Gruppe 896
Ausbildungsmarketing 2025

Ausbildungsmarketing 2026: Was junge Menschen im Bewerbungsprozess wirklich brauchen – und was Unternehmen übersehen

Die Anforderungen an gelungenes Ausbildungsmarketing verändern sich rasant. Konstant bleibt aber: Junge Menschen starten nach der Schule in die Blackbox “Berufliche Zukunft”, während Unternehmen um jede Bewerbung kämpfen. Was sie wirklich brauchen, von Orientierung über echte Einblicke bis zu einem verlässlichen Prozess, erklärt Norman Zander, Director Strategy / Talent Attraction bei Raven51, im Interview.
Die Anforderungen an gelungenes Ausbildungsmarketing verändern sich rasant. Konstant bleibt aber: Junge Menschen starten nach der Schule in die Blackbox “Berufliche Zukunft”, während Unternehmen um jede Bewerbung kämpfen. Was sie wirklich brauchen, von Orientierung über echte Einblicke bis zu einem verlässlichen Prozess, erklärt Norman Zander, Director Strategy / Talent Attraction bei Raven51, im Interview.

Inhaltsverzeichnis

Kurzdefinition: Was ist Ausbildungsmarketing?

Ausbildungsmarketing oder Azubi Marketing ist die gezielte Vermarktung eines Unternehmens als attraktiver Ausbildungsbetrieb, um passende Auszubildende zu gewinnen. Dazu zählen unter anderem folgende Maßnahmen:

Warum gutes Ausbildungsmarketing wichtig ist

Weil es in einem enger werdenden Markt dafür sorgt, dass Sie als Arbeitgeber überhaupt sichtbar sind – und zwar bei den richtigen Jugendlichen, zur richtigen Zeit und über die Kanäle, die sie tatsächlich nutzen.

Ein passgenaues Ausbildungsmarketing hilft Ihnen wie folgt:

  • mehr passende Bewerbungen zu bekommen

  • unbesetzte Ausbildungsplätze zu vermeiden und damit Kosten durch Nachbesetzung/Leerlauf zu senken

  • Ihre Ausbildungsqualität und Arbeitgebermarke früh aufzubauen
  • die Abbruchquote zu reduzieren, weil Erwartungen und Realität besser zusammenpassen – Stichwort: Realistic Job Preview

Wann ist der richtige Zeitpunkt fürs Azubi Marketing?

Wir empfehlen 6 bis 12 Monate vor Ausbildungsstart, damit Sie rechtzeitig Sichtbarkeit aufbauen und die wichtigsten Entscheidungs- und Bewerbungsphasen abdecken.

Aktuelle Herausforderungen im Azubi Marketing

Ausbildungsmarketing gehört zweifellos zu den anspruchsvollsten Disziplinen im Recruiting – nicht, weil junge Menschen schwerer zu überzeugen wären, sondern weil ihre Ausgangslage eine völlig andere ist. Während erfahrene Bewerber häufig wissen, wie Bewerbungsprozesse funktionieren, welche Fragen sie stellen müssen oder wie sie Angebote vergleichen, beginnt für viele Jugendliche der Einstieg ins Berufsleben oft ohne klaren oder mit einem anderen Erwartungshorizont.

„Azubi Marketing unterscheidet sich grundlegend von klassischem Recruiting“, erklärt Norman Zander. Die Gründe dafür liegen unter anderem im Markt: Weniger Schulabgänger treffen auf mehr offene Ausbildungsstellen – und selbst wenn sich das Verhältnis zuletzt etwas angenähert hat, bleibt der Mismatch, also das Nicht-Zusammenpassen von Angebot und Nachfrage, groß.

Dürfen wir vorstellen? Norman Zander

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Norman Zander ist Director Strategy – Talent Attraction bei Raven51.

 

 Seit 2009 ist er im Themenfeld strategische IT, Recruiting und Candidate Experience tätig, unter anderem bei Softgarden, Prescreen und Personalwerk. Er berät unsere Kunden zu kandidatenzentriertem Recruiting, Digital HR und Arbeitgebermarke.

Azubis und Betriebe finden nicht zusammen – die Gründe

Die Bundesagentur für Arbeit fasst das so zusammen: Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen 2025 rechnerisch 93 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber. Zu Beginn des Ausbildungsjahres standen jedoch 54.000 unbesetzte Stellen 40.000 unversorgten Bewerbern gegenüber.

Der Grund: Passungsprobleme. Viele freie Stellen befinden sich in Regionen oder Betrieben, die für Jugendliche schwer erreichbar sind, während sich Bewerbende stark auf wenige Wunschberufe konzentrieren und andere Ausbildungsberufe dadurch dauerhaft unbesetzt bleiben. Und parallel kämpft die Gesellschaft mit den Folgen eines Narrativs, das jungen Menschen über Jahre vermittelt hat, eine Ausbildung sei nur der „Plan B“.

Verstärkt wird das Ganze durch schlechtes Timing und überarbeitungsbedürftige Prozesse: Bewerbungen kommen spät, Auswahlverfahren dauern lange oder Rückmeldungen bleiben aus. So bleiben am Ende Stellen frei, obwohl gleichzeitig junge Menschen noch aktiv einen Ausbildungsplatz suchen.

Die Zielgruppe kennen: So tickt die
Generation Z

Hinzu kommt die radikale Veränderung im Informationsverhalten, die selten bedacht wird: Jugendliche der Generation Z wachsen heute mit einer Fülle an Plattformen auf – und mit sehr unterschiedlichen Nutzungsweisen. Social Media gehört dabei für fast alle ab 10 Jahren dazu (93 %) und wird laut einer Studie von Bitkom im Schnitt rund 95 Minuten pro Tag genutzt.

Gleichzeitig ist das Nutzungsverhalten extrem „häppchenhaft“: Unter den 10- bis 18-Jährigen, die Social Media nutzen, sind 64 % mehrmals täglich und weitere 19 % einmal täglich in sozialen Netzwerken aktiv – Social ist also ein Dauer-Touchpoint, kein „Abendprogramm“.

In der Praxis heißt das: Während einige fast ausschließlich konsumieren, produzieren andere bereits früh eigenen Content – nicht zuletzt, weil das Smartphone als Produktionsgerät ständig dabei ist. Auch die JIM-Studie beschreibt Messenger und Social-Media-Dienste explizit als Bühne „für das Posten von Bildern und Videos“ – und zeigt, wie stabil die großen Social-Media-Player im Alltag verankert sind:

  • WhatsApp: 96 % regelmäßige Nutzung
  • Instagram: 62 %
  • TikTok: 54 %

„Wir sprechen mitunter über Menschen, die mit 16 schon einige Jahre Social-Media-Erfahrung hinter sich haben“, konstatiert Norman Zander. Das prägt Erwartungshaltungen und vor allem die Art und Weise, wie Informationen aufgenommen werden: schneller, visueller, stärker algorithmisch kuratiert (Feed/For-You-Page) – und mit deutlich geringerer Geduld für lange, „broschürenartige“ Inhalte.

Die richtige Unternehmensdarstellung ist das
A & O

Gleichzeitig erwarten junge Menschen in Stellenanzeigen oder im Bewerbungsverfahren mehr oder andere Antworten als andere Zielgruppen:

  • Wie läuft die Ausbildung konkret ab?
  • Wie geht es danach weiter?
  • Wie sicher ist der Beruf?

Während Berufserfahrene diese Fragen oft selbst beantworten können, fehlen Jugendlichen dafür Erfahrungswerte, Vorbilder oder schulische Orientierung. Genau daraus entsteht der Anspruch an Unternehmen, nicht nur den Job in den richtigen Formaten und der richtigen Aufbereitung zu zeigen, sondern ein Stück Lebensplanung mitzudenken, ohne die Zielgruppe zu überfordern.

Die richtige Ansprache: Authentizität ist mehr als ein Stilmittel

Wenn man junge Menschen erreichen will, reicht es heute also nicht mehr, auf den richtigen Kanal zu setzen. Es geht darum, Inhalte in Employer Branding Kampagnen so zu gestalten, dass sie in ihrer Welt funktionieren, und zwar ohne anbiedernde Jugendworte oder künstliche Inszenierung.

„Authentizität schlägt alles andere“, sagt Norman Zander. Gemeint ist damit nicht, dass eine Kampagne langweilig oder farblos sein soll, sondern dass sie sich echt anfühlt: unaufgeregt, nahbar und so, wie Menschen im Unternehmen tatsächlich miteinander sprechen und umgehen.

Den Unterschied spürt man vor allem in der Bildsprache. Jugendliche wollen keine Models, die so tun, als wären sie Mitarbeitende. Sie wollen Menschen sehen, die den Job wirklich ausüben, und zwar in Situationen, die ein echtes „Slice of Life“ zeigen. Alltag statt Kulisse. Nähe statt Inszenierung. Das beantwortet nicht nur Fragen zum Arbeitsumfeld, sondern zeigt auch, wie der Alltag in der Ausbildung konkret aussieht, ohne dass man das lange erklären muss.

Formate plattformgerecht entwickeln

Gleichzeitig spielt plattformgerechtes Denken eine enorme Rolle. Ein Video, das auf Instagram funktioniert, kann auf TikTok komplett durchfallen und umgekehrt. „TikTok funktioniert anders als Instagram, funktioniert anders als YouTube, funktioniert anders als WhatsApp“, so Zander.

Die Gemeinsamkeit? Überall dominieren inzwischen Bewegtbilder. Der Unterschied? Geschwindigkeit, Haltung und Erwartungshorizont variieren stark. Wer also auf mehreren Plattformen kommuniziert, sollte nicht denselben Clip überall posten, sondern verstehen, wie das jeweilige Medium „tickt“.

Wie Sie Azubis langfristig an Ihr Unternehmen binden und den richtigen Ton treffen

Und dann ist da noch das Thema Sprache. Viele Unternehmen machen den Fehler, jugendliche Sprache imitieren zu wollen. Genau dort beginnt jedoch die Unglaubwürdigkeit. Norman Zander beschreibt es sehr klar: Authentisch wird Kommunikation nicht dadurch, dass man Trendwörter übernimmt oder versucht, sich sprachlich jünger zu machen, als man ist.

Unternehmen wirken dann eher unbeholfen als nahbar. Sprachliche Annäherung heißt deshalb nicht, im Marketing-Jargon plötzlich „Jugendsprech“ einzusetzen, sondern ein echtes Gefühl für Lebenswelt, Tonalität und Haltung junger Menschen zu entwickeln – ohne sich zu verstellen.

Authentizität ab Sekunde eins

Wenn Content aus der Perspektive von Auszubildenden erzählt wird, darf er gern jugendlicher klingen. Aber sobald Unternehmen sprechen, sollten sie das tun, was sie auch im echten Kontakt tun würden: klar, respektvoll und erwachsen. Genau das schafft Glaubwürdigkeit – und macht die Kommunikation nicht nur authentisch, sondern auch anschlussfähig.

 

Was am Ende zählt, ist Nahbarkeit: echte Menschen, echte Worte, echte Einblicke. Besonders wichtig: immer auf einem Niveau, das die Plattform, die Zielgruppe und die Botschaft verbindet.

Azubi Marketing: Eltern und Großeltern einbeziehen

Ein weiterer wichtiger Punkt: Im Azubi Marketing denken viele Unternehmen zunächst an die Jugendlichen selbst. Das ist natürlich gut und richtig, greift aber mitunter doch zu kurz. In kaum einem anderen Bereich des Recruitings spielt das Umfeld eine so große Rolle. Eltern, Großeltern, Lehrer, Schulsozialarbeiter oder Verwandte sind oft diejenigen, die am Ende mitentscheiden, welche Ausbildungsstelle realistisch, sinnvoll und tragfähig erscheint. „Die Sekundärzielgruppe wird häufig unterschätzt“, sagt Norman Zander.„Beeinflussende Personen machen häufig den Unterschied.“

Gerade weil junge Menschen im Bewerbungsprozess weniger Erfahrung mitbringen, suchen sie Orientierung. Und genau an dieser Stelle treten die Bezugspersonen auf den Plan. Für diese braucht es eine ebenso authentische Kommunikation wie für die Jugendlichen selbst.

Allerdings sollte der Schwerpunkt anders gesetzt werden: Sicherheit, Zukunftsperspektive, Verlässlichkeit sind die Fokusthemen. Während es bei den Jugendlichen um Einblicke, Alltag und Emotion geht, interessieren Eltern und Lehrer häufig die harten Fakten:

  • Was verdient man?
  • Wie sicher ist die Übernahme?
  • Welche Chancen gibt es nach der Ausbildung?

In einer Kampagne mehrere Zielgruppen ansprechen

Trotzdem müssen Unternehmen nicht zwei völlig getrennte Kampagnen entwickeln. Ein großer Teil der Kommunikation lässt sich auf denselben Kanälen denken, entscheidend ist der inhaltliche Fokus. Norman Zander beschreibt es so: „Es ist weniger eine Frage des Mediums als eine Frage des Contents.“

Eine Karriere-Website, ein YouTube-Video oder ein Social-Media-Beitrag kann beide Gruppen erreichen, auch oder obwohl er unterschiedliche Blickwinkel abbildet. Für Jugendliche kann das ein authentischer Einblick in den Arbeitsalltag sein, während für Eltern ergänzende Informationen zu Struktur, Betreuung oder Übernahmechancen bereitstehen.

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die Übernahmegarantie. Lange galt sie als Argument, das vor allem Eltern beruhigt. Doch im Laufe der Arbeit zeigt sich etwas anderes: Auch Jugendliche selbst achten zunehmend darauf. „Sie entscheiden jetzt über eine Zukunft, die sie gar nicht vollständig überblicken können“, sagt Zander. „Da hilft es, Orientierung zu geben und klarzumachen, dass sie nach der Ausbildung nicht ins Leere fallen.“

Die eigentliche Stärke der Übernahmegarantie liegt deshalb nicht im Vorteil selbst, sondern in der Story dahinter: Nach Jahren der Schule und einem für viele unübersichtlichen Ausbildungssystem bietet sie Stabilität und Zeit, die eigenen Ziele zu finden. Genau das ist der Kern einer guten Ansprache: sich in die Situation junger Menschen hineinzuversetzen und auf Augenhöhe zu erklären, warum ein Unternehmen mehr bietet als nur einen Ausbildungsplatz.

Nachhaltigkeit im Prozess: Warum der nächste Schritt über den Erfolg entscheidet

Eine starke Kampagne verliert an Wirkung, wenn der Auswahlprozess nicht mithalten kann. Genau an dieser Stelle springen viele Bewerber ab und zwar nicht wegen fehlender Inhalte, sondern weil Abläufe zu langsam oder zu unklar sind. „Sich erstmal Zeit lassen, weil jemand im Urlaub ist oder noch drei Leute draufschauen wollen: Das sind die klassischen Fehler, die wir im Recruiting seit Jahren beobachten“, sagt Norman Zander. Und im Azubi-Kontext wirken sie noch stärker.

 

Der Grund liegt nicht darin, dass junge Menschen empfindlicher wären, sondern in der Struktur des Prozesses: Ausbildungsvergütung, Urlaubstage, Einsatzbereiche – vieles ist klar definiert. Das macht schnelle Entscheidungen deutlich leichter als bei berufserfahrenen Kandidaten. Gleichzeitig gibt es Wettbewerber, die diese Geschwindigkeit konsequent nutzen und Auszubildende einfach schneller an sich binden können.

Die Erwartungshaltung der GenZ

Hinzu kommt die Erwartungshaltung der jungen Zielgruppe. Wer mit Messenger-Diensten aufgewachsen ist, ist an unmittelbare Rückmeldungen gewöhnt und erwartet sie auch im Bewerbungsprozess. Ein Unternehmen, das erst nach drei Wochen reagiert, verliert nicht nur Zeit, sondern Glaubwürdigkeit. Gerade die niedrige Schwelle für digitale Kommunikation, etwa via WhatsApp, gibt vor, wie direkt und unkompliziert der Austausch erlebt werden soll.

 

Entscheidend ist deshalb Verbindlichkeit. Jugendliche treffen eine Entscheidung, die weit in ihre Zukunft reicht, ohne auf Erfahrung oder Vergleichswerte zurückgreifen zu können. Unternehmen hingegen könnten schnell handeln, tun es aber oft nicht. Untersuchungen zeigen deutlich: Wer länger als vier Wochen braucht, verliert mit hoher Wahrscheinlichkeit die Besetzung. „Ist die Reaktionszeit zu lang, brauchst du eigentlich auch keine Zusage mehr schicken, weil mindestens die Hälfte der Bewerbenden schon woanders unterschrieben hat.“, sagt Zander. „Das Ergebnis ist das gleiche: Sie werden nicht bei dir anfangen.“

 

Geschwindigkeit, Klarheit und konsequente Kommunikation werden damit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Eine gute Kampagne bringt zwar die Bewerbungen. Aber erst ein verlässlicher Prozess bringt am Ende auch die passenden Auszubildenden ins Unternehmen.

Blick nach vorn: Eine Frage der Haltung

Zum Schluss stellt sich die Frage, wohin sich das Auszubildendenmarketing überhaupt entwickelt. Zwischen KI-Debatten, Matching-Tools, Plattform-Ökosystemen und neuen Medien wirkt die Landschaft oft komplexer denn je. Doch Norman Zanders Ausblick fällt überraschend klar aus. Für ihn ist der wichtigste Schritt kein technischer, sondern ein menschlicher: „Erfolgreiches Azubi Marketing sollte idealerweise nicht als Kampagne gedacht werden, sondern als Haltung“, sagt er. Eine Haltung, jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und ihnen Orientierung zu geben, statt sie mit Buzzwords oder Trends zu überfrachten.

Es geht darum, zuzuhören:

 

  • Wie sieht die Lebensrealität der Jugendlichen aus?
  • Welche Unsicherheiten bringen sie mit?
  • Was brauchen sie, um Entscheidungen treffen zu können, die ihr Leben prägen werden?

Norman Zander betont, dass diese Frage weit über klassische Zielgruppendiskussionen hinausgeht. „Am Ende sind es die Kinder von irgendjemandem, denen man einen Einstieg in den Job ermöglicht“, sagt er. Wer das ernst nimmt, wird insgesamt anders kommunizieren und anders einstellen.

Tipps für erfolgreiches Azubi Marketing

Damit rückt ein Perspektivwechsel in den Mittelpunkt: nicht möglichst laut zu senden, sondern ehrlich und nachvollziehbar zu erklären, was eine Ausbildung leisten kann. Nicht über junge Menschen zu reden, sondern mit ihnen. Und nicht auf generationalen Klischees herumzureiten, sondern Potenzial zu erkennen, auch wenn Schulnoten oder Lebenswege nicht geradlinig sind.

Technologische Entwicklungen werden das Azubi Marketing weiter verändern. Sie können Prozesse erleichtern, Informationen besser strukturieren oder Entscheidungshilfen liefern. Doch den Kern ersetzen sie nicht. Denn am Ende geht es um etwas anderes: um ein Unternehmen, das jungen Menschen zutraut, ihren Weg zu gehen und ihnen diesen Weg so verständlich und zugänglich wie möglich macht.

 

„Ob man damit jede unbesetzte Stelle schließen kann, weiß ich nicht“, sagt Norman Zander. „Aber man bringt sich in die bestmögliche Ausgangslage.“ Und genau das ist der Punkt: Wer Azubi Marketing nicht als Kampagne, sondern als Haltung versteht, wird von jungen Menschen anders wahrgenommen und schafft die Grundlage dafür, dass der Einstieg ins Berufsleben nicht nur funktioniert, sondern gelingt.

Schlussfazit zum Ausbildungsmarketig

Azubi-Marketing steht heute vor einer doppelten Herausforderung: Der Wettbewerb wird härter, und die Zielgruppe wird vielfältiger. Gleichzeitig wächst das Angebot, und die Ansprüche verändern sich stetig. Erfolgreiche Lösungen bestehen deshalb nicht aus einzelnen Maßnahmen, außergewöhnlichen Motiven oder dem einen „richtigen“ Kanal. Sie entstehen dort, wo Unternehmen echte Einblicke geben, schnell reagieren, klare Orientierung bieten und junge Menschen ernst nehmen.

Wie eine Azubi Marketing Agentur helfen kann

Genau an dieser Stelle kann eine Azubi Marketing Agentur unterstützen: Sie schärft die Positionierung als Ausbildungsbetrieb, übersetzt Informationen zu Ausbildungsberufen in zielgruppengerechte Botschaften, steuert Kampagnen datenbasiert über die passenden Kanäle und optimiert den Bewerbungsprozess, damit aus Sichtbarkeit auch passende Bewerbungen werden.

Eine Ausbildung ist für Jugendliche kein kleiner Schritt. Es ist oft die erste große Entscheidung ihres Lebens. Unternehmen, die diese Verantwortung annehmen und respektieren, gewinnen nicht nur Auszubildende. Sie gewinnen Vertrauen.

Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Ausbidungsmarketing.

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