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    Geheimwaffe Video: Alles über das neue Wundermittel im Recruiting

    Videos im Recruiting fristeten lange ein Schattendasein. Inzwischen erleben sie einen regelrechten Boom. Denn: Die Technik stärkt nicht nur die Arbeitgebermarke. Sie beschert Unternehmen auch mehr Bewerbungen und verbessert die Candidate Experience. Was hinter der Geheimwaffe Video steckt…

    Frau wird gefilmt

    Videos im Recruiting: Kein Nischenprodukt mehr

    Lange suchten Recruiter nach dem Schlüsselinstrument, um Kandidaten schnell und nachhaltig zu begeistern. Heureka: Es scheint gefunden! Videocontent ist momentan das Thema im Recruiting – und das über die gesamte Candidate Journey hinweg.

    Dass es sich dabei keineswegs um einen vergänglichen Trend
    handeln dürfte, legt die Studie „The State of Video in Talent 2019“ nahe. Für
    die Erhebung wurden Recruiter über ihre Erfahrungen mit dem Medium Video
    befragt. Diese fielen durchweg positiv aus.

    Die Ergebnisse im Schnelldurchlauf:

    • 85 Prozent der Befragten bestätigten: Die Employer
      Brand eines Unternehmens profitiert nachweislich vom Einsatz von Videos.
    • In vier von fünf Fällen erhöht gezielt
      platzierter Video Content die Anzahl der Bewerbungen.

    Video Content im Recruiting: Welches Geheimnis steckt dahinter?

    Warum ist das so? Ganze einfach: Während ein Bild mehr als
    tausend Worte sagt, sagen bewegte Bilder mehr als tausend Bilder. Zugegeben, das
    mag nun ein wenig plakativ klingen. Die Marktforschungen eines größeren
    Karriereportals beweisen aber, dass es sich genau so verhält. Binnen
    einer Minute Video lassen sich so viele Informationen transportieren wie in
    einem ganzen Buch.

    Das Geheimnis dahinter: Videos sind mehrdimensional. Sie
    bestehen aus bewegten Bildern, Ton und Musik. So lassen sich selbst komplexe Inhalte
    in kürzester Zeit parallel vermitteln. Hinzu kommt, dass die Clips länger im
    Gedächtnis haften als beispielsweise Texte. Denn Musik, Mimik, Gestik, Tonlagen
    oder bestimmte Farben vermitteln in Videos nicht nur Fakten. Sie lösen auch
    Emotionen aus. Und diese sind wie Kleber für unser Gedächtnis. An Inhalte, die
    wir mit Begeisterung, Freude, Trauer, Angst oder Wut verbinden, erinnern wir
    uns besser.

    Direkt echte Menschen erleben

    Unternehmen gehen daher davon aus, dass Videos im Recruiting
    in den nächsten fünf Jahren dreimal häufiger eingesetzt werden als heute, wie
    in der Studie Recruiting Trends 2019 der Universität Bamberg nachzulesen ist. Statt
    sich durch langweilige Bulletpointlisten in Stellenanzeigen oder auf der
    Karrierehomepage durcharbeiten zu müssen, erleben Kandidaten in Videos
    echte Menschen in ihrem Unternehmensumfeld. Sie sehen diese begeistert über
    ihre Jobs sprechen und wie sie miteinander umgehen. Das schafft Nähe und
    transportiert die Werte eines Betriebs eins zu eins.

    Dabei fällt der Einblick der Kandidaten ins Unternehmen umso
    intensiver aus, wenn sich der Video Content auf eine konkrete Stelle bezieht. Einen
    solchen Service bieten bislang aber nur elf Prozent der größten Arbeitgeber –
    so wiederum das Ergebnis der Studie „Human Resources im Internet 2019“. Es gibt
    also noch viel zu tun!

    Videoproduktion vom ArbeitgeberREPORT bis zum Do-it-yourself-Clip

    Positiv: Videos zu produzieren wird zunehmend einfacher. Die
    Bandbreite der Möglichkeiten reicht vom aufwändig produzierten Imagevideo mit
    professionellem Kamerateam bis hin zum selbstgedrehten Smartphone-Clip.

    Es gibt auch Formate dazwischen. Kostenschonend und hochprofessionell
    ist etwa der ArbeitgeberREPORT, der für seine Clips ein standardisiertes
    Kreativkonzept nutzt. So lassen sich Zeit und Produktionskosten einsparen. Das
    ist vor allem für Firmen mit schmalem Budget ideal, die dennoch Wert auf ein professionell
    produziertes Video legen.

    Der Clip bietet nicht nur ein umfassendes Bild von dem
    Arbeitsumfeld, verschiedenen Arbeitsbereichen und den Menschen im Unternehmen. Auf
    Wunsch kann beim Dreh auch eine Videodrohne auf die Reise geschickt werden, die
    einzigartige Aufnahmen aus der Vogelsperspektive liefert.

    JobScouts interviewen Azubis auf Augenhöhe

    Ein anderes Videoformat: Die JobScouts. Das sind junge
    Webreporter, die in den sozialen Medien über die Ausbildung in einem
    Unternehmen berichten. Die Influencer begleiten Azubis einen Tag lang und sprechen
    mit ihnen über ihre Ausbildung, ihren Alltag und potenzielle Zukunftsaussichten.
    Das Besondere: Interviewer und Interviewpartner sprechen auf Augenhöhe. So
    gelingt ein authentisches Ausbildungsmarketing.

    Es gibt aber auch die Möglichkeit, Videos selbst zu
    produzieren. Und man muss wirklich kein Video-Professional sein, um etwa mit der
    App Monster Studios von dem gleichnamigen Karriereportal professionelle
    Ergebnisse zu erzielen. Und so geht’s: Einfach ein Script verfassen, in den
    In-App-Teleprompter hochladen und den Aufnahmebutton klicken. Statements von
    HR, Führungskräften oder Mitarbeitern lassen sich so ganz leicht und
    stotterfrei mit dem Smartphone einfangen und hinterher direkt in der App
    bearbeiten. Mit einem Klick lassen sich die Clips in Stellenanzeigen, die bei
    Monster geschaltet sind, hochladen.

    Analoge Funktionen bietet die App VideoMyJob – mit dem
    Unterschied, dass sich die Videos auch auf Kanälen wie Youtube oder Facebook
    teilen lassen. So können Betriebe nicht nur klassische Recruiting Videos
    drehen, sondern auch ansprechende Clips für die Social Media Community. Im
    Corporate Design versteht sich.

    Video Recruiting ist mehr als nur das Produzieren von Recruiting Videos

    Die Videotechnik eignet sich aber nicht nur, um neue Talente
    über ein Recruiting Video zu begeistern. Sie kann auch im weiteren Verlauf der
    Candidate Journey eingesetzt werden. Einmal angenommen, ein Unternehmen möchte einen
    Kandidaten kennenlernen – es findet sich wegen chronisch überquellender
    Terminkalender aber keine Möglichkeit, sich direkt zu treffen. Dann bieten sich
    Video-Chats für den professionellen Gebrauch á la Skype an. Das ist ein deutliches
    Plus für die Candidate Expierence.

    Soweit, so gut. Aber was machen, wenn der Kandidat auf einem
    anderen Kontinent in einer anderen Zeitzone weilt? Das ist in Zeiten der
    Globalisierung keine Seltenheit mehr. Auch dafür gibt es eine Lösung: Zeitversetzte
    Videointerviews. Der Recruiter zeichnet seine Fragen per Video auf und schickt
    sie dem Kandidaten. Dieser antwortet per Videoaufzeichnung, sobald es ihm passt.
    So entstehen trotz großer Entfernung realistische Eindrücke. Hierfür gibt es
    spezielle Video Recruiting Plattformen wie Cammio. Unternehmen schätzen die
    Bedeutung zeitversetzter Video Interviews als hoch ein. Allerdings liegt die
    Nutzung erst bei 15 Prozent, wie die Studie der Personalwirtschaft „Recruiting
    Strategien 2018“ ergab. Auch hier besteht also noch Luft nach oben.

    Fazit: Video ist im Kommen. Allerdings verschenken
    Unternehmen derzeit noch wertvolle Recruiting-Potenziale. Recruiting Videos
    sind oft nicht spezifisch auf Stellen zugeschnitten und auch der Einsatz von
    zeitversetzten Video Interviews ist verschwindend gering. In beiden Bereichen sagen
    Studien aber die steigende Bedeutung des Mediums Video voraus. Wer jetzt
    schnell handelt, sichert sich im War for Talents entscheidende Wettbewerbsvorteile.
    Was ist mit Ihnen? Denken Sie noch darüber nach oder broadcasten Sie schon?