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    Jobcasts, LinkedIn-Update, WhatsApp-Recruiting:
    3 HR-Trends im Reality Check 

    Jeden Monat drängen neue Trends und Themen rund um HR und Recruiting auf den Markt. Welche Entwicklungen taugen zum Dauerbrenner?
    Wir nehmen drei aktuelle Marktnews unter die Lupe.  

    Jobcasts: Das nächste große Ding? 

    Podcasts sind eins der wichtigsten Medienformate unserer Zeit, insbesondere bei höher gebildeten Zielgruppen. Verschiedene Unternehmen (beispielsweise Gegenbauer) nutzen Podcasts jetzt auch für ihre HR- und Recruiting-Themen. Die Idee: Im persönlichen Interview – dem Jobcast – stellen Mitarbeiter ihre Arbeitswelt vor und geben so tiefe Einblicke ins Unternehmen.

    Das spricht dafür: Als besonders authentisches Medium sind Jobcasts eine exzellente Bühne für starke Arbeitgebermarken. Im zeitlich unbegrenzten Jobcast-Gespräch können ausgewählte Positionen und Arbeitsbereiche ausführlicher als in anderen Formaten beleuchtet werden: zum Beispiel spannende Projekte für Software-Entwickler oder neue Trainee-Programme für Hochschulabsolventen. Das Ergebnis: mehr Tiefenschärfe in der Arbeitgeberkommunikation.

    Das spricht dagegen: Podcasts erfordern von Kandidaten ein hohes Time Invest. Innerhalb der Candidate Journey lassen sie sich deshalb erst relativ spät einsetzen. Außerdem ist nicht jede Zielgruppe mit dem Medium Podcast vertraut. Last but not least ist der Produktionsaufwand für stimmige Podcasts nicht zu unterschätzen.

    Unser Fazit: Jobcasts können eine echte Bereicherung für die Arbeitgeberkommunikation sein. Ob sich das neue Format lohnt, hängt aber stark von der Zielgruppe ab.

    LinkedIn-Updates: Next Level Employer Branding? 

    Vor kurzem hat LinkedIn neue Features für Unternehmensprofile eingeführt. Die zwei Wichtigsten: 1. Mit dem Post-Format „Ereignis feiern“ finden gemeinsame Team-Erfolge und Unternehmens-Milestones ihren Weg ins Business-Netzwerk – inklusive Tagging-Möglichkeit der beteiligten Mitarbeiter. 2. Das Posting-Format „Umfrage erstellen“ erlaubt die Interaktion mit der LinkedIn-Community durch eigene Blitz-Polls. Haben die neuen Funktionen das Zeug, die Arbeitgeberkommunikation aufs nächste Level zu heben?

    Das spricht dafür: LinkedIn ermöglicht ab sofort mehr Interaktion auf Unternehmensprofilen – mit den eigenen Mitarbeitern, aber auch mit potenziellen Kandidaten. Die unscheinbaren Funktionen ermöglichen bei wenig Aufwand viele neue Chancen für die Arbeitgeberkommunikation, wie beispielsweise Marcel Rütten bei HR4GOOD ausgeführt hat.

    Das spricht dagegen: Viele Zielgruppen (z. B. im Blue-Collar-Bereich) lassen sich weiterhin nicht mit LinkedIn erreichen.

    Unser Fazit: Für alle, die bereits eine LinkedIn-Unternehmensseite haben, ist die Nutzung der neuen Features ein No-Brainer. Alle anderen sollten die Funktionen zum Anlass nehmen, um über ein Unternehmensprofil auf LinkedIn nachzudenken!

    What’s App im Recruiting: Hopp oder Top? 

    Immer mehr Unternehmen setzen in der Recruiting-Kommunikation auf Messenger-Dienste: Bei DHL können sich Kandidaten beispielsweise seit neuestem direkt per WhatsApp um einen Job bewerben. Kommt nach 20 Jahren E-Mail-Bewerbung jetzt die mobile Revolution per Smartphone-App?

    Das spricht dafür: Messenger-Dienste sind beliebt. 80 Prozent der Deutschen nutzen WhatsApp als Kommunikationskanal Nummer eins in der Corona-Krise. Für Unternehmen besonders interessant: Durch asynchrone Kommunikationsformen, unbegrenzte Skalierbarkeit und die potenzielle Einbindung automatisierter Chatbots ermöglichen WhatsApp und Co. ein hohes Maß an Effizienz. Zugleich stehen Messenger für einen wertschätzenden, persönlichen Austausch miteinander – alles Qualitäten, die in der modernen Bewerberkommunikation wichtig sind.

    Das spricht dagegen: Viele Unternehmen sind sich noch unsicher, wie sie Messenger datenschutzkonform im Recruiting anwenden können. Die praktische Implementierung der Dienste ins operative Recruiting verlangt außerdem neue Skills bei den Mitarbeitern. In der aktuellen Krisensituation könnten sich viele Arbeitgeber schwertun, in die entsprechende Weiterbildung ihrer Teams zu investieren.

    Unser Fazit: Für große Unternehmen, die trotz Krise einen hohen Personalbedarf haben (etwa im Logistikbereich), ist WhatsApp ein perfekter ergänzender Kommunikationskanal: Die Set-up-Investitionen zahlen sich hier innerhalb kürzester Zeit aus. Kleinere Arbeitgeber sollten noch etwas abwarten, bis sich Best-Practice-Lösungen herauskristallisiert haben.

    Sie wollen wissen, von welchen Recruiting-Trends Ihre Projekte am stärksten profitieren könnten? Wir beraten Sie gerne: Sprechen Sie uns an!