Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)​
Was HRler wissen müssen

Krankenhäuser: Neue Pflegepersonaluntergrenzen 

Um die Sicherheit und gute Behandlung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, gelten für pflegesensitive Krankenhaus­bereiche neue Untergrenzen bei der Anzahl der Pflegekräfte.

Krankenhäuser können bei der Umsetzung dieser Vorgaben auf eine komplette Refinanzierung bauen, die jede zusätzliche Pflegekraft, alle Tarifsteigerungen und Azubi-Vergütungen im 1. Ausbildungsjahr abdeckt.

BereichTagschichtNachtschicht
Intensivmedizin 2,5 Patienten pro Pflegekraft 3,5 Patienten pro Pflegekraft
Geriatrie 10 Patienten pro Pflegekraft 20 Patienten pro Pflegekraft
Unfallchirurgie 10 Patienten pro Pflegekraft 20 Patienten pro Pflegekraft
Kardiologie 12 Patienten pro Pflegekraft 24 Patienten pro Pflegekraft
Neurologie Wird bis zum 31.08.19 festgelegt
Herzchirurgie Wird bis zum 31.08.19 festgelegt

Altenpflegeeinrichtungen: Mehr Pflegekräfte pro Bewohner

Durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz werden 13.000 neue Pflegestellen in stationären Pflegeeinrichtungen geschaffen. Das Ziel: bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und dadurch bessere Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten im Alltag. Hierfür werden auch neue Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen.

Je nach Anzahl der Bewohner sind Pflegeheime dazu verpflichtet, neue Stellen für Pflegekräfte zu schaffen.

Aktuelle BewohnerzahlNeue Pflegestellen
< 40 0,5
41 - 80 1
81 - 120 1,5
> 120 2

HR-Abteilungen müssen jetzt handeln

In vielen Einrichtungen sind nun gleich mehrere neue Positionen zu besetzen. Diese Einstellungen müssen zeitnah vorgenommen werden, ansonsten muss die jeweilige Einrichtung mit Kürzungen ihrer finanziellen Mittel rechnen.

Das Einhalten der neuen Richtlinie wird immer zum Quartalsende geprüft. Unabhängige Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer ermitteln die Durchschnittswerte der Personalbesetzung für jeden einzelnen Monat für die verschiedenen Stationen und Schichten.

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Ein Problem ist, dass es kaum Pflegekräfte gibt, die heute nicht bereits unter Vertrag sind. Die Wechselwilligkeit ist zudem gering. Somit resultieren aus Anzeigen in klassischen Jobbörsen oft keine oder nur wenig Bewerbungen. Sie hatten dieses Problem sicher auch schon.

Die Lösung: Suchen Sie dort, wo sich sowohl aktiv suchende, als auch interessante passive Kandidaten aufhalten. In sozialen Medien, auf Google und außerhalb der klassichen Jobbörsen.

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