Skip to content

Ihr Merkzettel


{{vm.getItem(id).post_title}}

  • Keine Produkte vorhanden


  • Ihre persönlichen Angaben



    Ihre markierten Produkte

    • {{vm.getItem(id).post_title}}
    • Keine Produkte vorhanden

    ZUR MERKLISTE

    Die Zukunft des Recruiting: Wohin geht die Reise?

    Wir sind in einem Zeitalter angekommen, in dem Tempo, Veränderung und das Durch­brechen von Limits zum Alltag gehören. In der Technikwelt jagt ein Produktupdate das nächste und in der Arbeitswelt erledigt heute ein Mensch Aufgaben, an denen früher fünf oder zehn saßen. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass uns die größte Veränderung im Jobleben aber noch bevorsteht – mit massiven Auswirkungen auf das Recruiting.

    Recruiting in der Zukunft

    Schöne neue Jobwelt

    Schätzen Sie mal: Wie hoch wird der prozentuale Anteil an Arbeitsplätzen in zehn Jahren sein, von denen wir heute noch keine Vorstellung haben? 65 Prozent! „65 Prozent unserer Kinder werden 2035 in Berufen arbeiten, die es heute in dieser Form noch gar nicht gibt“, sagt HR-Experte Marcus K. Reif der Presse

    Der “Future of Jobs Report” des World Economic Forums bestätigt das. Laut diesem werden zuerst klassische Bürojobs in der Buchhaltung und im Kundendienst verschwinden. Hier wie dort übernimmt Kollege Computer. Vollautomatisiert. Dafür entsteht für den Menschen Arbeit an anderer Stelle.

    IT-Kompetenzen – gefragter denn je!

    Gefragt werden vor allem Datenanalysten und Wissenschaftler sein, Software- und Anwendungsentwickler, E-Commerce und Social Media Manager. In Stellenanzeigen, wenn es diese bis dahin noch gibt, werden in ein paar Jahren außerdem KI- und Machine-Learning-Spezialisten gesucht, Big Data- und, Prozessautomatisierungs­experten, Informationssicherheit-Analysten, User-Experience- und Mensch-Maschine-Interaktion-Designer, Robotik-Ingenieure und Blockchain-­Spezialisten. Uns steht also ein „Shift of Jobs“ bevor, der seines­gleichen sucht.

    Der Recruiter aber bleibt. Und dieser wird in nächster Zeit alle Hände voll zu tun haben. Schätzungen zufolge wird es bereits im Jahr 2029 in ganz Europa 500.000 neue Stellen geben, die es zu besetzen gilt. Der heutige War for Talents ist also nichts gegen das, was auf Personaler schon bald zukommt.

    So wandelt sich das Recruiting

    Ist das alles überhaupt noch zu bewältigen? Ja, das ist es! Denn es naht Hilfe. Wiederum vom Roboter, der auch im Recruiting kräftig mit anpacken und vieles effizienter machen wird. Technische Unterstützung ist in der Personalbeschaffung bereits heute in vielen Bereichen denkbar. Da gibt es zum Beispiel die viel diskutierten Chatbots im Recruiting, die Personalern als virtuelle Assistenten zur Hand gehen.

    Auf der Karriereseite beantworten sie Talenten dringliche Fragen oder unterstützen sie beim Bewerbungsprozess. Auch gibt es längst Tools, die beim Active Sourcing im Internet unterstützen. Eine Art Talentsuchmaschine, in die der Recruiter einfach die Skills eingibt, nach denen er sucht und schon spuckt der Robot-Recruiter ein handverlesenes und passgenaues Kandidatenranking aus. Inklusive E-Mail-Adresse oder Telefonnummer versteht sich. Nun muss der Recruiter die Talente nur noch ansprechen. Aber auch hierfür gibt es Kommunikationstools, mit denen sich die Kandidatenansprache sehr effizient steuern lässt.

    Virtual Reality im Onboarding

    Ebenso rückt der Einsatz von Virtual Reality (VR) in der Personalbeschaffung in greifbare Nähe. Im Onboarding zum Beispiel. Vorbei die Zeiten, in denen Talente Stunden über Stunden in monotonen New Hire Trainings sitzen mussten. Virtual Reality verschafft den Newbees ein ganz anderes Onboarding-Erlebnis – und dem Personaler mehr Luft zum Atmen: Er muss weder Vorträge halten noch organisieren.

    Auch hierfür gibt es bereits Praxisbeispiele. Vor zwei Jahren hat zum Beispiel Siemens ein Virtual Reality-Schulungsprogramm etabliert, um zukünftige Mitarbeiter auf die Arbeit in Risikobereichen vorzubereiten. Das Training simuliert Notfälle, deckt aber auch das „Daily Business“ ab.

    Dabei ist das Erlebnis dank 3D-Technik so realitätsnah, dass der Mitarbeiter mit dem gleichen Wissen aus dem Training hervorgeht wie aus einer echten Übung. Es ist sogar effektiver: Denn es kann öfter wiederholt werden – und zwar immer dann, wenn Bedarf besteht. Denn der virtuelle Trainer steht rund um die Uhr bereit und muss nur an den Strom angeschlossen werden.

    Virtual Reality im Recruiting

    Auch im Recruiting ist der Einsatz von Virtual Reality nur noch eine Frage der Zeit. Bald dürften Kandidaten im Bewerbungsprozess virtuell durch das Office geführt werden und im Live Stream sogar mit den zukünftigen Kollegen interagieren. Gut möglich, dass die extrem realitätsnahe Technik schon bald das Live-Vorstellungsgespräch ersetzt.

    Immerhin leben wir in einer globalisierten Welt und immer häufiger werden Kandidaten über Kontinente hinweg rekrutiert. Diese einfliegen zu lassen, kostet nicht nur unverhältnismäßig viel Geld, sondern ist für alle Beteiligten auch ein erheblicher zeitlicher Aufwand. Alles muss für den Gast vorbereitet, Flüge müssen gebucht, der Transfer vom Flughafen muss organisiert und eine Unterkunft gesucht werden. Zweifelhaft, ob das in Zukunft noch zielführend ist. Werden Talente aus Übersee für den neuen Job wirklich noch umziehen? Oder erledigen sie die Arbeit remote von zuhause aus? Die moderne Technik macht’s möglich.

    Wie digitalisiert ist das Recruiting?

    Wir könnten jetzt noch irrsinnig viele Beispiele dieser Art aufzählen. Aber stoppen wir hier erstmal. Es sollte klar geworden sein: Das Recruiting wird sich massiv wandeln. Und das wahrscheinlich eher gestern als morgen. Darauf müssen Personaler vorbereitet sein. Doch dieses neue Mindset ist noch nicht bei allen angekommen.

    Rund ein Drittel der Recruiter sieht laut einer KPMG-Umfrage noch nicht die Notwendigkeit für eine digitale Neuausrichtung im Personalwesen und nur 47 Prozent der Unternehmen wollen in nächster Zeit in Künstliche Intelligenzen investieren. Hey Guys, was ist da los? Das ist, als ob Sie in die Pferde­kutsche einsteigen würden, während andere im Space Shuttle an Ihnen vorbeifliegen.

    Sie haben Fragen, wie Sie Ihr Recruiting fit für die Zukunft machen können? Wir beraten Sie gerne!