien, auch mobile Recruiting genannt.

    Die Generation Z sucht mobil nach einem neuen Job

    Die Studie Recruiting Trends der Universität Bamberg bestätigt das: 60,5 Prozent der befragten Kandidaten der Generation Z geben an, unterwegs auf dem Smartphone nach offenen Stellen zu suchen, knapp 30 Prozent nutzen das Tablet. Entsprechend will sich die die junge Generation auch deutlich häufiger mobil bewerben:

    • 37,4 Prozent bewerben sich direkt von ihrem Smartphone
    • 28,4 Prozent vom Tablet

    Dabei sollte Unternehmen eines aufhorchen lassen: Sind die Prozesse nicht so, wie sich das die Generation Z vorstellt, bricht sie die Bewerbung ab. Jeder vierte Bewerber hat bei der laufenden Jobsuche schon einmal kurzen Prozess gemacht, wenn bei der Stellensuche auf einem mobilen Endgerät zum Beispiel Probleme bei der Darstellung aufgetreten sind oder die Bewerbungsmöglichkeiten zu komplex waren. Damit vergeben sich Arbeitgeber wertvolle Chancen.

    Mobil heißt: Unkompliziert

    „Da alle mobile sind, heißt mobile schon lange nicht mehr bloß, mobile Endgeräte zu benutzen. Mobile heißt schnell und einfach“, so Tim Weitzel, Leiter der Studie Recruiting Trends und Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. Für Arbeitgeber bedeutet das zum Beispiel, eine Karrierewebseite anbieten zu müssen, auf der sich Bewerber facettenreich über das Unternehmen informieren können und die mobil nutzbar ist. Stichwort: Responsive Design.

    Wichtig ist auch das Angebot einfacher Bewerbungsmöglichen wie der One-Click-Bewerbung, bei der sich alle Informationen aus dem LinkedIn oder Xing-Profil mit einem Klick als Bewerbung an den Arbeitgeber übertragen lassen. Alternativ präferieren junge Bewerber die Bewerbung per App oder per Chatbot. Angebote wie diese lassen Bewerberherzen höherschlagen. Jeder Klick zuviel, erhöht dagegen die Gefahr des Absprungs.

    Neue Bewerbungsmethoden erfordern andere Sichtweise

    Zugegeben, aus der traditionellen Recruiting-Brille betrachtet, erhalten Arbeitgeber mit den neuen Bewerbungsmethoden „unvollständige Bewerbungsunterlagen“. Die klassische Mappe mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Arbeitsproben ist damit endgültig passé.

    Hier müssen Personalsuchende umdenken und die mobile Bewerbung als eine Art Visitenkarte ansehen, die übermittelt wird. Sozusagen ein erster Lead, dem Sie nachgehen können. Wer diesen Wandel nachvollzieht und akzeptiert, wird schnell in den Genuss des größten Vorteils mobiler Recruiting-Anwendungen kommen: Einer spürbar höheren Bewerberzahl aus den Reihen der Generation Z.

    Mit Social Recruiting bei der GenZ punkten

    Ausschlaggebend für den Erfolg von Recruiting-Maßnahmen ist aber nicht nur die Einfachheit des Bewerbungsprozesses, sondern auch, dass Unternehmen ihre Zielgruppe passgenau dort erreicht, wo sich diese aufhält. Hier ist die Karriereseite ein wichtiges Einfallstor. Relevant für das Generation-Z-Recruiting sind aber auch Social-Media-Kanäle wie Twitter, Instagram, Snapchat, Youtube und TikTok. Diese stehen laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Eye Square bei der jungen Arbeitnehmergeneration besonders hoch im Kurs.

    Und auch diese lassen sich optimal in die eigene Recruiting-Strategie einbinden. Hierfür gibt es klassisch die Möglichkeit eines kostenlosen Unternehmensauftritts in den sozialen Medien. Zusätzlich bietet zum Beispiel Instagram die Möglichkeit, bezahlte Ads zu schalten. Sie beinhalten ein Bild, eine Überschrift, einen kurzen Erklärtext, der die Highlights der Stellenanzeige beinhaltet und einen Link. Über diesen gelangen interessierte Kandidaten auf die vollständige Stellenanzeige, über die sich Talente bewerben können.

    Zielgerichtet potenzielle Wunschkandidaten erreichen

    Das Besondere dabei ist, dass die Jobinserate auf den Kanälen nicht wahllos geschaltet werden. Stattdessen können sie sehr zielgerichtet an potenzielle Wunschkandidaten ausgespielt werden. Die jeweilige Online-Stellenanzeige erscheint dann nur in den Timelines der Facebook- oder Instagram-Nutzer, deren Profile perfekt zu der gesuchten Stelle passen.

    Dahinter steckt ein so genannter Targeting-Algorithmus. Er vergleicht die fachlichen Qualifikationen, nach denen Sie als Arbeitgeber suchen, mit den Profilen der Instagram-Nutzer. Nur Kandidaten mit der höchsten Übereinstimmung erhalten den Instagram-Post mit ihrer Stellenausschreibung zu Gesicht.

    Passiv Suchende erreichen

    Beim Ausspielen des Posts ist es völlig unerheblich, ob sich der User, den die Stellenanzeige erreicht, aktiv auf Stellensuche befindet oder nicht. Facebook und Instagram spielen die Anzeige an alle User aus, die zu einer Stelle passen. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass das Jobinserat so auch von passiv suchenden Talenten wahrgenommen wird. Das sind Bewerber, die nur latent nach einem Job suchen.

    Natürlich griffe es aber viel zu kurz, einen Recruitingerfolg innerhalb der Generation Z allein mit mobilen und unkomplizierte Bewerbungsprozessen sowie einem zielgerichteten Social Recruiting gleichzusetzen. Selbstredend müssen auch die Inhalte und Botschaften im Recruiting Stimmen. Laut des LinkedIn Opportunity Index ist der Gen Z zum Beispiel das Thema Jobsicherheit (40 Prozent) besonders wichtig.

    Plattformen, die von der Generation Z mehrmals täglich genutzt werden:

    Mit den eigenen Mehrwerten Punkten

    Auch klar definierte Arbeitszeiten und feste Strukturen im Unternehmen stehen auf der Wunschliste ganz oben. Wichtig ist der Generation Z außerdem eine gute Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben. Aber Achtung – hierbei geht es nicht darum, dass sich Beruf und Privatleben ergänzen und perfekt harmonieren. Nein, die Gen Z strebt statt einer Work-Life-Balance eine Work-Life-Separation an. Bedeutet: Beruf und Arbeit werden strikt voneinander getrennt. Unternehmen müssen also akzeptieren, dass nach der Arbeitszeit keine E-Mails mehr gelesen oder beantwortet werden.

    Wer als Arbeitgeber solche oder ähnliche Faktoren vorweisen kann, sollte unbedingt darüber reden: Auf der Karriereseite, in den eigenen Stellenanzeigen und auf den eigenen Social-Media-Auftritten. Die entsprechenden Inhalte lassen sich textlich, per Video, Infographik oder mit Bildern hervorragend in eine Sprache übersetzen, der die Generation Z mehr als aufgeschlossen gegenübersteht. Je abwechslungsreicher umso besser.

    Fazit

    Um die Generation Z zu begeistern sind drei Dinge nötig:

    • Mobile Recruiting: Mobile Informations- und Bewerbungsmöglichkeiten
    • Social Recruiting: Personalbeschaffung in den richtigen Sozialen Medien
    • Content: Die richtigen Inhalte, die die Generation Z begeistern

    Wer diesen Dreiklang beherzigt, dürfte sich rasch über sprudelnde Bewerbungseingänge freuen.