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    Azubi-Recruiting Trends 2020: So tickt die Gen Z 

    Technik im Recruiting ist in den Augen junger Bewerber schön und gut, der persönliche Kontakt darf bei aller Digitalisierung aber nicht verloren gehen. Das ist eines der Hauptergebnisse der soeben erschienenen Studie „Azubi-Recruiting Trends 2020“. Die wichtigsten Facts im Überblick.

    Azubi-Recruiting Trends 2020: Die wichtigsten Ergebnisse im Schnelldurchlauf

    Auch wenn der jüngsten Arbeitnehmergeneration nachgesagt wird, sehr digitalaffin zu sein, bedeutet das nicht, dass sie gegenüber neuen Technologien kritiklos wäre. Das zeigt die aktuelle Studie Azubi-Recruiting Trends 2020, die von u-Form Testsysteme in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz erhoben wurde.

    Gegenüber Matching-Algorithmen, die bei der Vorauswahl von Kandidaten unterstützen, sind junge Talente zum Beispiel eher skeptisch. Die Tools gleichen die Anforderungen einer Stelle gegen das Profil eines Bewerbers ab und ermitteln automatisch den Übereinstimmungsgrad. Mehr als jeder Dritte (39,6 Prozent) der befragten Azubis bewertet Matching als „schlechte Entwicklung“ im Recruiting.

    Es muss menscheln

    Woher rührt die Skepsis? Möglicherweise fürchten Kandidaten, der persönliche Bezug könnte verloren gehen, wenn zu viel Digitales am Werk ist. Jedenfalls legen angehende Azubis großen Wert auf ein Vorstellungsgespräch (67,2 Prozent), wohingegen nur 35 Prozent Video-Bewerbungsgespräche wirklich gut finden. Auch Probearbeitstage direkt vor Ort sind für junge Kandidaten sehr wichtig. 72 Prozent bewerten deren Wegfall während der Corona-Krise als negativ. Digitalen Tests für die Vorauswahl, die das Probearbeiten ersetzen sollen, können sie derweil nicht allzu viel abgewinnen: 60,9 Prozent sprechen sich dagegen aus.

    Für junge Bewerber muss es also ganz offensichtlich im Recruiting menscheln. Allerdings ist davon auszugehen, dass in der Personalbeschaffung auch in den kommenden Monaten weiterhin Distanz angezeigt ist. Nicht nur Probearbeitstage oder persönliche Jobinterviews fallen in großen Teilen flach, weil Social Distancing das Gebot der Stunde ist: Auch Azubimessen sind bis auf Weiteres abgesagt. Daraus resultiert die Frage: Kann es Unternehmen dennoch gelingen, Kandidaten auf digitalem Weg zu begeistern? Und wenn ja – wie?

    Einsatz von Virtual Reality

    Auch hierauf gibt die Studie eine Antwort: Hoch im Kurs stehen zum Beispiel Technologien, die einen sehr lebensnahen Einblick ins Unternehmen ermöglichen. Was sehr gut bei 76,7 Prozent der jungen Talente ankommt, ist der Einsatz von Virtual Reality (VR). Einsatzmöglichkeiten in der Personalbeschaffung gibt es einige. Wie wäre es etwa mit einem 360-Grad Recruiting-Video? Mit einer VR-Brille tauchen Kandidaten unmittelbar in das Unternehmen ein: fast so, als wären sie vor Ort. Übrigens: Eine VR-Brille muss für Azubis nicht teuer sein. Es gibt erschwingliche Papp-Vorrichtungen mit Linsen, in die das eigene Smartphone eingeklemmt werden kann. Der Eindruck kommt einer echten VR-Brille recht nahe.

    Betriebe wie Boehringer Ingelheim setzen zum Beispiel bereits auf VR. Talente können hier die Wertschöpfungskette virtuell nachvollziehen, sich über die Geschichte des Unternehmens informieren und verschiedene Geschäftsbereiche erkunden. Mit solchen Extras können größere Unternehmen in ihrem Employer Branding also gut punkten.

    Videoworkshops für angehende Bewerber

    Die etwas kostengünstigere Variante: Bewerberevents per Videostream, bei denen Kandidaten zum Beispiel verschiedene Unternehmensvertreter kennenlernen und an einem Live-Rundgang durch den Betrieb teilnehmen können. So erfahren sie, wie es beim potenziellen Arbeitgeber aussieht und wie die künftigen Kollegen ticken. Das Ganze lässt sich leicht über Videoconferencing-Systeme einrichten und über die eigenen Social-Media-Auftritte und die Karriere-Website bewerben.

    Apropos Karriere-Website: Diese sollte gerade in Zeiten, in denen ein persönliches Kennenlernen schwierig ist, angehenden Azubis genau die Informationen bieten, für die sie sich interessieren. Laut der Azubi-Recruiting Trends 2020 kommt es der Zielgruppe dabei vor allem auf drei Themen an:

    • Übernahmechancen nach der Ausbildung (63 Prozent) 
    • Gute Ausbildungsvergütung (48,3 Prozent) 
    • Ein gutes Betriebliches Gesundheitsmanagement (49,6 Prozent)

    Auch auf der Website sollte die menschliche Komponente nicht zu kurz kommen. Informative und abwechslungsreiche Videos und Bilder aus dem Unternehmen können im digitalen Umfeld das Gefühl von Nähe erzeugen. Wichtig ist auch, einen direkten Ansprechpartner zu benennen – inklusive Kontaktdaten. Denn manchmal tut’s für junge Zielgruppen eben immer noch der gute alte Griff zum Telefon.

    Sie planen bereits Ihr nächstes Azubi-Recruiting-Projekt? Wir beraten Sie zum passenden Media-Mix: von der Social-Media-Kampagne bis zu zielgruppengerechten Azubi-Anzeigen. Sprechen Sie uns an!