Das Wichtigste in Kürze: HR-Studien 1/2019

Von besonders gefragten Zielgruppen, Talent Management Systemen und einer neuen Eye-Tracking-Analyse: Wir stellen Ihnen die wichtigsten HR-Studien des vergangenen Monats vor.

Viele kurzfristige Engagements im Lebenslauf sollten Personaler skeptisch machen? Nicht unbedingt! Einer aktuellen Studie von indeed zufolge können Unternehmen von Job-Hoppern sogar profitieren – diese bringen oft neue Ideen ins Unternehmen. Auch die Personalwirtschaft hat sich dem Thema in einem Artikel gewidmet.

Interne Kommunikation: Viel Nachholbedarf in Unternehmen

Eine gute interne Kommunikation ist maßgeblich für die Mitarbeiterzufriedenheit und ihre Identifikation mit dem Arbeitgeber. Trotzdem verfolgen hier viele Unternehmen keine Strategie. Die Folge: optimierungsbedürftiger Wissenstransfer und ungenutzte Chancen zur Mitarbeiterbindung. Die index Agentur hat zu dem Thema nun eine eigene Studie vorgelegt.

Stellenanzeigen I: Was Jobsuchende von der Bewerbung abhält

StepStone hat in einer Umfrage 30.000 Fach- und Führungskräfte nach ihrem Verhalten bei der Jobsuche befragt. Dabei wurden drei Faktoren identifiziert, die besonders bewerbungshemmend wirken: unglaubwürdige Stelleninformationen, unzureichende Aufgabenbeschreibungen und eine nicht ansprechende Gestaltung. Die komplette Studie gibt es hier.

Stellenanzeigen II: Viele Personaler sind beim Texten zu bequem

Es ist bekannt, dass Allgemeinplätze in Anzeigentexten auf Bewerber wenig überzeugend wirken. Trotzdem neigen viele Personaler dazu, Jobangebote mit Hilfe von „Copy and Paste“ zu erstellen. Das Ausmaß hat nun meinestadt.de untersucht – die Ergebnisse der Umfrage unter 116 Personalern sind beim Crosswater Job Guide zu finden.

Assessment: Wie Bewerber verschiedene Auswahlmethoden bewerten

Die richtigen Kandidaten auswählen ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Recruiting. Gamification und digitale Technologien geben Personalern neue Werkzeuge fürs Assessment an die Hand. Welche davon von Bewerbern besonders geschätzt werden, hat eine aktuelle Studie von AssessFirst SAS untersucht.

High-Tech: Wo Talente in Deutschland zuhause sind

Die digitale Revolution spielt mittlerweile für Unternehmen aller Branchen und Sektoren eine Schlüsselrolle. IKT-Professionals sind deshalb in ganz Deutschland gefragt. Welche Städte für Studierende, Absolventen und Professionals besonders interessant sind, hat Deloitte in einer umfassenden Studie zusammengefasst.

Agilität im Personalbereich: Es gibt noch viel zu tun

Design Thinking, Scrum, das Business Model Canvas: Agile Methoden haben sich längst in vielen Unternehmensbereichen etabliert. Kienbaum und die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) haben gemeinsam nicht nur untersucht, wie es um das Thema in deutschen HR-Abteilungen bestellt ist, sondern geben auch erste Handlungsempfehlungen.

Jahresrückblick: So hat Deutschland 2018 nach Jobs gesucht

Die beliebtesten Suchbegriffe der Bewerber und die am stärksten nachgefragten Städte: StepStone hat das Kandidatenverhalten des vergangenen Jahres ausgewertet. Einen Überblick liefert der jobbörseneigene RETHINK-Blog.